10-Zoll-Tablett für 60 Euro — ist das ein Schnäppchen?

Der klassische Desktop-PC stirbt aus, nach dem Boom der Netbooks kommen nun die Tablet(t) s. Vollkommen ausreichend zum Surfen, Chatten und auch als Fotozubehör — und sie nehmen dabei nicht einen ganzen Schreibtisch in Beschlag. Trotzdem liegt manches Gerät durchaus in der Preisklasse eines normalen Computers, weshalb nach Schnäppchen Ausschau hält…

Archos Arnova 10b Tablett-PC (Quelle: Ebay)

Archos Arnova 10b Tablett-PC
(Quelle: Ebay)

Anfang Oktober 2013 wird bei Ebay ein “ARCHOS ARNOVA 10b G2 Tablet, 25.4cm (10″) DualTouch Display, Android 2.3, 4GB” angeboten — für 60 Euro inkl. Versand. Da kann man doch nichts falsch machen — was würde ich einem Freund antworten? Es kommt darauf an, was du machen möchtest… (irgendwie Radio Eriwan )

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Der neue Kindle Fire HDX und Kindle 4 für 39 Euro

[PM / (thl)] Ich habe es schon öfter gefragt — wenn nicht jetzt, wann dann? Nun ist das Einstiegsmodell des Kindle E-Book-Readers mit E-Ink-Display schon wieder im Preis gefallen. Beim Elektrogroßmarkt Saturn wird er zur Zeit für 39 Euro angeboten (Artikelnummer 1647248).

Kampfpreis: Kindle 4 für 39 Euro (Quelle: Saturn)

Kampfpreis: Kindle 4 für 39 Euro
(Quelle: Saturn)

Kampfpreis oder Ausverkauf: “Der” Kindle — aka Kindle 4 (K4) — gilt aus Sicht von Amazon als Einstiegsgerät, der Paperwhite als Vorzeigemodell. Beide zeichnet ein E-Ink-Display aus, mit dem man besonders gut unter freiem Himmel in der prallen Sonne lesen kann. Mit ca. 200 Gramm ist der Reader so leicht, daß man ihn auch länger in einer Hand halten und und gut in die Tasche stecken kann. Das Konzept ist m. E. zur Zeit das ausgereifteste am Markt, wenn man elektronische Bücher lesen möchte. Den “txtr” habe ich mir nur zu “Forschungszwecken” zugelegt und liegt meist ungenutzt herum (gibt’s Hacks dazu?).

Der neue Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)

Der neue Kindle Fire HDX
(Bild: Amazon)

Allerdings ist der K4 nicht die eierlegende Wollmilchsau, das soll künftig der neue Kindle Fire HDX — die dritte Kindle Fire-Generation — übernehmen (ab ca. 400 Euro, mehr Tablett-PC und Multimedia-Station als E-Book-Reader, Vorgänger wird preiswerter angeboten). Der neue Kindle Fire HDX kommt mit einem neuen Display mit besonders hoher Pixeldichte und genauer Farbdarstellung (100% sRGB) sowie mit einem starken Quad-Core-Prozessor mit 2,2 GHz. Darüber hinaus enthält er die neueste Version des Fire OS sowie exklusive neue Funktionen und Services wie Kindle FreeTime, “Bitte nicht stören” (Quiet Time) oder neue Cloud-Sammlungen.

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Tablett-PC: Kaufentscheidung für 8 Zoll.

Mein neuer Begleiter: Acer Iconia A1-810 (Bild: Luhm)Seit rund zwei Jahren gibt es bei mir ein gut ausgestattetes Budget zur Anschaffung eines Tablet(t)-PCs, bis zu 1.000 Euro wäre mir so ein mobiler Begleiter Wert. Doch bisher konnte mich keines überzeugen, geschweige begeistern. Vor ein paar Tagen hat sich das geändert.

Mein neuer Begleiter: Acer Iconia A1-810
(Bild: Luhm)

Tablett-PCs sind technologisch gar nicht so neu, sogar Atari führt Anfang der 90er eines auf einer Pressekonferenz vor und Apple versucht sich erstmals mit dem Newton (der dann sogar Teil eines Siemens-Tischtelefons wird) — das ist alles verdammt lange her… Inzwischen ist der Markt kaum noch überschaubar und in wirklich jeder Preisklasse vertreten. Deshalb ist es wichtig, sich eine entsprechende Auswahlstrategie zurecht zu legen, um für sich das richtige Gerät herauszufischen — einfach “das Beste” gibt es m. E. nicht. — So habe ich es gemacht.

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Tablett-PC: Kaufentscheidung für 8 Zoll.

