Praxistest: Sony WX220 als Videokamera für Full HD [und im Vergleich zur QX10].

Bei hochwertigen Spiegelreflexkameras sind mir Videofunktionen ein Ärgernis, da die Anforderungen für Fotografieren und Filmen sehr unterschiedlich sind. Wer mit Professionalität argumentiert, möge sich bitte auch eine entsprechend professionelle Filmkamera kaufen.

Buchtsäblich handlich: die Sony WX 220.

Buchstäblich handlich: die Sony WX 220.

Beim Smartfon oder einer Kompaktkamera sehe ich die Dinge allerdings ganz anders. Diese Geräte entwickeln sich immer mehr zu Multitools und verschmelzen die unterschiedlichsten Informationen. Das bemerkt man besonders bei Reisefeatures, wie beispielsweise GPS das nicht nur nur Aufnahmedaten speichert, sondern auch Sehenswürdigkeiten der Region auf dem Kameradisplay anzeigt (zum Beispiel die Samsung WB850F mit interaktiver Landkarte und digitalem Kompaß). Für Tutorials und Familienaufnahmen habe ich die Vorteile der Videofunktionen entdeckt und möchte sie erweitern. Einzige Vorgabe: Full HD in möglichst guter Qualität.

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Ricoh Theta — 360 Grad auf einen Klick.

Panorama ist ein Thema, das Fotografen seit jeher interessiert. Schon zu Analogzeiten probiert mancher mit Schere und Klebefilm eine schöne Aussicht zusammenzupuzzeln.

Ricoh Theta 360: Macht ein Panorama auf Knopfdruck (Quelle: Ricoh / theta360.com)

Ricoh Theta 360: Macht ein Panorama auf Knopfdruck
(Quelle: Ricoh / theta360.com)

Heute wird jede Kamera sogar entweder mit einem Stitchingtool ausgeliefert oder man kann es separat nutzen. Auch fast jede Camera-App im Smartfon bietet einen komfortablen Panoramamodus. Und es gibt trotz Hightech einige Schwierigkeiten. Das Thema ist also noch längst nicht “austherapiert”.

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Olypedia, die FAQ für Olympus

Wenn auf dieser Website überproportional Canon erwähnt wird, liegt das nicht nur an der Dominanz dieser Marke bei den digitalen Spiegelreflexkameras, es ist eben auch “meine” Marke mit der ich mich gut auskenne. Mein Angebot der Mitarbeit für freie Autoren um auch andere Marken besser berücksichtigen zu können, wird leider nur zögerlich angenommen — ist eben mit Olypedia, die FAQ für Olympus (Quelle: a. a. O.) Arbeit verbunden…

Olypedia, die FAQ für Olympus
(Quelle: a. a. O.)

So danke ich Uli für einige Beiträge, bei denen die Marke aber eine untergeordnete Rolle spielt (Nikon) — was ist eigentlich mit Ziya (Nikon) oder “Erwin Bommel” (Pentax)? Jetzt bin ich von Lili — unermüdliche Verfechterin von Fourthirds (ohne Micro) — auf eine sehr interessante Seite für Olympus aufmerksam gemacht worden: Olypedia – das oly-e.de Olympus-Wiki. Continue reading “Olypedia, die FAQ für Olympus”

Silverlight: Kein Silberstreif am Mars-Horizont.

Eigentlich war ich neugierig auf das Superlativ vom Mars: Die NASA zeigt ein 360-Grad-Panorama mit 1,3 Millarden Pixel. Laut Mashable setzt es sich aus 900 Einzelbildern zusammen. Der Marsrover lieferte die Bilder im Zeitraum vom 5. Oktober bis 16. November 2012, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet.

Kein Silberstreif am Horizont

Kein Silberstreif am Horizont.
(Quelle: a. a. O.)

Doch was steht da auf dem Vorschaubild: You may need to reload this page when the
Silverlight installation is finished
— ich soll die Seite neu laden, nachdem ich Silverlight installiert habe?

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Foto-Newsletter 7oom [Juni 2013]

Dies ist nun die zweite Ausgabe meines Newsletters zur Fotografie. Möge das Licht mit dir sein.

