PSPad-Editor mit eingebautem FTP-Zugriff

Wenn man sich mit Webhosting beschäftigt, ist es hilfreich, einen leistungsfähigen Editor im Haus zu haben. Neben allgemeinen kleinen Anpassungen ist dies gut für die Template-Entwicklung und allerlei Anpassungen geeignet.

Mit PSPad hat man eingebauten FTP-Zugriff.

Mit PSPad hat man eingebauten FTP-Zugriff.

Als Editor bezeichnet man eine auf Programmieraufgaben spezialisierte “Textverarbeitung”. Dabei kommt es in diesem Fall allerdings nicht auf Fettschrift und Layoutfunktionen an, sondern beispielsweise auf Syntaxkontrolle oder Codeverwaltung. Ein wichtiges Merkmal eines Editors ist in diesem Zusammenhang allerdings das Speichern als reine Textdatei, also nur Buchstaben ohne irgendwelche systemspezifischen Steuerzeichen (sachlich zwar nicht mehr korrekt, aber noch immer gern verwendet wird der Begriff ASCII-Text, im Idealfall ist es inzwischen UTF-8).

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Kostenlose Tools zur CSS-Entwicklung

In meinem Beitrag “CSS: Form folgt Funktion” mache ich darauf aufmerksam, wie wichtig eine saubere Programmierung ist — und daß sie sich rechnet. Oft tippe ich meine CSS-Styles mit dem Fachbuch oder meiner selbstgebastelten Referenzkarte in der Hand in einen ganz normalen Texteditor — für manchen Beobachter ein mittleres Wunder, daß man auch so Websites entwickeln kann. Ab einem gewissen Umfang und Komplexität sind aber auch spezialisierte Hilfsmittel sinnvoll. Man findet sie unter dem Stichwort CSS-Editor oder CSS-Generator. Das Spektrum reicht dabei vom Universaltool bis zum Spezialisten für Details.

Vieles scheint man seit Jahren zu kennen, doch man darf dabei eines nicht verwechseln: Gerade “Designer” ohne technisches Wissen arbeiteten oft mit festen Grafiken, die unflexibel und datenlastig sind (Horror: blind.gif und Tabellen). Eine CSS-basierende Lösung kann sich bei richtiger Konzeption automatisch sowohl auf 30-Zoll-Bildschirme als auch kleine Tablett-PCs oder sogar Smartphones anpassen, benötigt weniger Bandbreite und kommt insgesamt dem Ziel “Barrierefreiheit” deutlich näher.

Universelle CSS-Tools

Um eine CSS-Style-Datei mit allem drum und dran anzulegen, bietet sich der CSS-Designer an. Die Bedienung ist in Deutsch und das Windows-Programm muß noch nicht einmal installiert werden.

CSS-Designer

CSS-Designer

Es bietet viele Möglichkeiten, allerdings sollte man schon eine Vorstellung davon haben, wie eine CSS-Datei prinzipiell aufgebaut ist, weil sonst schnell einmal die Selektoren vergessen werden. Vermutlich weil schon etwas älter, scheint er auf der Homepage des Entwickler leider nicht mehr zum Download angeboten, ist aber noch via Chip verfügbar. — Simple CSS ist nicht ganz so grafisch, dafür aber neben Windows auch für Mac zu haben. Exklusiv für Mac ist dagegen Xyle Scope.

Es gibt aber noch eine Menge anderer, wirklich überraschender Tools für die Entwicklung von CSS-Funktionen.

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Kindle Collections à la KKCM

Amazon bewirbt den Kindle damit, daß man je nach Modell 1.000 bis 3.000 Bücher darauf unterbringen könne — leider geht schon bei 50 bis 100 die Übersicht rasant flöten. Die einzige Organisationshilfe sind sog. Sammlungen (engl. Collections ), die aber mit Bordmitteln extrem langwierig einzurichten und zu bestücken sind.

Bücher in Sammlungen organisieren.

Bücher in Sammlungen auf dem Kindle organisieren

Das Tool “KKCM” verspricht Abhilfe. Es kommt allerdings für das 21. Jahrhundert fast schon etwas altertümlich daher: Zwei Tools, die in einem DOS-Fenster ein Skript ablaufen lassen. Doch hier gilt der Grundsatz: einfach, aber effektiv.

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Wireframe — ein bißchen wie Skizzieren auf Papier.

