Kostenlose Tools zur CSS-Entwicklung

In meinem Beitrag “CSS: Form folgt Funktion” mache ich darauf aufmerksam, wie wichtig eine saubere Programmierung ist — und daß sie sich rechnet. Oft tippe ich meine CSS-Styles mit dem Fachbuch oder meiner selbstgebastelten Referenzkarte in der Hand in einen ganz normalen Texteditor — für manchen Beobachter ein mittleres Wunder, daß man auch so Websites entwickeln kann. Ab einem gewissen Umfang und Komplexität sind aber auch spezialisierte Hilfsmittel sinnvoll. Man findet sie unter dem Stichwort CSS-Editor oder CSS-Generator. Das Spektrum reicht dabei vom Universaltool bis zum Spezialisten für Details.

Vieles scheint man seit Jahren zu kennen, doch man darf dabei eines nicht verwechseln: Gerade “Designer” ohne technisches Wissen arbeiteten oft mit festen Grafiken, die unflexibel und datenlastig sind (Horror: blind.gif und Tabellen). Eine CSS-basierende Lösung kann sich bei richtiger Konzeption automatisch sowohl auf 30-Zoll-Bildschirme als auch kleine Tablett-PCs oder sogar Smartphones anpassen, benötigt weniger Bandbreite und kommt insgesamt dem Ziel “Barrierefreiheit” deutlich näher.

Universelle CSS-Tools

Um eine CSS-Style-Datei mit allem drum und dran anzulegen, bietet sich der CSS-Designer an. Die Bedienung ist in Deutsch und das Windows-Programm muß noch nicht einmal installiert werden.

CSS-Designer

CSS-Designer

Es bietet viele Möglichkeiten, allerdings sollte man schon eine Vorstellung davon haben, wie eine CSS-Datei prinzipiell aufgebaut ist, weil sonst schnell einmal die Selektoren vergessen werden. Vermutlich weil schon etwas älter, scheint er auf der Homepage des Entwickler leider nicht mehr zum Download angeboten, ist aber noch via Chip verfügbar. — Simple CSS ist nicht ganz so grafisch, dafür aber neben Windows auch für Mac zu haben. Exklusiv für Mac ist dagegen Xyle Scope.

Es gibt aber noch eine Menge anderer, wirklich überraschender Tools für die Entwicklung von CSS-Funktionen.

Continue reading Kostenlose Tools zur CSS-Entwicklung

Kindlean — mehr Durchblick mit “Sammlungen”. [Update]

Der Kindle ist schon ein interessantes Stück Technik, doch wenn man ihn entsprechend intensiv nutzt, wird der “Home”-Bildschirm schnell unübersichtlich. Eine Möglichkeit wäre ein ausgefuchstes Management, nur “wichtige” oder “aktuelle” Bücher auf das Gerät zu laden — aber das widerspricht ja “irgendwie” dem Grundgedanken, die Bibliothek dabei zu haben. Es bleiben also (vorerst) nur die Sammlungen (Collections), die man prinzipiell auch direkt auf dem Gerät anlegen und verwalten kann — m. E. aber eine Strafarbeit.

Mit Kindlean kann man Sammlungen organisieren

Mit Kindlean kann man endlich Sammlungen organisieren.

Wie schön, daß dies auch andere so sehen und eine komfortable Lösung entwickelt haben: Mit Kindlean — so ähnlich wie “lean” (schlank) und “clean” (sauber) — kann man seinen Buchbestand bequem am Bürocomputer verwalten und alle Vorteile nutzen.

Continue reading Kindlean — mehr Durchblick mit “Sammlungen”. [Update]

Kindle: Clippings.TXT verwalten.

Wenn man mit dem Kindle ein Buch liest, kann man dort Text markieren (quasi Textmarker) sowie Anmerkungen und Lesezeichen hinzufügen. Das äußerst praktische dieser elektronischen Pendants ist, daß man sie nicht nur in den Büchern an der Fundstelle selbst findet, sondern alle versammelt in einer Art Protokolldatei “Meine Clippings.txt“.

Meine Clippings in lesbarer Form.

“Meine Clippings” in lesbarer Form.

So gut die Idee als solche ist, so lieblos hat Amazon sie (bisher) umgesetzt: Die Textschnipsel sind dort alle hintereinander weg gespeichert, lediglich durch eine handvoll Gleichheitszeichen getrennt. Allerdings werden Formatierungen und selbst mehrere Absätze alle zu einem Block zusammen geschoben — das macht die Sache ziemlich unübersichtlich. Mit einem Programm kann man die Übersicht allerdings etwas verbessern.

Continue reading Kindle: Clippings.TXT verwalten.

Ostergeschenke von Terrashop

Der Online-Buchhändler Terrashop ist auf den Verkauf von In einem Osterei findet man eine Foto-Software (Quelle: Terrashop)preisreduzierten Büchern und Software spezialisiert. Da kann man manches Schnäppchen machen.

