Tamron 28 – 300 mm

Seit es Objektive mit veränderbarer Brennweite gibt, sind sie hinsichtlich der Abbildungsqualität umstritten. Trotzdem sind sie beliebt, was den technischen Fortschritt offenbar enorm beflügelt. Gerade stellt Tamron für APS C ein 18,8fach-Zoom vor, doch auch die Vollformat-Fans können profitieren.

Tamron 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC PZD (Bild: Tamron)

Tamron 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC PZD
(Bild: Tamron)

Als Tamron 28 – 300 mm F/3.5-6.3 Di VC PZD gibt es nun ein (fast) 11fach-Zoom für den gesamten Bereich vom Weitwinkel bis zum starken Tele nun auch für Vollformatkameras, das dem APS-C-Modell zum Verwechseln ähnlich sieht. Es ist allerdings “nur” ein verbessertes Nachfolgemodell des bisherigen 28/300-Objektivs. Wegen des größeren Bildkreises ist diese Objektiv allerdings auch für Digitalkameras mit kleinerem APS-C-Sensor geeignet und bietet dann etwa einen Bildwinkel etwa 45 – 480 mm entsprechend (Canon).

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Tamron legt Meßlatte für Superzoom auf 16 – 300 mm

Als ich in die Fotografie einsteige, sind Zooms rar und sehr teuer. Auch der abgedeckte Brennweitenbereich — der Einfachheit halber gern griffig als Faktor angegeben — liegt selten über dreifach: Üblich sind 35 – 70 mm sowie 80 – 200 mm. Auch ich erliege irgendwann der Bequemlichkeit und kaufe ein 35 – 135 mm (was sogar dem Faktor 3,8 entspricht), das damals die gebräuchlichsten Brennweiten (für Vollformat) abdeckt. Und damals ist es schon ein Tamron — ein Objektivhersteller, der heute die Meßlatte für sog. Reisezooms oder Superzooms wieder ein großes Stück nach oben verschiebt…

Tamron Zoom 16 - 300 mm (Bild: Tamron)

Tamron Zoom 16 – 300 mm
(Bild: Tamron)

Unter der etwas sperrigen Bezeichnung 16-300 mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD MACRO bietet das neue Objektiv einen Zoomfaktor von 18,8 — bisher lag der Rekord bei 15fach mit dem Tamron 18-270er.

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Nikon Coolpix S6600 mit integriertem WLAN und 14-fach Superzoom Coolpix L620

Man merkt, die IFA steht vor der Tür: Nikon bringt zwei neue Kompaktkameramodelle aus der Coolpix-Reihe auf den Markt: die Nikon Coolpix S6600 mit Nikon Coolpix S6600 (Bild: Nikon)dreh- und neigbarem Monitor, integrierter Wi-Fi-Funktion für das einfache Teilen von Bildern im Web und einem NIKKOR-Objektiv mit 12-fach-Zoom; außerdem die ergonomische NIKON COOLPIX L620 mit verbesserter Zoomleistung und Full-HD-Filmfunktion.

Nikon Coolpix S6600
(Bild: Nikon)

Die Nikon COOLPIX S6600 eröffnet neue Perspektiven
Mit dem neuen dreh- und neigbaren Monitor der COOLPIX S6600 ist es nun noch einfacher, tolle Selbstporträts aufzunehmen und dabei schon bei der Aufnahme die unmittelbare Kontrolle über das Aufnahmeergebnis zu haben. Diese besondere Monitorkonstruktion vereinfacht außerdem die Wahl des Bildausschnitts aus hohen oder niedrigen Aufnahmepositionen. Zudem können Sie mittels berührungsloser Gestensteuerung die Kamera auslösen, um Fotos oder Videos aufzunehmen. Wenn sich der Monitor in der Selbstporträt-Stellung befindet, lässt sich mit einer Handbewegung sogar die Zoomposition anpassen.

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Nikon Coolpix jetzt mit Superzoom

Die Pressemitteilungen der großen Kamerahersteller verwende ich an dieser Stelle nur noch vereinzelt. Insbesondere im Bereich der Kompakt- und Nikon Coolpix (Bild: Nikon)Bridge-Kameras werden kaum noch einzelne Neuheiten vorgestellt, sondern gleich ganze Modellreihen.

Nikon Coolpix
(Bild: Nikon)

Da kann man schon ein wenig Verständnis für die Verkäufer im Kistenschieberladen haben, wenn da keiner mehr durchblickt. Nachdem Canon gerade drei neue Ixus und eine neue Powershot vorstellt, kommt der Ausgewogenheit halber Nikon mit fast einem Dutzend neuer Kameras: 2 neue Coolpix der Reihe P520 und L820 sowie AW110, S31 und L27, S9500, S5200 und S9400. Neben Wifi/WLAN und GPS wird verstärkt mit “Superzoom” geworben — obwohl andere dort deutlich mehr zu bieten haben.

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Reisezoom 18 – 300 mm von Nikon

Zoomobjektive mit großem Brennweitenbereich sind bisher die Domäne von Sigma und Tamron, die sich in diesem Bereich regelmäßig gegenseitig übertrumpfen. Unter dem Stichwort “Reisezoom” bekommt man Objektive, die den gesamten Bereich vom Weitwinkel bis zum Tele alles abdecken und dabei preislich oft noch erschwinglich sind. Dabei führt m. E. Tamron mit dem 18 – 200 mm für ca. 160 Euro mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis als auch bisher mit dem 18 – 270 mm knapp vor Sigma mit dem 18 – 250 mm. Die sog. Original-Hersteller haben sich in Sachen Superlativ bisher eher zurückgehalten, zum Beispiel Canon mit dem EF-S 18-200 mm für etwa 480 Euro (alle Objektive übrigens für APS C bzw. DX).

AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR (Bild: Nikon)

AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR (Bild: Nikon)

Anscheinend möchte Nikon dies nun ändern und stellt mit dem “AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR” ein Objektiv vor, das sich in diesem Bereich an die Spitze setzen kann — keines bietet einen größeren Brennweitenbereich (Bildwinkel entspricht 27 bis 450 mm Kleinbild), allerdings liegt auch der Preis knapp unter der 1.000-Euro-Schallmauer.

Oberlehrer meint: Trotz der beeindruckenden Leistung sind solche Objektive mit einem Brennweitenspektrum vom WW zum Tele immer ein technischer Kompromiß. Wem auf einer Reise eine dSLR zu schwer, zu teuer oder zu auffällig ist, sollte dann lieber zu einer guten Kompaktkamera oder spiegellosen Systemkamera greifen (zum Beispiel Canon GX1 oder Lumix GX1). Und: für 1.000 Euro bekommt man zwei bis drei kompromißlos gute Objektive, man spart also auch nicht wirklich.

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