Foto-Newsletter 7oom [Mai 2013]

Fast täglich gibt es mehr oder weniger aufregende Neuigkeiten zum Thema Fotografie, nicht immer lohnt sich ein eigener Beitrag dazu oder ein älterer wird übersehen. In meinem 7oom-Newsletter werden alle diese Informationen zusammengefaßt. Momentan erprobe ich noch die Technik als Blogeintrag, Mailingliste oder E-Book — bitte öfter mal reinschauen was geht. Der Newsletter wird voraussichtlich monatlich erscheinen. Viel Spaß und bis bald!

  • Neuheit: Lightroom 5 public beta
  • Workshop: Geotagging mit Lightroom
  • RAW-Entwickler: DxO 6 gratis
  • Praxistest: Variabler Graufilter
  • Gastbeitrag: Acer Iconia Tab A700
  • Optik: Zoom von Sigma mit durchgängig f 1,8
  • Optik: Tilt/Shift von Samyang

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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Praxistest: Simvalley SP-140 Smartphone 4,5 Zoll und Android 4.

Während dieser Tage die Fanboyz wieder überlegen, wie sie aus dem noch laufenden Vor-Vor-Vertrag rauskommen und die nötigen Simvalley SP 140Kröten fürs neueste iPhone und den nächsten Knebelvertrag irgendwie zusammenkratzen können, freue ich mich auf eine neue Teststellung aus dem Hause Pearl.

Simvalley SP 140, Smartphone
mit Android 4 und IPS-Display.

Ich mache ja keinen Hehl daraus, daß ein vertragsgebundenes Handy für mich nicht mehr infrage kommt, erst Recht nicht der “goldene Käfig” von Apple. Solche Verträge haben trotz 2jähriger Bindung und angeblicher “flat”-Rate kaum Kostenvorteile und inzwischen sind die “subventionierten” Geräte nur selten wirklich preisgünstiger als frei verkäufliche — aber die wenigsten Nutzer rechnen die Gesamtkosten über zwei Jahre tatsächlich nach und lügen sich gern selbst was in die Tasche (“einen Vertrag brauche ich ja sowieso” — nein, braucht man nicht…). Auf solche Bequemlichkeit können sich die Marketingfritzen verlassen.

Das vollkommen vertragsfreie Simvalley SP-140 mit 4,5-Zoll-Display und Android 4 scheint mir eine gute Alternative, wenn man sich für ein Smartphone nicht verschulden, aber trotzdem up to date sein möchte.

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Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom

“Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom”, das ist laut Scott Kelby und Matt Kloskowski das Erfolgsgeheimnis von Lightroom.

100 Gründe für Lightroom

100 Gründe für Lightroom

Und wer daran zweifelt, kann sich auf der extra dafür eingerichteten Website “100 ways Lightroom kicks the Bridge’s Ass!” einhundert kurze Filmchen dazu ansehen. Zwar basieren sie auf LR 3, treffen aber weitgehend auch auf die aktuelle Version LR 4 zu.

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Lightroom: Eigenes Preset anlegen und bearbeiten.

In meinem Beitrag “Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom” deute ich bereits an, daß ich diese Bearbeitung als Grundlage für ein Lightroom-Preset verwenden möchte (in der deutschen Version werden sie “Vorgabe” genannt). Es geht darum, den Einfachkamera-Effekt eines echten Plastik-Objektivs mit Hilfe von Lightroom nachzuahmen. Und damit man sich bei einer Fotoreihe nicht die Finger wundtippt, soll ein Preset die Arbeit vereinfachen.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

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Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom.

Je “perfekter” Digitalkameras werden, desto öfter läßt sich m. E. ein Trend zu “unperfekten” Fotos erkennen: Nicht nur, daß heute oft schon ein technisch mittelmäßiges Handyfoto Freude bereitet, mit Software oder Zubehör werden technisch gute Bilder sogar “verschlechtert”. Wie anders ist der Trend zu Sofortbild, Lensbaby, Holga/Lomo oder WPPD zu erklären?

