Das Beste aus zwei Welten: DxO Optics Pro 9.5 als Plugin für Lightroom

Wer mit einer digitalen Spiegelreflexkamera oder einer hochwertigen Systemkamera fotografiert, tut gut daran sie im RAW-Modus einzusetzen, wenn man nicht rund vier Billionen Farbabstufungen zum Fenster hinauswerfen möchte. Die Frage ist nur, mit welchem Programm soll ein RAW-Bild entwickelt werden. Der Weg von der RAW-Datei zum fertigen Bild am Computerbildschirm läßt sich durchaus als digitale Variante eines Fotolabors verstehen.

DxO Optics Pro 9.5 als Plugin für Lightroom (Quelle: DxO-Newsletter Mai 2014)

DxO Optics Pro 9.5 als Plugin für Lightroom.
(Quelle: DxO-Newsletter, Mai 2014)

Die herstellereigene Software bietet oft nur das Nötigste, profitiert aber gelegentlich von geheim gehaltenem Insiderwissen, z. B. beim (Ent-) Rauschen. Universeller dagegen Programme wie Photoshop (mit Camera Raw), Lightroom, DxO oder einer der zahlreichen Alternativen, wie beispielsweise RawTherapee oder Photivo. Eigentlich muß man sich konsequent für eines entscheiden — doch DxO hat sich einen Kniff ausgedacht…

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Gratis Bild-Zeitung — nein, danke!

Schon seit Jahrzehnten mißbraucht die Deutsche Bundespost unsere Briefkästen, indem dort ungefragt Werbung als Postwurfsendung landet, oft getarnt als “Info” oder pseudopersonalisiert “an alle interessierten Bewohner”. Vor ein paar Jahren ist der Springer-Verlag auf die Idee gekommen, die “Bild”-Zeitung zu besonderen Ich möchte keine kostenlose Bild-Zeitung (Quelle: Selbstauskunft.net)Anlässen zu “verschenken”.

Ich möchte nicht Springers Profit mehren.
(Quelle: Selbstauskunft.net)

Doch ganz so selbstlos ist diese Aktion nicht, durch die riesige Auflage für ca. 40 Millionen Haushalte wird Springer bei den Anzeigenkunden gut Kasse machen (eine gansseitige Anzeige in dieser “kostenlos”-Ausgabe soll den Werbekunden ca. 4 Millionen Euro kosten…). Ich möchte nicht dazu beitragen und keine Bild-Zeitung in den Briefkasten gestopft bekommen, auch nicht “kostenlos”! Zur Fußball-WM oder Mauerfall droht wieder so eine Aktion. Was tun?

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Bildschirmfoto oder Screenshot im Handumdrehen

Egal ob zur Illustration eines Artikels, zur Dokumentation, Screenshot per Druckbefehl.bei der Website-Entwicklung oder für Schulungsunterlagen, fast täglich benötige ich eine Abbildung davon, was auf dem Bildschirm vor sich geht — kurz: ein Bildschirmfoto oder engl. Screenshot.

Screenshot per Druckbefehl.

Im Gegensatz zur landläufigen Behauptung benötigt man dazu keine kostspielige Software und auch Android muß nicht mehr gerootet werden. Sogar vom Kindle kann man schnell einen Schnappschuß machen. In den meisten Geräten ist der Screenshot schon eingebaut. Mit meiner Tabelle bekommt man schnell den Überblick.

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WordPress: Google Adsense nutzen

Alle Jahre wieder muß man sich auch als Hobbywebmaster Gedanken zur Refinanzierung machen. Ein praktikabler Weg ist Google Adsense — warum?

