Stell dir vor es gibt Pressefreiheit und keiner geht hin… [Kommentar]

Heute, am 3. Mai, ist der Internationaler Tag der Pressefreiheit. In den vergangenen Jahren hast du es wohl kaum bemerkt, denn ausgerechnet die Presse selbst ignoriert ihn meist.

Weltkarte der Pressefreiheit 2016 (Quelle: RoG)

Weltkarte der Pressefreiheit 2016
(Quelle: RoG)

Nicht selten höre ich auch, geht mich nichts an, bin kein Journalist… Ein großer Irrtum, denn von der Pressefreiheit profitieren wir alle!

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Sigma gibt nicht auf — neue DP-Modelle unter der Bezeichnung “Quattro”

Gerade flattert von Sigma eine Pressemitteilung ins Postfach: Anders als bei Tamron geht es nicht um eine neue Superoptik, sondern um eine Kamera. Genauer gesagt um die Kompaktkameramodelle der DP-Serie.

Sigma dp2 Quattro (Bild: Sigma)

Sigma dp2 Quattro
(Bild: Sigma)

Als “Neuerfindung” werden nun unter der Bezeichnung “Quattro” drei neue Modelle angeboten. Alleinstellungsmerkmal ist der Foveon-X3-Bildsensor, der als einziger durch vertikale Farbschichten den klassischen Farbfilm nachahmt, wie die Pressemitteilung betont.

“Das wird schon seinen Grund haben, warum die Großen der Branche nicht auf den Foveon-Zug aufgesprungen sind”, denkt man sich. Ich habe die Vorgängermodelle getestet und kann die Begeisterung für die angebliche Farbtreue nicht teilen. Auch sonst hat die Kamera m. E. nicht viel zu bieten, wenn beispielsweise die fest eingebauten Objektive mit fester Brennweite durchweg die schwächliche Lichtstärke von 1 : 2,8 aufweisen oder die kürzeste Verschlußzeit 1/2000 s beträgt. Immerhin hat das Display nun eine zeitgemäße Diagonale von 3 Zoll mit 920.000 Pixel. Wie gehabt liegt der Auflösung eine eigenwillige Berechnung über 5.424 x 3.616 Farbdetektoren (macht ca. 20 Megapixel) zugrunde, die wegen der Bauweise auf stolze 39 Megapixel hochgerechnet werden. Das extravagante Design hebt sich zwar wohltuend vom Einerlei der Kompaktkameras ab, ob es sich als taschenkompatibel erweist, ist eher fraglich. Und dabei haben wir noch gar nicht über die Preisklasse gesprochen…

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Sigma SD1 kostet nur noch 2.000 Euro

Ich gebe es zu, persönlich bin ich ja der Meinung, daß Sigma die Sache mit den Kameras und dem exotischen Foveon-X3-Sensor vergessen und sich auf seine hervorragenden Objektive konzentrieren sollte. Nichtsdestotrotz startet man in diesen Tagen einen neuen Versuch die bereits im Mai 2011 vorgestellte SD1 den Fotografen schmackhaft zu machen.

Das Flaggschiff SD1 zum stolzen Preis von ca. 7500 Euro (Quelle: Sigma)

Das Flaggschiff SD1 zum stolzen Preis von ca. 7.500 Euro (Quelle: Sigma)

Die nach hauseigener Zählung “46 Megapixel” (in der Sigma-typischen Rechenweise 4.800 × 3.200 × 3 Schichten) auf 24 × 16 mm APS-C X3 der Sigma SD1 sollen lt. deutscher Homepage im vergangenen Jahr stolze 7.500 Euro kosten (in der Fußnote “Auflösung ist äquivalent zu 30 MP eines Farbfiltergittersensors.” inzwischen relativiert) — doch wer hat diese Kamera in freier Wildbahn oder bei einem Profi (bei dem die Anschaffungskosten nur eine untergeordnete Rolle spielen) je gesehen?

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