Mein neuer Begleiter: Acer Iconia A1-810 (Bild: Luhm)Seit rund zwei Jahren gibt es bei mir ein gut ausgestattetes Budget zur Anschaffung eines Tablet(t)-PCs, bis zu 1.000 Euro wäre mir so ein mobiler Begleiter Wert. Doch bisher konnte mich keines überzeugen, geschweige begeistern. Vor ein paar Tagen hat sich das geändert.

Mein neuer Begleiter: Acer Iconia A1-810
(Bild: Luhm)

Tablett-PCs sind technologisch gar nicht so neu, sogar Atari führt Anfang der 90er eines auf einer Pressekonferenz vor und Apple versucht sich erstmals mit dem Newton (der dann sogar Teil eines Siemens-Tischtelefons wird) — das ist alles verdammt lange her… Inzwischen ist der Markt kaum noch überschaubar und in wirklich jeder Preisklasse vertreten. Deshalb ist es wichtig, sich eine entsprechende Auswahlstrategie zurecht zu legen, um für sich das richtige Gerät herauszufischen — einfach “das Beste” gibt es m. E. nicht. — So habe ich es gemacht.

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E-Book-Reader im 8-Zoll-Format

TrekStor Pyrus Maxi mit 8-Zoll-Display (Quelle: Amazon)Ich bin zugegebenermaßen erklärter Kindle-Fan, wie auch mein kostenloses E-Buch “Praxisbuch Kindle” zeigt.

TrekStor Pyrus Maxi mit 8-Zoll-Display
(Quelle: Amazon)

Da mich das Thema E-Buch inzwischen allerdings auf einer breiteren Basis beschäftigt, bin ich auf der Suche nach einem nativen EPUB-Gerät (da Kindle leider ausschließlich auf MOBI ausgelegt ist). Da stoße ich ausgerechnet beim Stöbern beim Kistenschieber auf den TrekStor Pyrus Maxi: Es ist nicht nur ein EPUB-Reader mit E-Ink-Display, sondern mit 8 Zoll (gut 20 cm) Bildschirmdiagonale deutlich größer als die meisten anderen Geräte (Kindle hat 6 Zoll), aber handlicher als die meisten Tablett-PCs (meist 10 Zoll).

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Lightroom — Workflow [V a]: Export-Preset.

Eigene Ruhebilder für E-Ink mit Hilfe eines Presets.Schon vor ein paar Wochen experimentiere ich mit eigenen Bildern für den Ruhebildschirm (auch “Bildschirmschoner”) meines Kindle 3 — der zeigt nämlich von Haus aus “dead people”. Die Bilder des K4 sind zwar schöner, hat aber jeder.

Eigene Ruhebilder für E-Ink.

Bei meinem ersten Versuch nehme ich Bilder, die gerade zur Hand sind und improvisiere. Jetzt möchte ich mit Hilfe eines Presets die Sammlung systematisch vergrößern, technisch entsprechend anpassen und dabei meine Arbeitstechnik in Lightroom verfeinern: Mit Presets kann man dann die Bilder mit wenigen Klicks für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke “herauslassen”, zum Beispiel fürs Fotoalbum auf dem Smartphone oder zur Ausbelichtung . Eine Auswahl dieser Bilder für den Kindle-Ruhebildschirm werde ich exemplarisch zum kostenlosen Download bereitstellen.

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Praxistest Acer Iconia Tab A700

Als Hobbyfotograf habe ich schon lange beobachtet wie Kameraden vom Fotostammtisch mit Tablett-PCs, ihre neusten Fotos präsentieren, während ich mit einer Fotomappe und einer Auswahl teuer ausbelichteter Fotos im DIN-A4-Format aufwarte, um diese zu besprechen. Damit kann ich natürlich nicht in Einzelheiten reinzoomen oder die Aufnahmedaten abfragen, geschweige denn ein umfangreiches Bildarchiv dabei haben. So ein Tablett-PC wäre ja schon recht interessant, vorausgesetzt das Display ist entsprechend gut und der Preis bezahlbar. Lange Zeit sind die gängigen Tablett-PCs weit davon entfernt und noch schlimmer, die Dinger können ja scheinbar nur etwas anzeigen und eher schlecht an Peripherie angeschlossen werden.

Nicht nur lesen, sondern mitmachen: Wer etwas Interessantes zu sagen hat (vorzugsweise aus dem Bereich Technik/Fotografie), kann gern einen Gastbeitrag schreiben. Heute stellt Ulrich Block, den ich beim Fotocommunity-Stammtisch kennenlerne, im Praxistest den Tablett-PC Acer Iconia vor. Diesen nutzt er intensiv als “Zubehör” für Fotoaufnahmen (ähnlich wie ich in “Tablett-PC als Fernbedienung für die Digitalkamera “). In einem Projekt konzipieren wir außerdem eine kleine Website für Panorama-Aufnahmen, dem Spezialgebiet von Ulrich.

