Kalmia Angustifolia — kleine Moorwanderung

[ lrl ] Augenblicklich steht die Kalmia Angustifolia in voller Blüte, so daß man meinen könnte, das Moor stehe in hellen Flammen. Sowohl botanisch als auch historisch interessant ist dieses geheimnisvolle Kalmia-Feuer, das alle Jahre wieder aufs neue Naturfreunde ins Kolshoner Moor lockt, dorthin, wo im Verborgenen die sagenumwobene Torfblume blüht.

Moorrose im Kolshorner Moor (Bild: L. R. Luhm)

Moorrose im Kolshorner Moor
(Bild: L. R. Luhm)

Auf seinen Streifzügen hatte Hermann Löns die schöne Nordamerikanerin 1898 im Kolshorner Moor wieder entdeckt, die übrigens unter Naturschutz steht. Es wird vermutet, daß es Naturfreunde waren, die Anno 1834 die Kalmia Angustifolia ins Moor setzten, um die Landschaft zu veredeln. Hundert Jahre zuvor war die Moorrose — auch Berglorbeer genannt — in englischen Königsgärten heimisch geworden, so beispielsweise in Herrenhausen.

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