  • praktisch jeder (der keine zweifelhafte Porno- oder Warez-Site betreibt), kann sich anmelden.
  • man muß keine Vorleistungen erbringen, z. B. Setup-Gebühr o. ä.
  • durch die Verknüpfung mit der Suchmaschine sind die Werbehinhalte themenrelevant
  • Textanzeigen sind unaufdringlich, Banner optional
  • auch winzige Cent-Beträge läppern sich zusammen
    (und wenn es nur 20 Euro nach sechs Monaten sind)

Natürlich müssen die Anzeigen irgendwie auf die Website kommen. Google liefert dazu im Backend unterschiedliche Code-Schnipsel, die man ins HTML einbauen muß. Das ist kein Problem, wenn man sowieso alles selbst programmiert. Auch bei WordPress kann man dies notfalls in der HTML-Ansicht einbauen — aber: Alles, was “fest verdrahtet” ist, widerspricht grundsätzlich einem CMS und ist nur im Kopf- oder Navigations-Bereich wirklich sinnvoll. Außerdem muß man sich mit HTML auskennen. Das Zauberwort heißt also wieder einmal Plugin…

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Wundertüte der Bildbearbeitung — Filter G’Mic

Egal ob analog oder digital, mit Filtern kann man Fotos den letzten Schliff geben. Dabei kann man mindestens zwei grundsätzliche Richtungen unterscheiden: Filter, die ein Bild technisch verbessern (z. B. Polarisationsfilter [analog] oder Schärfen [digital]) oder Effekte, die ein Bild verfremden (Gitterfilter [analog] bzw. “Warhol” [digital]). Bei letzteren sollte man allerdings auf der Hut sein, nicht ein mieses Bild durch Augenwischerei mit einem Effekt aufhübschen zu wollen.

G'Mic: Viele Filter mit detaillierter Steuerung.

G’Mic: Viele Filter mit detaillierter Steuerung.

Bei meiner Recherche zum Thema Bildbearbeitung stoße ich auf ein interessantes Konzept mit einer sehr umfangreicher Sammlung von mehreren Hundert Filtern aus einer Hand.

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Pressemappe: Viel Papier und wenig Fortschritt.

Gerade wird vielerorts “erstaunt” eine Studie einer PR-Agentur zu Pressemappen zitiert: 93 Prozent sind noch immer gedruckt, lediglich 28 Prozent davon(?) sind zusätzlich digital aufgehübscht. Ausgewertet wurden am Messestandort Hannover alle Mappen zu den drei Messen Cebit, Hannover Messe und dmexco, insgesamt 316 Stück. Ausnahmsweise kein dicker Stapel Papier -- Pressemappe von Tado (Foto: Luhm)Auch der Inhalt wurde bei dieser Gelegenheit untersucht und beanstandet: “Die bis zu 137 Seiten umfassenden Pressemappen liefern den Medienschaffenden keine strukturierten und zusammengefassten Informationen, sondern viel mehr Werbung in Form von Flyern und Broschüren.” (Quelle: a. a. O.).

Ausnahmsweise kein dicker Stapel Papier
— Pressemappe von “Tado” (Foto: Luhm)

Generell verurteilen möchte ich eine gedruckte Pressemappe nicht, schließlich müßte man ja auch einen digitalen Datenträger oder eine Internetadresse irgendwie verpacken, wenn man sich nicht komplett auf die Merkfähigkeit der Zuhörer verlassen möchte. Gerade bei Veranstaltungen vor Ort muß man “irgendwie” präsent sein, kann ohne Hilfsmittel schon mal blättern. Es kommt natürlich letztlich auf den Umfang und die Zusammenstellung an: Ein paar Seiten Zusammenfassung bzw. Highlights, Inhaltsverzeichnis, Kontaktdaten(!), ein Datenträger als DVD, SD-Karte oder QR-Tag und meinetwegen ein bißchen Eigenwerbung wie beispielsweise Sticker, Pin oder die Einladungskarte zur Standparty. Etwas anderes ist es allerdings, wenn bei telefonischer/schriftlicher Anfrage überhaupt ein Briefumschlag gepackt wird — dann hat man eigentlich schon generell etwas falsch gemacht, wenn man auf der Website nicht ganz alleine fündig werden kann…

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Bildschirmschoner für Kindle 4 selbstgemacht

Seit einigen Jahren bin E-Book-Fan und setze dabei vornehmlich auf den Kindle 3 aka Keyboard — den ich inzwischen gerootet habe, um den Ruhebildschirm (“Bildschirmschoner“) mit eigenen Bildern versehen zu können.