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Neben Unterschieden im Detail werden bei allen populären Techniken Fehler herausgearbeitet, die man bei modernen Kameras eigentlich gerne vermeiden möchte. Trotz recht simpler Konstruktion, wird der engagierte Fotograf dafür allerdings recht ordentlich zur Kasse gebeten: Die “Lensbaby“-Optik, die Bildern den “tiltshift”-Look verleiht, kostet zwischen 80 und 250 Euro, “Holga” bzw. “Lomo” gibt’s als Objektiv ab preiswerten 20 Euro, als komplette Kamera aber deutlich teuerer.

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Lightroom — Workflow [II]: Fehlschüsse sofort und schnell rauswerfen.

So langsam schaffe ich es, meinen Workflow in Lightroom zu entwickeln. Einer der wichtigsten Punkte ist die Vorauswahl direkt nach den Aufnahmen. Sicherlich gibt es immer Bilder, bei denen man sich nicht sicher ist (und die eine Gnadenfrist bekommen), aber definitiv unscharfe, verwackelte oder hoffnungslos fehlbelichtete Bilder möchte ich gern sofort loswerden, damit ich den Blick für die anderen Fotos frei habe.

Bilder mit Ablehnen schnell löschen.

Bilder mit “Ablehnen” schnell löschen.

Bisher habe ich dazu schlicht die Dateimanager-Ansicht (kann auch RAW direkt als Miniatur anzeigen) und Irfanview genutzt, doch seit ich die Bilder direkt von der Speicherkarte nach Lightroom importiere, wäre das ein Umweg mit verschenkten Möglichkeiten.

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Lightroom — Workflow [I]: Bilder ohne Umweg in die Bibliothek.

Wie viele Leute, die sich nicht komplett einem Programm ausliefern wollen, habe ich bisher meine Bilder — trotz Lightroom — von Hand von der Speicherkarte auf die Festplatte kopiert und grob in Ordner sortiert und erst anschließend importiert.

Bilder importieren und organisieren -- Vorschau...

Bilder importieren und organisieren — Vorschau…

Doch bei genauerem Hinsehen bietet mit Lightroom genau das was ich suche…

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Canon CPS Roadshow

[PM] Es ist wieder soweit: Die Canon Profiabteilung geht auf Roadshow. Berufsfotografen aber auch semiprofessionelle Anwender haben die Möglichkeit, das Canon Professional Services Team (CPS) an unterschiedlichen Standorten in Deutschland persönlich zu treffen. Die kostenlose Veranstaltung, in der Zeit vom 13. bis zum 29. März 2012, bietet Vorträge, Live-Shootings und Produktdemonstrationen des aktuellen Portfolios.

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Gelben Klatschmohn selbst gefärbt [Video-Tutorial]

Tutorial Klatschmohn umfärbenEs ist schon viele Jahre her — noch tief im Zeitalter der Analogfotografie — da lese in einer Fotofachzeitschrift eine interessante Reportage, wie man nach einem Fototermin aus einem normalen Lieferwagen im Fotolabor ein Feuerwehrauto “baut”. Dabei geht es hauptsächlich darum, aus einem grauen Fahrzeug ein leuchtend rotes zu machen. Kommt in freier Natur selten vor: Gelber Klatschmohn.Damals ist dies ein handwerkliches Meisterwerk mit aufwendigen Masken, viel Herumprobieren und stundenlanger Tüftelei im Labor.

Kommt in freier Natur selten vor: Gelber Klatschmohn.

Doch heute ist es kein Hexenwerk, im digitalen Labor mit Photoshop u. ä. Programmen in wenigen Minuten aus einem blauen Auto einen roten Flitzer oder aus rotem Klatschmohn außergewöhnlich gelben zu machen.

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