Webhosting und Domains trennen für mehr Flexibilität

Zu einer Website gehört auch ein eigener Domän-Name. Allzu leicht tappt man bei der Registrierung in die Falle der Massenhoster: Erst günstige Einstiegsangebote mit Softwarezugaben und tolle Erreichbarkeit der Bestell-Hotline sogar in der Nacht. Doch nach dem ersten Jahr gibt es saftige Aufschläge und bei Problemen wird auf eine unzureichende FAQ oder schlicht auf die AGB verwiesen — für nix zuständig, für nix verantwortlich. Da nützt es auch nichts, wenn man dort mehr als ein Dutzend Websites geschaltet hat.

Die eigene Domäne

Trotzdem verbleibt oft ein konsequenter Wechsel, weil man sich ja erst mühsam in das Procedere des speziellen Anbieters eingearbeitet hat. Komischerweise informiert auch die Konkurrenz selten darüber, wie man einen Wechsel elegant hinbekommen könnte. Da ist man sich in der Art der “Kundenbindung” wohl einig. Ein Schritt zu mehr Flexibilität und Unabhängigkeit ist die Trennung von Domain-Registrar und Speicherplatz-Hoster . — Packen wir’s an…

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Server-Überwachung — Vertrauen ist nicht immer angebracht…

Webhoster für Privatnutzer oder KMU werben mit mit allem Möglichen, selten aber mit Geschwindigkeit oder Verfügbarkeit. So bringt mir der vServer bei Strato zwar höhere Kosten, aber kaum bessere Geschwindigkeit und vor allem mehr Wartungsaufwand und Service-Probleme. Außerdem habe ich seit geraumer Zeit das Gefühl, daß die Erreichbarkeit zu wünschen übrig läßt (was mir z. T. von Leser auch bestätigt wird). Meine entsprechenden Anfragen beim “Support” werden abgetan, ich könne halt nicht mit dem Server umgehen…

Und wie so oft rechnen nur wenige Leute nach, wenn scheinbar sichere “99 Prozent Verfügbarkeit” versprochen werden. Aufs Jahr umgerechnet sind 1 Prozent Ausfall mehr als 3½ Tage Downtime (87,6 Stunden), was selbst für eine private Website unerfreulich ist und nicht selten sind es sogar deutlich längere Zeiten (nur der “doofe Nutzer” merkt es nicht, außer durch rapide sinkende PIs oder Anfragen von Lesern).

Doch um aus einem “Gefühl” handfeste Daten zu machen, braucht man einen sog. Uptime-Monitoring-Service. Schon Ende 2009 greife ich das Thema auf und nutze recht lange “www.247webmonitoring.com“. Doch dieser Dienst wird anscheinend nicht mehr gepflegt, Einloggen bzw. Abrufen der Daten funktioniert manchmal nicht — Zeit, sich nach einer Alternative umzusehen.

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