Acer Iconia Tab A700 für den Fotoeinsatz. (Bild: U. Block)

Acer Iconia Tab A700 für den Fotoeinsatz. (Bild: U. Block)

Im Herbst letzten Jahres kommt Fotofreund Thorsten mit einem kleinen Tablett-PC (erst dem Touchlet X10, später dem X8) und zeigte mir etwas von dem ich vorher nichts wusste “OTG-USB“: Damit können USB-Geräte an Android Geräte — wie es z. B. viele Tablett-PCs sind — angeschlossen werden. Das eröffnet natürlich neue Perspektiven, die das ganze sehr interessant machen. Also beginne ich im Internet zu recherchieren was da so geht! Das Ergebnis ist verblüffend, die Dinger haben sich als nützliches Zubehör für die Digital-Fotoausrüstung entwickelt. Das Anschließen einer DSLR-Kamera zum Sichten der Fotos oder das Fernsteuern der Kamera ist kein Problem, wie zum Beispiel bei Makrofotos zum fokussieren über externes Liveview und vieles mehr.

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Touchlet X8 als Kindle-Reader

Als Fan der Kindle E-Ink-Modelle mit 6-Zoll-Display gebe ich es ungern zu: Mit dem “richtigen” Tablett Bei manchen Themen ist Farbe von Vorteil.ist besonders bei illustrierten Büchern oder “rübergebeamten” Artikeln Spaß nicht vollkommen ausgeschlossen. Ich denke dabei allerdings nicht an die neuen Modelle Kindle “Fire”, sondern an meine Teststellung Touchlet X8: Es hat mit 8 Zoll nicht nur die perfekte Größe zwischen 7 und 10 Zoll, sondern mit 3 : 4 auch ein ausgewogenes Seitenverhältnis — statt der handtuchartigen 16 : 9 bei den meisten anderen Geräten.

Bei manchen Themen ist Farbe von Vorteil.

Auch wenn ich Gefahr laufe, daß mir das DRM bei meinen vielen Testinstallationen in die Suppe spuckt, installiere ich mir auf dem Tablett-PC eine Kindle-App. Die kostenlosen Software-Kindles haben inzwischen aufgeholt: Es werden Erläuterungen zu markierten Begriffen angezeigt und sie sind nun auch mit eigener E-Mail-Adresse erreichbar — wichtig für drahtloses Übertragen von Büchern oder Artikeln aus dem Browser (Webartikel via “Send to Kindle”, “Readability”, RSS-Streams via “Calibre” usw.). Sie werden vollwertig bei “My Kindle” gelistet und auch bei “Übertragen an” aufgeführt.

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Tablett-PC als Fernbedienung für die Digitalkamera

Mich wundert es immer, wenn ausgerechnet mobile Geräte immer “alles” können sollen — und dann groß, schwer und teuer werden. Bei meinem Praxistest zum Tablett-PC Touchlet X8 entdecke ich den den 8-Zoll-Formfaktor: Deutlich handlicher als ein 10-Zoll-Gerät und in der nutzbaren Fläche nicht so viel kleiner, zumindest wenn man weiß was man will: Im Prinzip alles, wozu mir ein Smartphone doch zu fummelig und ein Laptop zu groß ist. Und seit ein paar Tagen kenne ich noch einen weiteren Grund: Steuerung einer Digitalkamera.

Mit Helicon Remote kann man fast alles in der Kamera einstellen.

Mit Helicon Remote kann man fast alles in der Kamera einstellen.

Das liegt an einem Detail, dem auch ich bisher wenig Beachtung geschenkt habe: Wie einige andere — aber noch nicht alle — Tablets hat das X8 nicht nur eine USB-Schnittstelle, sondern diese entspricht OTG-Standard.

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Automatische Info-E-Mail von IFTTT

Für mich ist es gewissermaßen eine Renaissance, für andere eine interessante neue Möglichkeit das Internet zu nutzen. Vor vielen, vielen Jahren ist das Internet nur zum Teil WWW und man nutzt viele Funktionen über spezielle Dienste: Input und Output via IFTTT (Quelle: a. a. O.)E-Mail mit Schlüsselwort an eine bestimmte Adresse — automatisierte Antwort per E-Mail.

Input und Output via IFTTT
(Quelle: a. a. O.)

Ein wenig kennt man diese Technik heute von RSS-Feeds und Feed-Readern und genau da setzt der Dienst IFTTT an: if this then that — wenn dies, dann das. Dabei werden bestimmte Informationen abgefragt, aufbereitet und anschließend als E-Mail weitergeleitet. Das ganze erinnert ein wenig an Yahoo Pipes, ist aber wesentlich einfacher in der Handhabung. Für mich eine sehr praktische Einrichtung in Verbindung mit mobiler Nutzung auf einem kleinen Smartphone und eine tolle Ergänzung für den Kindle.

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