Lightroom: Mit Tastenkürzeln die Produktivität steigern.

Seit die grafische Benutzeroberfläche (GUI, graphic user interface ) die Kommandozeile — das Ding mit der blinkenden Schreibmarke mit einem schwarzen Bildschirm — abgelöst hat, klickt sich jeder irgendwas zusammen und behauptet, sich auszukennen.

Die wichtigsten Tastenkürzel für die Arbeit mit Lightroom.

Die wichtigsten Tastenkürzel für die Arbeit mit Lightroom.

Doch wer sich wirklich auskennt, weiß sie zu schätzen: Die Tastenkürzel oder “shortcuts“, die ähnlich der Kommandozeile mit ein paar gekonnt gesetzten Tastendrücken “kilometerlange” Mauswege durch die Menüs ersparen.

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Lightroom Praxisbuch Workflow auf Platz 1

Seit mehr als zwanzig Jahren schreibe ich Fachbücher zu Computerthemen, und zwar gedruckt bei “richtigen” Verlagen. Da muß man sich an viele Vorgaben halten und das E-Buch ist ein leseunfreundliches PDF.

Das Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom 6.

Das Praxisbuch zum Workflow ist ganz vorn dabei.
(Screenshot 10.12.2015)

Und weil dann alle meine Vorschläge zu Fotothemen und insbesondere Lightroom abgelehnt bzw. von anderen Autoren umgesetzt wurden, habe ich vor etwa zweieinhalb Monaten mein Buch “Lightroom 6 — Das Praxisbuch zum Workflow” als Selfpublisher bei Amazon veröffentlicht. — Das war ein gute Entscheidung, denn seither ist es in der Rubrik “Grafik & Multimedia” fast ununterbrochen als Bestseller auf Platz 1.

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Tutorial: Mit Lightroom analoge Bilder archivieren.

Nachdem analoge Fotografie praktisch nur noch als Liebhaberei betrieben wird, machen sich immer mehr “alte Hasen” Gedanken, wie man ein analoges Archiv ins digitale Zeitalter übertragen kann.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Wenn es sich um eine überschaubare Menge handelt (bis 1.000?), kann man dies durchaus selbst bewerkstelligen. Ich erläutere hier technische Voraussetzungen und Workflow, wie man Bilder von einem “normalen” Scanner möglichst effizient in den Lightroom-Katalog bekommt. Dieser Praxistest richtet sich an engagierte Amateure, Freiberufler und kleine Unternehmen, die auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen wollen (nicht an Experten der Druckvorstufe).

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Workshop: Mit Lightroom analoge Bilder archivieren.

Nachdem analoge Fotografie praktisch nur noch als Liebhaberei betrieben wird, machen sich immer mehr “alte Hasen” Gedanken, wie man ein analoges Archiv ins digitale Zeitalter übertragen kann.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Wenn es sich um eine überschaubare Menge handelt (bis 1.000?), kann man dies durchaus selbst bewerkstelligen. Ich erläutere hier technische Voraussetzungen und Workflow, wie man Bilder von einem “normalen” Scanner möglichst effizient in den Lightroom-Katalog bekommt. Dieser Praxistest richtet sich an engagierte Amateure, Freiberufler und kleine Unternehmen, die auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen wollen (nicht an Experten der Druckvorstufe).

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Lightroom: Preset-Sammlung “Workflow Tools”

Lightroom kann man prinzipiell über Plugins und Presets erweitern. Gute und kostenlose Plugins sind allerdings rar und lassen sich leider oft nicht nahtlos in LR integrieren. Und genau genommen sind Presets gar keine Erweiterungen, sondern steuern nur bereits vorhandene +PS Workflow Tools für Lightroom (Quelle: Adobe Add-ons)Funktionen nach Vorgaben (so auch die deutsche Bezeichnung in Lightroom).

+PS Workflow Tools für Lightroom
(Quelle: Adobe Add-ons)

Beim Stöbern in den Lightroom-Add-ons bei Adobe stoße ich auf die vielversprechende Sammlung “+PS Workflow Tools”. Sie soll statt für 29 Dollar nun kostenlos erhältlich sein — das sieht nach einem Schnäppchen aus.

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Lightroom — Workflow [V]: Exportieren statt Speichern.

