Produktvorstellung: Superzoom Tamron 14 – 150 mm für MFT

Die Spiegelreflexkamera ist für mich noch immer die Kamera der Wahl wenn es um Bedienbarkeit und Bildqualität geht. Aber auch ich mag nicht immer zwei bis drei Kilo mitschleppen. Deshalb verwende ich einige Jahre als Kompromiß für “immer dabei” diverse Kompaktkameras, bin aber nie wirklich zufrieden.

Deshalb steige ich vor einiger Zeit bei micro four thirds (MFT ) ein: die spiegellosen Systemkameras bieten fast Spiegelreflexniveau, sind aber deutlich handlicher. Doch die richtige Optik habe ich noch nicht gefunden…

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Tamron 18 – 200 mm mit Bildstabi für 169 Euro

Während “der Einzelhandel” jammert, daß das “böse Internet” — gemeint ist der seit Kriegsende bekannte Versandhandel — Umsätze “wegnimmt”, bauen andere nebenher einen Versandsparte auf und können mit mehr Service punkten. Wenn man darauf achtet, machen das auch viele kleine Fachgeschäfte notfalls über Ebay, die dadurch ihren Einzugsbereich erheblich erweitern können.

Tamron 18 - 200 mm VC für 169 Euro (Quelle: Saturn)

Tamron 18 – 200 mm VC für 169 Euro
(Quelle: Saturn)

So gibt es bei Saturn seit einiger Zeit ein Wochenende-Online-Only-Angebot, daß einen Blick Wert ist: das Tamron 18 – 200 mm.

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Sigma Zoom 70 – 300 mm für 111 Euro — oder doch nicht?

Die vielen Schnäppchennewsletter machen uns auf Angebote aufmerksam, die wir gar nicht brauchen — oder brauchen wir sie doch? Gerade bietet Saturn das Sigma 70 – 300 mm Zoomobjektiv für Canon, Nikon oder Sony für 111 Euro statt 199 Euro an.

Sigma 70 - 300 mm für 111 Euro (Quelle: Saturn, 24.7.2016)

Sigma 70 – 300 mm für 111 Euro
(Quelle: Saturn, 24.7.2016)

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Preisunterschied: Tamron 17-50 mm F2,8 in Italien rund 25 Prozent günstiger…

Angeblich sind Lebensmittel ja nirgendwo so billig wie in Deutschland — dafür werden wir bei “non food” gern mal über den Tisch gezogen.

Schnaäppchenpreis: Tamron 17-50 mm für 223,53 Euro (Screenshot 11.6.2016, 10 h)

Schnäppchenpreis: Tamron 17-50 mm für 223,53 Euro
(Screenshot 11.6.2016, 10 h)

Per Zufall stoße ich bei den Fotoobjektiven auf ein eklatantes Beispiel. In Italien ist es bei Amazon rund 25 Prozent preiswerter zu bekommen.

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Canon 50 mm Objektiv “plastic fantastic” für 50 Euro von Yongnuo. [Update]

Als “immer drauf” sind Zoomobjektive kaum schlagbar — zumindest tagsüber. Neuer Markt: 50 mm von Yongnuo (Bild: Amazon / Yongnuo)Doch für abendliche Straßenfotografie empfiehlt sich nicht nur eine handliche, sondern auch eine lichtstarke Festbrennweite .

Neuer Markt: 50 mm von Yongnuo
(Bild: Amazon / Yongnuo)

Eine beliebte Optik ist dabei 50 mm , entweder aus dem Fundus oder als Neuanschaffung. Bei Canon gibt es seit Jahren einen “Geheimtipp”: Das Canon EF 50 mm. Es hat mit 1 : 1,8 eine ordentliche Lichtstärke, ist für Vollformat geeignet und kostet neu (meist) unter 100 Euro. Trotz der Anmutung eines schwarzen Joghurtbechsers (keine Skalen usw.) liefert es eine sehr gute Schärfe — deshalb auch bekannt als “plastic fantastic”. So weit, so gut…

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Tamron 28 – 300 mm

Seit es Objektive mit veränderbarer Brennweite gibt, sind sie hinsichtlich der Abbildungsqualität umstritten. Trotzdem sind sie beliebt, was den technischen Fortschritt offenbar enorm beflügelt. Gerade stellt Tamron für APS C ein 18,8fach-Zoom vor, doch auch die Vollformat-Fans können profitieren.

Tamron 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC PZD (Bild: Tamron)

Tamron 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC PZD
(Bild: Tamron)

Als Tamron 28 – 300 mm F/3.5-6.3 Di VC PZD gibt es nun ein (fast) 11fach-Zoom für den gesamten Bereich vom Weitwinkel bis zum starken Tele nun auch für Vollformatkameras, das dem APS-C-Modell zum Verwechseln ähnlich sieht. Es ist allerdings “nur” ein verbessertes Nachfolgemodell des bisherigen 28/300-Objektivs. Wegen des größeren Bildkreises ist diese Objektiv allerdings auch für Digitalkameras mit kleinerem APS-C-Sensor geeignet und bietet dann etwa einen Bildwinkel etwa 45 – 480 mm entsprechend (Canon).

