Lightroom — auf einen Klick ganz anders: Was taugen Belichtungs-Presets?

Lightroom macht intensiv davon Gebrauch, individuelle Einstellungen in Vorgaben (engl. Presets ) zu speichern. Dies nutze ich beispielsweise bei den Export-Einstellungen, wo ich für jeden Zweck ein entsprechendes Preset habe: kleines JPG fürs Fotoalbum auf dem Handy oder maximales TIFF zur Ausbelichtung beim Dienstleister.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Adobe liefert allerdings auch einige Entwicklungs -Vorgaben mit. Für den Anfang kann man damit brauchbare Ergebnisse erzielen, doch wie gut es klappt, hängt auch vom Ausgangsmaterial ab. Es verwundert mich deshalb ein wenig, wenn in FB-Gruppen oder Foren nach Presets für Lightroom gefragt wird und dann in bestimmten Quellen auch gleich Hunderte davon zum Download angeboten werden. — Wieso ich da skeptisch bin…

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So eine Floskelwolke macht Sinn.

Deutschland schmückt sich noch immer mit der Phrase “Land der Dichter und Denker — doch die Wirklichkeit sieht inzwischen leider anders aus. Weil man vom dichten und denken immer weniger leben kann, geht es mit der Qualität bergab. Es ist eben doch ein Unterschied, ob jemand mit Berufsausbildung oder Lebenserfahrung einen Artikel schreibt oder eine Praktikantin ihr schönstes Ferienerlebnis schildert.

Das macht wenig Sinn, dafür Kopfschmerzen (Quelle: Floskelwolke)

Das macht wenig Sinn, dafür aber Kopfschmerzen.
(Quelle: Floskelwolke)

Ein Indikator ist die massenhafte Verwendung von Phrasen, oft einfach nur ermüdend langweilig, aber nicht selten schief oder gar falsch angewandt. Die Nachrichtenredakteure Udo Stiehl und Sebastian Pertsch haben daraus ein Projekt gemacht.

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Automatische Textanalyse

Ein Autor hat es nicht leicht — da kann man 500 Seiten tolle Informationen liefern und in “Rezensionen” wird dann der (angebliche) Komma-Fehler auf S. 157 wortreich beanstandet… Gerade im Home-Office stehen aber selten ein Korrektor oder Lektor zur Verfügung, worunter gerade kürzere Texte leiden.

Die Textanalyse gibt zumindest Anregungen.

Die Textanalyse gibt zumindest Anregungen.

Eine kleine Hilfe zur Selbstkontrolle kann die Online-Textanalyse der Wortliga bieten. Dabei geht es weniger um profane Rechtschreibung, sondern anspruchsvoller um Stilfragen. Der Text wird in ein Formular geschrieben/kopiert und automatisch analysiert. Dies kann zwar einen geübten Autoren nicht ersetzen, aber interessante Anhaltspunkte liefern.

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