Social lohnt sich (Teil 2 — Beispiele aus der Praxis)

Social Media ist mehr als nur etwas Werbung auf einer Facebook-Seite abzuladen und “Freunde” zu generieren. Im Gegenteil, erkaufte Leser sind oft nur ein Strohfeuer. Social lohnt sich stellt im ersten Teil grundsätzliche Überlegungen vor, die in diesem zweiten Teil mit Beispielen aus der Praxis belegt werden. Das dort angeführte Blog ist nun schon mehr als zehn Jahre online, die Erfolge basieren nicht zuletzt auf langfristiger Zusammenarbeit und kontinuierlicher Pflege.

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Sicherlich kann man nicht immer alle Möglichkeiten umsetzen, aber man sollte sich Gedanken machen, ob es nicht so ähnlich sinnvoll sein könnte. Wenn man es nicht mit einem bösen Hintergedanken macht, kann man eigentlich nur gewinnen.

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Social lohnt sich! (Teil 1 — Grundsätzliche Überlegungen)

Obwohl eine Homepage dem Wesen nach öffentlich ist, wird manche hintenrum wieder dicht gemacht. Selbst auf Unternehmensseiten sind Pressemitteilungen — deren Inhalt ja letztlich für die Öffentlichkeit bestimmt ist — nur nach umständlicher Legitimation und per Paßwort zugänglich. Auch vor der Kommentar-Funktion hat mancher Angst, könnte sich dort jemand negativ äußern. Dazu gehört natürlich auch die Besorgnis, mühsam auf die Website gelockte Leser durch Links auf weiterführende Informationen zu verlieren. Stattdessen wird man auf ermüdende Klickstrecken gelotst, von denen man nicht selten den Eindruck “einmal und nie wieder” in Erinnerung behält.

Die Praxis zeigt, daß bei “offener” Kommunikation meist die Chancen überwiegen. Ganz ohne “geheime” SEO-Tricks kann eine Website und damit das Unternehmen an Popularität gewinnen. Social lohnt sich — doch welche Möglichkeiten sollte man in Erwägung ziehen?

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Ignite 2011 im TCH

Fast hätte ich den Termin verpaßt, weil ich mich gleich nach dem Webmontag #15 im Dezember angemeldet habe: zur Ignite Hannover 2011. Die Idee dahinter: Der Zuhörer soll nicht mit einem endlosen Stapel-Powerpoint-Folien gefoltert werden, sondern der Vortragende muß auf den Punkt kommen. 5 Minuten Zeit — 20 Folien — automatischer Folienwechsel alle 15 Sekunden. Basta.

Der Vortrag von J. Lancker bei der Ignite Hannover. (Bild: Luhm)

Der Vortrag von J. Lancker bei der Ignite Hannover.
(Bild: Luhm)

Initiator O’Reilly legt als “Ignite-Woche” die KW 6/2011 fest. Um 19.00 Uhr ist dann der Lichthof im TCH gut gefüllt. Das Thema ist prinzipiell frei, manche nutzen es, um sich und ihre Arbeit vorzustellen, andere halten einen Fantasievortrag über den Münzwurf (M. Maas) oder wie lange Ideen brauchen um sich durchzusetzen an Hand der Kartoffel (R. Basic).

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Eine harte Social-Media-Woche

Das war eine harte Woche rund um Social Media (SM):

Aus dem FlickrStream — wer kann da schon nein sagen, wenn er so nett um ein Interview gebeten wird (auf dem Convention Camp)?

Flickr-Stream zum Convention Camp Hannover (Quelle: a. a. O.)

Convention Camp Hannover
(Quelle: a. a. O.)

Und obwohl es auf diesen Veranstaltungen recht locker und entspannt zugeht, haben sich doch eine Menge Visitenkarten, Themenideen und Notizen angesammelt, die noch ausgewertet werden müssen.

175 Jahre Hambacher Fest

Irgendwie bin ich im Frühjahr über diesen wichtigen Termin ganz drüber weg gekommen: In diesem Jahr feiert(e) man 175 Jahre Hambacher Fest. Dafür, daß dies eines der wichtigsten Ereignisse der Deutschen Revolution war, ist das Fest relativ leise vorbeigezogen — ist ja auch für eine Regierung, die den Bürger umfassend überwachen betreuen möchte, ein lästiges Thema: Versammlungsfreiheit, Der Zug zum Hambacher Schloß (Quelle: Wikipedia)Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Bürgerrechte, nationale Einheit, eine Neuordnung Europas auf der Grundlage gleichberechtigter Völker, Volkssouveränität und religiöse Toleranz. Da könnte ja jeder kommen…

Der Zug zum Hambacher Schloß
(Quelle: Wikipedia)

Vielleicht haben die “Hambacher” (heute Neustadt an der Weinstraße) ein paar Würstchenbuden aufgebaut und das Volksfest wiederbelebt, aber dem Rest der Republik war es bestenfalls eine Notiz auf der bunten Seite wert. Gab’s irgendeinen Festakt in der Haupstadt Berlin als Symbol, daß die damals unter den symbolträchtigen Farben schwarzrotgold erstrittenen Werte auch heute noch ihre Gültigkeit haben? Außer einer Sonderbriefmarke vom Finanzministerium? Auch die Bundeszentrale für Politische Bildung hat sich mit der Veranstaltung “Pressefreiheit und Demokratie — 175 Jahre Hambacher Fest” politisch korrekt engagiert — aber wenn wir ehrlich sind, waren das alles nur Veranstaltungen für Insider.

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1 Euro für 1,95583 D-Mark

Am 2. Januar 1999 beginnt die Euro-Einführung (weil der 1. natürlich ein Feiertag ist) — zunächst nur für Wertpapiergeschäfte an der Börse. Das Bargeld schlägt erst 2002 ins Kontor.

Euro-Einführung

Was hier von Politik und Presse bejubelt wird, wird inzwischen oft als Mogelpackung empfunden.
(Quelle: Neue Presse, Hannover)

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