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Tamron legt Meßlatte für Superzoom auf 16 – 300 mm

Als ich in die Fotografie einsteige, sind Zooms rar und sehr teuer. Auch der abgedeckte Brennweitenbereich — der Einfachheit halber gern griffig als Faktor angegeben — liegt selten über dreifach: Üblich sind 35 – 70 mm sowie 80 – 200 mm. Auch ich erliege irgendwann der Bequemlichkeit und kaufe ein 35 – 135 mm (was sogar dem Faktor 3,8 entspricht), das damals die gebräuchlichsten Brennweiten (für Vollformat) abdeckt. Und damals ist es schon ein Tamron — ein Objektivhersteller, der heute die Meßlatte für sog. Reisezooms oder Superzooms wieder ein großes Stück nach oben verschiebt…

Tamron Zoom 16 - 300 mm (Bild: Tamron)

Tamron Zoom 16 – 300 mm
(Bild: Tamron)

Unter der etwas sperrigen Bezeichnung 16-300 mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD MACRO bietet das neue Objektiv einen Zoomfaktor von 18,8 — bisher lag der Rekord bei 15fach mit dem Tamron 18-270er.

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Praxistest: Braucht man ein Makro-Objektiv? — Teil 2

Wie in meinem ersten Teil angekündigt, mache ich noch eine weitere Versuchsreihe, da die erste doch sehr improvisiert ist. Lange überlege ich mir, wie ich meinen Anspruch an Praxisrelevanz und (technischer) Vergleichbarkeit zusammenbringen kann. In meinem “Studio” baue ich als geduldig stillhaltendes Motiv unterschiedliche technische Dinge auf, wie beispielsweise eine alte Schreibmaschine. Doch nach ersten Probeaufnahmen zeigt sich: Technik wird mit Makro nur größer, kaum interessanter…

Technik-Makro einer Schreibmaschine

Technik-Makro einer Schreibmaschine

Also gehe ich in den Garten und schnippele ausnahmsweise ein Ästchen Blaukissen ab, um es diesmal unter “kontrollierten Bedingungen” abzulichten. Denn je weiter man sich bei einer Blüte vorarbeitet, desto mehr Details kann man entdecken — das macht m. E. auch den Reiz der Makrofotografie aus.

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Praxistest: Braucht man ein Makro-Objektiv? — Teil 1

Wenn man mich fragt, was fotografierst du denn so, muß ich auch nach vielen Jahren der Praxis antworten, “alles“. Das hört sich immer ein wenig nach ahnungslosem “Newbie” an, der sich nicht auskennt. Doch für mich beinhaltet Fotografie immer(!) zwei Seiten einer Medaille: das Foto selbst und die Kenntnis des Sujets. Deshalb bin ich so wenig spezialisiert, man kann immer eine Menge dazulernen.

Eine gelungene Aufnahme mit Zwischenringen.

Eine gelungene Aufnahme mit Zwischenringen.

So hat sich nach einiger Zeit der Abstinenz die Nah- und Makrofotografie wieder etwas in den Vordergrund gespielt: Sei es, daß man sich nach einem langen dunklen Winter besonders für die aufblühende Natur interessiert, in der Fotorunde von “Erwin Bommel” oder Ulrich super Makroaufnahmen gezeigt werden oder Kumpel Detlef sich mal wieder wißbegierig nach den Grundlagen für #Neuland erkundigt.

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Reisezoom 18 – 300 mm von Nikon

Zoomobjektive mit großem Brennweitenbereich sind bisher die Domäne von Sigma und Tamron, die sich in diesem Bereich regelmäßig gegenseitig übertrumpfen. Unter dem Stichwort “Reisezoom” bekommt man Objektive, die den gesamten Bereich vom Weitwinkel bis zum Tele alles abdecken und dabei preislich oft noch erschwinglich sind. Dabei führt m. E. Tamron mit dem 18 – 200 mm für ca. 160 Euro mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis als auch bisher mit dem 18 – 270 mm knapp vor Sigma mit dem 18 – 250 mm. Die sog. Original-Hersteller haben sich in Sachen Superlativ bisher eher zurückgehalten, zum Beispiel Canon mit dem EF-S 18-200 mm für etwa 480 Euro (alle Objektive übrigens für APS C bzw. DX).

AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR (Bild: Nikon)

AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR (Bild: Nikon)

Anscheinend möchte Nikon dies nun ändern und stellt mit dem “AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR” ein Objektiv vor, das sich in diesem Bereich an die Spitze setzen kann — keines bietet einen größeren Brennweitenbereich (Bildwinkel entspricht 27 bis 450 mm Kleinbild), allerdings liegt auch der Preis knapp unter der 1.000-Euro-Schallmauer.

Oberlehrer meint: Trotz der beeindruckenden Leistung sind solche Objektive mit einem Brennweitenspektrum vom WW zum Tele immer ein technischer Kompromiß. Wem auf einer Reise eine dSLR zu schwer, zu teuer oder zu auffällig ist, sollte dann lieber zu einer guten Kompaktkamera oder spiegellosen Systemkamera greifen (zum Beispiel Canon GX1 oder Lumix GX1). Und: für 1.000 Euro bekommt man zwei bis drei kompromißlos gute Objektive, man spart also auch nicht wirklich.

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