Seit dem Einzug des Computers in die Büros ist ja immer vom papierlosen Büro die Rede. Doch seit es so einfach ist, wg. eines Tippfehlers auch zwanzig Seiten ein weiteres Mal zu drucken, hat sich der Verbrauch sogar eher gesteigert, ganze Paletten mit Kopierpapier werden heutzutage angekarrt.

Zeichenwerkzeuge

Zeichenwerkzeuge

Andererseits ist loses Papier gerade zum Skizzieren viel besser als die meisten elektronischen Hilfen, die meist umständlich über viele Tasten bedient werden müssen. Ein bißchen wie Papier, aber doch auf dem Bildschirm arbeitet das Tool Wireframe, um Skizzen von Layouts zu entwerfen.

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Android: Bilder betexten mit Phonto.

Phonto LogoText läßt sich mit Phonto wunderbar integrieren.Auf einem Smartphone finde ich Bildbearbeitung — egal wie simpel sie auch sei — ziemlich lächerlich (von 1-Klick-Effekten à la Instagram einmal abgesehen). Auf einem Tablett-PC sieht es schon anders aus. Auf den 8 Zoll des Touchlet X8 kann man einiges anstellen.

Text läßt sich mit Phonto wunderbar integrieren.

Und obwohl es für Android ausgewachsene Grafikprogramme wie beispielsweise Pixlr gibt, ist manchmal ein Spezialist hilfreicher. Zum Beispiel Phonto zur Beschriftung.

Das Ausgangsbild kann direkt von der Kamera kommen oder aus dem Archiv. Die Nutzung gestaltet sehr intuitiv: Als erstes tippe ich einfach den Stift in der Menüzeile und schreibe dann sofort den gewünschten Text. Das kann man deshalb so locker angehen, weil sich anschließend alles feinjustieren läßt.

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Kindle: Clippings.TXT verwalten.

Wenn man mit dem Kindle ein Buch liest, kann man dort Text markieren (quasi Textmarker) sowie Anmerkungen und Lesezeichen hinzufügen. Das äußerst praktische dieser elektronischen Pendants ist, daß man sie nicht nur in den Büchern an der Fundstelle selbst findet, sondern alle versammelt in einer Art Protokolldatei “Meine Clippings.txt“.

Meine Clippings in lesbarer Form.

“Meine Clippings” in lesbarer Form.

So gut die Idee als solche ist, so lieblos hat Amazon sie (bisher) umgesetzt: Die Textschnipsel sind dort alle hintereinander weg gespeichert, lediglich durch eine handvoll Gleichheitszeichen getrennt. Allerdings werden Formatierungen und selbst mehrere Absätze alle zu einem Block zusammen geschoben — das macht die Sache ziemlich unübersichtlich. Mit einem Programm kann man die Übersicht allerdings etwas verbessern.

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Sonnenzeiten in der Übersicht

Normalerweise mache ich gar keinen großen Vorbereitungszirkus, wenn ich auf Fototour gehe. Doch seit dem 21. Juni werden die Tage bekanntlich kürzer und nun Richtung Herbst wird es abends mit dem Licht schon ganz schön eng… (wenn man nicht gerade auf Nachtaufnahmen aus ist)

Sonnenzeiten im Übersichtskalender via SunriseSunset.

Sonnenzeiten im Übersichtskalender via “SunriseSunset”.

Deshalb habe ich ein paar einfache Tools zusammengestellt, mit denen man Sonnenauf– und –untergänge einzeln oder sogar komplett für einen Monat feststellen kann.

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Spannung und Speicher auf einen Blick

Mobile Geräte wie PDAs sind nur solange mobil, wie der Akku reicht. Deswegen ist es hilfreich, die Spannungsversorgung immer unauffällig im Blick zu haben. Das gleiche gilt für den Speicher: Die meisten Geräte verfügen nur über 64, auch teuere selten über 128 Megabyte internes RAM. Der eigene Speicher ist für die Ausführung der Programme besonders wertvoll. Auch die zusätzlichen Speicherkarten (inzwischen fast immer als SD-Karte) sind dank datenhungriger Anwendungen wie GPS-Navigation nicht unerschöpflich.

ppc BatMemTime

Die wichtigsten Daten zum “Gemütszustand” des persönlichen digitalen Begleiters auf einen Blick.

Das Programm für Pocket-PC mit dem unspektakulären Namen “BatMemTime” (“Battery + Memory + Time”) fügt sich auf die “heute”-Seite des PPC ein und informiert so permanent, aber unauffällig über diese wichtigen Daten.

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