Instant WordPress — CMS auf einen Klick

Wasch’ mich, aber mach’ mich nicht naß — das scheint gerade bei Webprojekten an der Tagesordnung zu sein. Sprich: Man möchte eine selbst gehostete Website und “volle Kontrolle”, aber die Installation ist dann doch zu mühsam und kostenpflichtige Beratung angeblich “zu teuer” (so oft auch die Ausrede selbst bei Firmenkunden).

Wordpress zum sofortigen Genuß

Control Panel von “Instant WordPress”.

Wenn noch nicht Hopfen und Malz verloren sind, kann man sich vielleicht mit dem Softwarepaket “Instant WordPress” aus der Affäre ziehen: Obwohl ich sonst immer das Gegenteil behaupte, kann man mit diesem Paket tatsächlich ein CMS a) per einfachem Klick und b) direkt vom Desktop aus starten. Dabei kommt das System dann ohne Webspace oder eine Internetverbindung aus.

Continue reading Instant WordPress — CMS auf einen Klick

Mobiler Client für WordPress

Je nach Art des Blogs, kann man ihn auch unterwegs füttern, Die App bietet mehr als nur Links ins Backendinsbesondere auf Fachmessen oder Barcamps. Selbstverständlich kann man dazu das Backend von WordPress auch auf dem Tablett-PC einfach im Browser aufrufen.

Die App bietet mehr als nur
“Kurzwahl”-Links ins Backend.

Doch je nach Größe des Tabletts ist die Bedienung im Browser mehr oder weniger komfortabel. Stattdessen verwende ich die spezielle Smartphone-App von Automattic (dem Unternehmen hinter WordPress). Diese ist auf die mobile Verwendung ausgerichtet und nutzt den Platz deutlich besser. Dabei bietet die App nicht einfach nur Links ins normale Backend — das natürlich auch erreichbar bleibt — sondern spezielle Eingabeformulare.

Continue reading Mobiler Client für WordPress

Welches CMS für meine Zwecke?

Hinter einer erfolgreichen Website stecken neben interessanten Inhalten auch ein paar grundlegende technische Entscheidungen: Reicht statisches HTML oder muß es ein CMS sein? Welche ist die “richtige” Software für das Projekt?

Neben der Funktionalität spielt auch die Verbreitung eine Rolle. Warum? Das “Volumenmodell” wird gepflegt und weiterentwickelt, an Trends angepaßt und Sicherheitslücken zügig geschlossen. Darüber hinaus gibt es reichlich Zubehör in Form von Plugins, Themes und Spezialisten.

Seit mehr als zehn Jahren befasse ich mich mit Webentwicklung. Dabei durchlaufe ich diverse Stationen, vom anbietergebundenen Publikationstool über statisches HTML in Handarbeit bis zu diversen CMS . Nach meinen ersten “selbstgetrickten” CMS verwende ich WordPress und setze es seit 1.x ein, später kommen Joomla und Drupal hinzu (wozu ich mehrere Fachbücher veröffentliche). Aus “historischen” Gründen hat Typo3 weltweit, aber auch in Deutschland eine große Verbreitung — so entsteht meine “Watchlist”.

Continue reading Welches CMS für meine Zwecke?

Google Adsense — Übersicht der WP-Plugins

Wenn eine Website nicht aus dem Budget der PR/Öffentlichkeitsarbeit finanziert werden kann, muß man nach Refinanzierungsmöglichkeiten suchen. Bei Firmenseiten ein Tabu, kann aber bei privaten Websites oder von Vereinen durchaus Werbung in Frage kommen.

Statt nerviger Banner oder gar aufdringlicher Overlays und Popunders kann Google Adsense die Alternative sein: Kontextabhängig können sowohl kleine Banner als auch reine Textanzeigen eingeblendet werden, die pro Klick vergütet werden. Dabei geht es zwar oft nur um Cent-Beträge, doch bei einer gut frequentierten Website läppert es sich zusammen. Sei es, daß sie so schlecht ist, daß Besucher verzweifelt auf die Werbung klicken, um zu flüchten oder aber — durch den Kontextbezug — passende Angebote eingeblendet werden, die Interesse wecken. Auch dabei zahlt es sich wieder aus, wenn man schlicht gute Texte publiziert und nicht SEO-mäßig rumtrickst.

WP-Plugins für Google Adsense

Die Auswahl für “Adsense”-Plugins scheint beachtlich
(Quelle: Plugin Directory WordPress)

Continue reading Google Adsense — Übersicht der WP-Plugins

Touchlet X10 mit 9,7-Zoll-IPS-Display im Praxistest

Mit meinem Netbook bin ich sehr zufrieden, es ist zwar mit rund 1,2 kg etwas schwerer als der Urvater Asus 701 (900 g), Touchlet X10 (Bild: Pearl)aber hält dafür aber realistisch ca. 8 bis 10 Stunden durch (wenn man die üblichen Energiesparoptionen nutzt). Die Steigerung in Sachen Mobilität heißt Tablett-PC, ist etwa halb so schwer, hat aber ebenfalls meist um die 8 Stunden Laufzeit.

Das Touchlet X10 sieht dem iPad sehr ähnlich.
(Bild: Pearl, Anleitung)

Allerdings sind solche Tablett-Computer deutlich teuerer als ein Netbook oder auch ein Laptop. Und obwohl das Apple iPad eine ausgereifte Hardware und gute Usability aufweist, ist an den “goldenen Käfig” nicht zu denken. Andererseits ist der Markt potentieller Alternativen doch eher unübersichtlich, Samsung wird ständig verklagt und ändert nur deshalb technische Aspekte, Acer bekommt zwar oft Empfehlungen — aber in “freier Wildbahn” habe ich bisher keines der Geräte gesehen, niemanden gesprochen, der es täglich beruflich im Einsatz hat. 400 bis 900 Euro nur nach “Aktenlage” auszugeben ist mir zu riskant, zumal ja oft noch weitere Kosten in Sachen Zubehör dazukommen… Deshalb starte ich ganz unbekümmert einen Versuch mit dem Touchlet X10 von Pearl, der günstige Preis von 230 Euro macht neugierig.

Continue reading Touchlet X10 mit 9,7-Zoll-IPS-Display im Praxistest