Lightroom: Geotagging per GPS-Track.

In Lightroom gibt es ein Kartenmodul mit dem man Bilder mit GPS-Koordinaten auf einer (Welt-) Karte anzeigen lassen kann. Darüber hinaus kann man dort Bilder nachträglich einfach per drag & drop verorten (geotaggen). Das klappt in der vertrauten Region auch ganz hervorragend, zumal Geo-Koordinaten nicht für wirklich jedes Foto notwendig sind.

GPS-Track für einen Spaziergang, hier zum Beispiel Cordoba.

GPS-Track für einen Spaziergang, hier zum Beispiel Cordoba.

Wenn man jedoch auf (Welt-) Reise ist, wird eine nachträgliche Zuordnung kniffelig. — Entweder kaufst du eine Kamera mit eingebautem GPS oder nimmst einen sogenannten GPS-Logger mit. Dann kannst du deine Fußstapfen per Mausklick den Bildern zuordnen.

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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