Kostenloser Blick ins Fotobuch

Alle Jahre wieder entdecken alle möglichen Firmen die “Weihnachtsaktion”. So bietet der “dpunkt Verlag” wöchentlich eine Auswahl von Fachbüchern zum kostenlosen Lesen. In der Zeit vom 25. November bis 1. Dezember 2013 beispielsweise “Vom einfachen Foto zum besonderen Bild“.

Vom einfachen Foto zum besonderen Bild.

Vom einfachen Foto zum besonderen Bild.

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Fuji Roadshow bietet Foto-Knowhow zum Schnäppchenpreis

Viele namhafte Kamerahersteller versuchen nicht nur mit immer länger werdenden Featurelisten, sondern durch Leistung zu überzeugen. So gibt es eine Menge “Fotoschulen” unter der Obhut großer Marken.

Roadshow für die Fuji X-M1. (Quelle: Fuji Homepage)

Roadshow für die Fuji X-M1.
(Quelle: Fuji Homepage)

Fuji möchte in einer Roadshow ambitionierte Fotografen vom neuen Modell X-M1 im oberen Preissegment überzeugen. Dabei heißt es nicht nur gucken, sondern auch anfassen. Und zwar in vierstündigen Fotoworkshops unter Anleitung professioneller Fotografen. Geboten werden u. a.:

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CHDK-Tools: Canon Powershot und Ixus mit RAW ausrüsten.

Für aktuelle digitale Spiegelflexkameras ist RAW Standard und geradezu Pflicht. Schnappschußkameras können dagegen oft nur JPG und lassen sich leider nur selten auf andere Formate umstellen, obwohl auch einfache Kameras davon profitieren könnten. Immerhin liefern aktuelle Bildsensoren meistens ein Vielfaches an Bildinformationen als JPG theoretisch verarbeiten kann.

Auf Tastendruck wird die Firmware-Version angezeigt -- startklar für CHDK.

Auf Tastendruck wird die Firmware-Version angezeigt — startklar für CHDK.

Mit den CHDK-Tools kann man zumindest für Canon-Kameras der “Powershot”- oder “Ixus”-Reihe dieses Manko beseitigen. Dieser Hack ist eigentlich kein Hack, da er im Grunde genommen eine mehr oder weniger offizielle Schnittstelle verwendet und nichts dauerhaft an der eingebauten Firmware ändert. Stattdessen wird von der SD-Karte temporär eine Erweiterung eingespielt, die nach dem Ausschalten bzw. Entnahme der mit CHDK präparierten SD-Karte wieder verschwindet.

Hinweis: Die Verwendung dieser und ähnlicher Tools erfolgt auf eigene Gefahr. Dieser Beitrag zeigt nur die Möglichkeit auf und dient der allgemeinen technischen Information. Theoretisch kann durch falsche Paramterangaben bei einigen Funktionen auch die Hardware schädigen. Ich übernehme selbstverständlich keine Haftung für beschädigte Kameras oder verlorene Bilder! Für die Spiegelreflexkameras von Canon heißt das Zauberwort übrigens Magic Lantern.

Powershot bezeichnet bei Canon sowohl einfache Schnappschußkameras für unter 100 Euro als auch sog. Bridgekameras mit “Super Zoom” im mittleren Preissegment. Die anspruchsvolleren G-Modelle um die 500 Euro können normalerweise von Haus aus RAW — nur meine G7 leider nicht. Ich rüste sie deshalb mit CHDK aus — was muß man dazu tun?

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Lightroom — Workflow [V]: Exportieren statt Speichern.

Wenn man mit Lightroom arbeitet, muß man sich zum Teil umgewöhnen, obwohl manche Dinge so angenehm sind, daß einem diese Umgewöhnung gar nicht auffällt: Bei Photoshop oder Word drücke ich nach einer gewissen Zeit immer Mal [Strg]-[S] (für Speichern), um sicher zu gehen, daß mir ein wichtiges Bild bzw. Text nicht verloren geht. Bei der Arbeit mit Lightroom muß man nicht speichern — und ich habe auch gar nicht das Bedürfnis, weil ich “nondestruktive RAW-Bearbeitung” im Hinterkopf habe und vieles interaktiv geht. Lightroom speichert dabei keine (bearbeiteten) Bilder, sondern nur Einstellungen und Bearbeitungsschritte, die auf das RAW-Bild angewandt werden (auch Rezepte genannt).

Trotzdem stellt sich irgendwann die Frage, wie man ein Foto aus Lightroom wieder “heraus bekommt”, sei es für die Website oder für eine Ausbelichtung. Das Exportieren ist bei Lightroom das, was viele Nutzer im Sinne von Speichern erwarten: Erst jetzt wird eine neue Datei erzeugt, die man weitergeben kann und unabhängig vom Programm selbst ist. Genau dann und nur für diesen Zweck sollte man diese zusätzliche Datei erzeugen und es wie den Drucker als Output betrachten.