Kindle 4 mit eigenem Bildschirmschoner.

Kindle 4 mit eigenem Bildschirmschoner.

Es macht nicht nur Spaß eigene Bilder zu haben, sondern bei mehreren Geräten kann man sie dadurch auch besser unterscheiden. Da in meinem Bekanntenkreis der Kindle 4 (K4) allerdings verbreiteter ist, bin ich mit einem charmanten Lächeln dazu aufgefordert worden, das eine oder andere Gerät ebenfalls “umzurüsten” (für den Paperwhite habe ich allerdings noch kein Rezept erprobt).

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WordPress: Mit Child Theme Design anpassen ohne Angst vor Updates

Ich erlebe es immer wieder: Bei der Entwicklung einer (Unternehmens-) Website wird nicht selten mehr Zeit in die Auswahl der Schriften und Farben gesteckt als in Inhalte und Struktur. Dabei stellen sich mir die Haare zu Berge, wenn ich lese “mit Photoshop erstellt” — eine Website… (da sollte man sich einmal den Code genauer ansehen — darum heißt diese Site auch strg-u)

Wie passe ich ein Theme in WordPress an?

Wie passe ich ein Theme in WordPress an?

In WordPress steuert das Theme (Template) nicht nur das Aussehen, sondern auch einen Teil der Funktionalität, zum Beispiel um Widgets plazieren zu können und hilft indirekt bei SEO (z. B. Verwaltung <title>-Tag). Deshalb gibt es neben Core und Plugins gelegentlich auch ein Update für das scheinbar passive Theme. Alles kein Problem, im Gegenteil — es sei denn, man hat individuelle Anpassungen vorgenommen…

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Verkanntes Genie — Sony QX 10 im entfesselten Praxistest

Schon vor einem Jahr prophezeie ich das Ende der Schnappschußkameras, da gerade für Erinnerungsfotos die Smartfon-Kamera ständig attraktiver wird: Immer dabei, respektable Bilder und direkter Upload in soziale Netzwerke. Die Großen im Markt kontern relativ fantasielos mit modischen Neuerscheinungen, immer mehr Funktionen und trotzdem ist man schon ab 50 Euro dabei (ohne bedeutende Abstriche gegenüber den ursprünglichen 300-Euro-Modellen von vor zwei Jahren machen zu müssen). Da läßt es aufhorchen, als Sony zur IFA 2013 mit der Ansteckkamera fürs Smartfon eine neues Konzept vorstellt.

Die Sony DSC QX10 wirkt wie ein Wechselobjektiv.

Die Sony DSC QX10 wirkt wie ein Wechselobjektiv.

Auf den ersten Blick vermutet man dahinter eine weitere spiegellose Systemkamera, denn die QX 10 bzw. der große Bruder QX 100 sehen wie gewöhnliche Wechselobjektive aus, werden interessanterweise auch als WLAN-Objektive bezeichnet. Da kann man sich vielleicht schon erahnen, wie das mit einem normalen Smartfon zusammenarbeiten soll.

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Online Geldverdienen mit Downloads, Streaming, Werbung, Fotos.

Berufspolitiker und Juristerei sind noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Deshalb werden Downloads und Streaming oft perse als “Raubkopie” abgestempelt und fragwürdige Gesetze erlassen (z. B. Leistungsschutzrecht). Zu oft läßt man sich von Lobbyisten aus Hollywood manipulieren und verschweigt, wie gut das System funktionieren kann, beispielsweise auch bei mp3-Downloads (selbst ohne Gängelung durch DRM).

2013 music sales & streaming numbers for a middle-aged mom in a non-album cycle (Twitter)

Zoe Keating: 2013 music sales & streaming numbers
(Quelle: Twitter)

Die Cellistin Zoë Keating weist nun sogar per Tweet auf ein öffentliches Google doc hin, in dem man ihre online erzielten Einnahmen nachlesen kann.
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