Was ist eine Meßsucherkamera?

Die Gattungsbezeichnung “Meßsucherkamera ” hebt ein technisches Detail hervor, über das eine manuelle Entfernungseinstellung realisiert wird — den Meßsucher. Bei dieser Technik müssen zwei Bilder im Meßsucher zur Deckung gebracht werden, damit das Motiv in der Bildmitte scharf abgebildet wird. Für die beiden Teilbilder benötigt man zwei Öffnungen am Gehäuse, die optisch/mechanisch miteinander sowie mit der Optik verbunden sind (Basis). Je weiter diese auseinander liegen, desto präziser kann man einstellen.

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Meßsucherkamera: Historischer Nachbau als Alternative (Teil III)

Nachdem sich die Voigtländer Bessa nach ausgiebiger Recherche mit Preisen zwischen 500 und 1.000 Euro fast schon zum Luxusobjekt entwickelt, muß ich umdenken. Vielleicht gibt’s doch eine bezahlbare Meßsucherkamera aus der guten alten Zeit…

Zorki 4 von 1972 für 30 Dollar (Quelle: Ebay, Juni 2014)

Zorki 4 von 1972 für 30 Dollar
(Quelle: Ebay, Juni 2014)

Bei der parallelen Recherche zu meinem Industar 50 stoße ich auf die M39-Variante und damit auf das Stichwort Zorki. Auch dies ist eine hemmungslose LeicaZeissContax-Kopie, die z. T. sogar auf deutsche Reparationen zurückgeht und bei den Urmodellen tatsächlich aus deutschen Einzelteilen bestehen kann (Kennzeichnung bei Objektiven SK od. BK ). Die Kameras haben 40 und mehr Jahre auf dem Buckel, dafür geht es bei 30 Dollar los.

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