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Auf dem Weg zum E-Buch — aus einer Website.

Mein erstes E-Book ist “live ” und ich bin um einiges an Erfahrung reicher: BildSicherlich kann man mit Word u. ä. arbeiten und dann einfach die “gefilterte HTML”-Datei hochladen, der KDP-Import-Konverter wird’s schon richten… Bei einem Roman ein durchaus gangbarer Weg, bei einem Sachbuch mit Bildern, Links usw. nicht unbedingt. Und wenn man hinter die Kulissen guckt (also den XHTML-Quelltext), gruselt es einen.

Mein zweites E-Buch mit neuem technischen Konzept

Deshalb starte ich einen zweiten Versuch. Ich hoffe ja noch immer, die vielen im Blog veröffentlichten Einzelartikel als Grundlage für ein E-Buch verwenden zu können — ist ja ein ähnliches Dateiformat. Trotzdem findet sich leider kein wirklich brauchbares Plugin oder externes Tool, fast überall ist Nachbearbeitung notwendig.

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Foto-Newsletter 7oom [Mai 2013]

Fast täglich gibt es mehr oder weniger aufregende Neuigkeiten zum Thema Fotografie, nicht immer lohnt sich ein eigener Beitrag dazu oder ein älterer wird übersehen. In meinem 7oom-Newsletter werden alle diese Informationen zusammengefaßt. Momentan erprobe ich noch die Technik als Blogeintrag, Mailingliste oder E-Book — bitte öfter mal reinschauen was geht. Der Newsletter wird voraussichtlich monatlich erscheinen. Viel Spaß und bis bald!

  • Neuheit: Lightroom 5 public beta
  • Workshop: Geotagging mit Lightroom
  • RAW-Entwickler: DxO 6 gratis
  • Praxistest: Variabler Graufilter
  • Gastbeitrag: Acer Iconia Tab A700
  • Optik: Zoom von Sigma mit durchgängig f 1,8
  • Optik: Tilt/Shift von Samyang

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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Praxistest: Simvalley SP-140 Smartphone 4,5 Zoll und Android 4.

Während dieser Tage die Fanboyz wieder überlegen, wie sie aus dem noch laufenden Vor-Vor-Vertrag rauskommen und die nötigen Simvalley SP 140Kröten fürs neueste iPhone und den nächsten Knebelvertrag irgendwie zusammenkratzen können, freue ich mich auf eine neue Teststellung aus dem Hause Pearl.

Simvalley SP 140, Smartphone
mit Android 4 und IPS-Display.

Ich mache ja keinen Hehl daraus, daß ein vertragsgebundenes Handy für mich nicht mehr infrage kommt, erst Recht nicht der “goldene Käfig” von Apple. Solche Verträge haben trotz 2jähriger Bindung und angeblicher “flat”-Rate kaum Kostenvorteile und inzwischen sind die “subventionierten” Geräte nur selten wirklich preisgünstiger als frei verkäufliche — aber die wenigsten Nutzer rechnen die Gesamtkosten über zwei Jahre tatsächlich nach und lügen sich gern selbst was in die Tasche (“einen Vertrag brauche ich ja sowieso” — nein, braucht man nicht…). Auf solche Bequemlichkeit können sich die Marketingfritzen verlassen.

Das vollkommen vertragsfreie Simvalley SP-140 mit 4,5-Zoll-Display und Android 4 scheint mir eine gute Alternative, wenn man sich für ein Smartphone nicht verschulden, aber trotzdem up to date sein möchte.

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Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom

“Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom”, das ist laut Scott Kelby und Matt Kloskowski das Erfolgsgeheimnis von Lightroom.

100 Gründe für Lightroom

100 Gründe für Lightroom

Und wer daran zweifelt, kann sich auf der extra dafür eingerichteten Website “100 ways Lightroom kicks the Bridge’s Ass!” einhundert kurze Filmchen dazu ansehen. Zwar basieren sie auf LR 3, treffen aber weitgehend auch auf die aktuelle Version LR 4 zu.

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Lightroom: Eigenes Preset anlegen und bearbeiten.

In meinem Beitrag “Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom” deute ich bereits an, daß ich diese Bearbeitung als Grundlage für ein Lightroom-Preset verwenden möchte (in der deutschen Version werden sie “Vorgabe” genannt). Es geht darum, den Einfachkamera-Effekt eines echten Plastik-Objektivs mit Hilfe von Lightroom nachzuahmen. Und damit man sich bei einer Fotoreihe nicht die Finger wundtippt, soll ein Preset die Arbeit vereinfachen.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

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