Wenn man mit Lightroom arbeitet, muß man sich zum Teil umgewöhnen, obwohl manche Dinge so angenehm sind, daß einem diese Umgewöhnung gar nicht auffällt: Bei Photoshop oder Word drücke ich nach einer gewissen Zeit immer Mal [Strg]-[S] (für Speichern), um sicher zu gehen, daß mir ein wichtiges Bild bzw. Text nicht verloren geht. Bei der Arbeit mit Lightroom muß man nicht speichern — und ich habe auch gar nicht das Bedürfnis, weil ich “nondestruktive RAW-Bearbeitung” im Hinterkopf habe und vieles interaktiv geht. Lightroom speichert dabei keine (bearbeiteten) Bilder, sondern nur Einstellungen und Bearbeitungsschritte, die auf das RAW-Bild angewandt werden (auch Rezepte genannt).

Trotzdem stellt sich irgendwann die Frage, wie man ein Foto aus Lightroom wieder “heraus bekommt”, sei es für die Website oder für eine Ausbelichtung. Das Exportieren ist bei Lightroom das, was viele Nutzer im Sinne von Speichern erwarten: Erst jetzt wird eine neue Datei erzeugt, die man weitergeben kann und unabhängig vom Programm selbst ist. Genau dann und nur für diesen Zweck sollte man diese zusätzliche Datei erzeugen und es wie den Drucker als Output betrachten.

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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Lightroom: Seitenverhältnis wahren.

Auch unter Fotofreunden gibt es Glaubensfragen: Amateurkameras machen Bilder mit einem Seitenverhältnis 3 : 4, während Profikameras Fotos im Verhältnis 2 : 3 belichten. — Und ganz üble Schnappschußapparate orientieren sich am Kinofilm mit 16 : 9.

Doch das alles spielt nur eine untergeordnete Rolle, wenn wir uns einmal die Möglichkeiten für den Output ansehen:

  • Wenn man sich Bilder formatfüllend auf dem Bildschirm oder Fernseher ansehen möchte, bleibt inzwischen fast nur noch 16 : 9 übrig — weil ja “Full HD” Maßstab aller Dinge ist… Und prinzipiell auch nur im Querformat.
  • Läßt man bei einem Dienstleister Vergrößerungen machen, gibt es alle möglichen festen und “krummen” Formate, wobei o. g. Seitenverhältnisse eine untergeordnete Rolle spielen.

Ist das Seitenverhältnis überhaupt ein Problem und wie kann man damit umgehen?

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Lightroom — Workflow [III]: Bewerten, Markieren, Verschlagworten.

Im Beitrag “Fehlschüsse sofort und schnell rauswerfen” entledige ich mich der mißlungenen Bilder. Aber dies ist ja eigentlich nur ein kleiner Schritt bei der Sichtung einer Fotosession und auf dem Weg zu einem geordneten Fotoarchiv .

Apropos: Ich nutze bei allen in diesem Workflow beschriebenen Aktionen die Ansicht “Vorheriger Import” aus dem “Katalog”-Formular der Bibliothek (linke Seitenleiste). Das dient der Übersicht frischer Bilder, natürlich kann man alles auch nachträglich auf das gesamte Fotoarchiv anwenden, wenn man beispielsweise gerade mit Lightroom startet.

Natürlich ist es wichtig, absolut mißlungene Aufnahmen sofort auszusortieren, damit man nicht immer wieder über sie stolpert. Prinzipiell wäre das Gegenstück zu “X” die Taste “P”, die Fotos mit einem weißen Fähnchen als “pick” (angenommen ) markiert. Es ist aber noch viel mehr möglich — und bei einigen Tausend Bilder auch nötig.

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Kostenloses PDF für Lightroom 4

Bei Adobe findet man umfangreiche Informationen

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?” — Da ist man immer auf der Suche nach bezahlbarer Fachliteratur und dann übersieht man das Naheliegende.

Bei Adobe findet man umfangreiche Informationen.

Auf der offiziellen Online-Hilfe von Adobe findet man nicht nur eine Menge Einzelinformationen zu Lightroom 4, sondern unter dem etwas sperrigen Titel “Verwenden von Adobe Photoshop Lightroom 4” kann man kostenlos ein Handbuch als PDF herunterladen. Das ist sicher nicht ganz so schick und nicht so reich bebildert wie die Unmengen an Fachliteratur bei Amazon, ermöglicht aber erstmal den Einstieg. Nützlich auch die Auflistung der Tastaturbefehle, die den Workflow deutlich beschleunigen können.