  • Workshop: Eigenes Preset in Lightroom anlegen
  • Termin: Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
  • Fototasche: Panoramaaufnahmen unterwegs
  • Basiswissen: Crop-Faktor
  • Recht: Kamera gefunden — was nun?
  • DOCMA-Bildkritik: Schräge Sauce, selbstgemacht

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Panorama-Software: PhotoShop vs. Canon vs. Demo-Engine [Workshop]

Schon lange vor Einführung der digitalen Fotografie macht man Panoramafotos, in dem man einzelne Aufnahmen mehr oder weniger geschickt mit Klebestreifen zusammenklebt. Mit Digitalkameras kommen eingebaute Hilfsfunktionen und bei Smartphones spezielle Programme, die gleich bei der Aufnahme die Einzelbilder zusammenmontieren. Aber man braucht gar keine spezielle Kamera: Wenn man bei Aufnahme einige grundsätzliche Dinge beachtet, läßt das alles auch mit unabhängiger Software erreichen.

  • Einzelbilder sollten sich sich ca. 15 bis 30 Prozent überlappen
  • Belichtung möglichst nicht im Automatikmodus, sondern auf einen einheitlichen Wert “einfrieren”
  • Freihand geht, Stativ ist besser (vor allem bei Hochformat)

Da ich allerdings nur gelegentlich Panoramabilder machen möchte, erprobe ich, welches der einfachste Weg mit vorhandenen Mitteln ist. Nach einem kleinen Photowalk teste ich einige Programme, die ich seit einiger Zeit auf meiner Festplatte habe — zugegebenermaßen nicht top aktuell, für mich aber sofort und ohne Zusatzkosten verfügbar. Wer sich darauf spezialisieren möchte, kann sicher auf leistungsfähigere Software zurückgreifen und sich erstmal von einschlägiger Literatur inspirieren lassen. — Außerdem hat mir Uli einen Bericht zu 3D-Panoramen versprochen…

Die Panorama-Technik ist nicht auf das sprichwörtliche Panorama als Landschaftsaufnahme beschränkt. Gerade in engen Räumen kann man damit gut ein Weitwinkel ersetzen und außerdem die Auflösung durch Überlappen drastisch erhöhen.

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Der Ball für 360-Grad-Panoramen

Nicht zuletzt auf Grund leistungsfähiger Stitching-Software kann man interessante Panorama-Aufnahmen machen — vom Weitwinkelersatz bis zur 360-Grad-Kugel. Grundlage ist oft allerdings die Fleißarbeit, eine mehr oder weniger große Anzahl passender Einzelaufnahmen zu machen. Das erfordert oft Zusatzausrüstung und kostet vor allem Zeit — und bei bewegten Objekten kommt es zu Geistereffekten.

Der Pariser Platz auf einen Blick (Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

Der Pariser Platz auf einen Blick
(Quelle: Jonas Pfeil / Ballcamera)

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Roundshot VR Drive für HDR-Panorama-Aufnahmen

[PM] Der Schweizer Kamerahersteller Seitz Phototechnik AG bringt den weltweit ersten automatisierten VR Panorama-Kopf auf den Markt, der dank einer innovativen Roundshot VR für HDR-Panoramen (Bild: Seitz)Softwareerweiterung 32-Bit-HDR-Aufnahmen mit beliebigen Blendenschritten ermöglicht.

Roundshot VR für HDR-Panoramen
(Bild: Seitz)

Bisher war es so, daß der Bracketing-Umfang einer digitalen SLR Kamera auf +/- 2 Blendenstufen (EV) limitiert war. Dies ist für 32-Bit-HDR-Aufnahmen unzureichend, da dafür oft ein Dynamikumfang von 20 Blendenstufen oder mehr nötig ist. Das neue Roundshot VR Drive mit HDR Modus ist die Lösung für dieses Problem. Es kontrolliert direkt die Software der Kamera und übersteuert so die Bracketing-Limitation. So sind viel größere Blendenschritte möglich, was einerseits die Aufnahmezeit signifikant reduziert, andererseits auch die Nachbearbeitungszeit in der Erzeugung des 32-Bit-HDR-Bildes deutlich senkt. Dies erleichtert die Arbeit des Fotografen enorm und verdoppelt seine Produktivität.

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