WPPD heißt “Worldwide Pinhole Photography Day”

Ende des Monats ist es wieder so weit: Am 24. April 2016 ist wieder “Worldwide Pinhole Photography Day“. Am diesen Tag kann man allein oder in der Gruppe “zurück zu den Wurzeln” kehren. Kein schweres Glas, kein Hightech-AF, noch nicht einmal ein helles Sucherbild.

Die Lochkamera gibt dem Bild einen besonderen Charme.

Die Lochkamera gibt dem Bild einen besonderen Charme.

Wie die Renaissance des Schwarzweißbildes besteht auch hier der Reiz darin, sich wieder intensiver mit dem Kern der Fotografie auseinanderzusetzen. Am Ende des Tages hast du vielleicht nur drei oder vier Fotos gemacht — statt der sonst “üblichen” 300…

Für versierte Nutzer besteht der Reiz auch darin, sich eine Lochkamera selbst zu basteln: Traditionell aus einem Schuhkarton mit einem Stecknadelloch vorn und einem Blatt Fotopapier hinten. Obwohl ich das analoge Fotolabor schätze, wähle ich doch den modernisierten pragmatischen Kompromiß: Die sonst mit hochwertigen Optiken verwöhnte (d)SLR wird stattdessen mit einer Lochblende ausgestattet. Diese Variante läßt Spielraum für eigene Bastelei, indem man diese Blende selbst anfertigt. In den vergangenen Jahren durchbohre ich einen Gehäusedeckel (z. B. 8 mm Holzbohrer) und setze dahinter ein Stück angepikste Alufolie. Doch der Teufel steckt im Detail: Schon durchbohren ist meist zu fett und es bleibt außerdem ein Grat. Das “Geheimnis” ist ein möglichst kleines Loch ohne Ränder. Leider erreicht man mit Hausmitteln schnell das Limit und das Ergebnis bleibt manchmal unbefriedigend.

Wer nicht basteln möchte kann aus einem reichhaltigen Angebot fertiger “Objektive” wählen. Die Preise sind zum Teil allerdings gepfeffert, dafür bekommst du aber meist eine ordentliche Verarbeitung, die man leicht umstecken kann. Auch hier sollte das entscheidende Kriterium sein, wie klein und wie sauber das Löchlein ist.

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