In einem Osterei findet man eine Foto-Software
(Quelle: Terrashop)

Wer den Newsletter bekommt, findet darin zwei interessante Links: Einmal zum Ostergeschenk, wo man aus rund einem Dutzend Büchern eines kostenlos auswählen kann (zzgl. Porto von 3,95 Euro). In einem der Ostereier findet sich beispielsweise die 1-Klick-Bildbearbeitung “Einfach gute Fotos”. Der zweite Link ist ein 5-Euro-Gutschein, der allerdings an einen Mindestbestellwert von 30 Euro und an preisreduzierte Artikel gebunden ist.

Das Schöne ist außerdem, daß man beide Gutscheine gleichzeitig wahrnehmen kann. Wenn’s gerade paßt, kann man also doppelt Schnäppchen machen — das ist ja auch der Sinn einer solchen Aktion.

Adobe Lightroom 4 für 70 Euro — nicht ganz…

Während das “traditionelle” Photoshop CS5 für Fotografen — funktionsüberladen und mit rund 900 Euro für Privatanwender praktisch unerschwinglich — immer unattraktiver wird, verfolgt man bei Lightroom — und z. T. auch bei Photoshop Elements — anscheinend die gegenteilige Strategie: Von knapp 300 Euro fällt die Software im Preis zunächst auf rund 200 Euro und wird Ende 2011 in mehreren Aktionen sogar für nur 99 Euro angeboten.

Lightroom 4 in den Startlöchern (Quelle: EDV Buchversand.de Newsletter)

Lightroom 4 in den Startlöchern — und wieder einmal: genau nachlesen!
(Quelle: EDV-Buchversand.de Newsletter)

Gerade flattert mir der Newsletter vom EDV-Buchversand ins Haus, der mir als “Early Bird” Photoshop Lightroom 4 vollmundig für 69,95 Euro (“+Zusatzbonus”) angepriesen wird.

Continue reading Adobe Lightroom 4 für 70 Euro — nicht ganz…

Webcam Toy — noch mehr Fun mit der Kamera

Webcam Toy Google ChromeDas Webcam Toy ist eine Erweiterung von Neave für den Google-Chrome-Browser. Nach der Installation findet man sie unter “Apps”. Das Programm, läuft im Browser und ist im Prinzip ein Flashmodul. Bevor es losgeht, muß man explizit Kamera- und Mikrofonzugriff gestatten. Anschließend kann man die Effekte im Livebild ausprobieren. Nach einem Klick auf das Fotoapparat-Symbol wird ein Bild aufgenommen, das speichern (Download) oder direkt via Twitter und Facebook posten kann.

Da wird man zum Karpfen -- Webcam Toy underwater.

Da wird man zum Karpfen — Webcam Toy “underwater”.

Rund 60 Effekte bietet das Programm. Zunächst wählt man Grundeinstellungen wie “Mirror” (empfehlenswert, weil man es vom Spiegel so gewohnt ist) oder “Countdown”. Die Bildeffekte verstecken sich in einem Menü am unteren Bildrand: Entweder kann man es mit den Pfeiltasten durchscrollen oder holt mit einem Klick auf die Bezeichnung eine Übersicht hervor (“more effects”):

Continue reading Webcam Toy — noch mehr Fun mit der Kamera

Android-Foto-App mit Live-Effekten während der Aufnahme

[PM] MAGIX veröffentlicht die Mit Magix Camera MX kann man live Effekte verwenden (Bild: Magix)Fotobearbeitungs-App MAGIX Camera MX. Als erste Android-App kann sie Effekte in Echtzeit auf das Bild legen, bevor der Fotograf den Auslöser betätigt.

Mit Magix Camera MX kann man live Effekte verwenden (Bild: Magix)

Im Nachhinein ist es möglich, die Fotos schnell und einfach zu bearbeiten und auf mehreren Kanälen zu veröffentlichen. MAGIX Camera MX ist ab sofort kostenlos im Android Market ab der Version 2.2 erhältlich.

Continue reading Android-Foto-App mit Live-Effekten während der Aufnahme

Spannung und Speicher auf einen Blick

Mobile Geräte wie PDAs sind nur solange mobil, wie der Akku reicht. Deswegen ist es hilfreich, die Spannungsversorgung immer unauffällig im Blick zu haben. Das gleiche gilt für den Speicher: Die meisten Geräte verfügen nur über 64, auch teuere selten über 128 Megabyte internes RAM. Der eigene Speicher ist für die Ausführung der Programme besonders wertvoll. Auch die zusätzlichen Speicherkarten (inzwischen fast immer als SD-Karte) sind dank datenhungriger Anwendungen wie GPS-Navigation nicht unerschöpflich.

ppc BatMemTime

Die wichtigsten Daten zum “Gemütszustand” des persönlichen digitalen Begleiters auf einen Blick.

Das Programm für Pocket-PC mit dem unspektakulären Namen “BatMemTime” (“Battery + Memory + Time”) fügt sich auf die “heute”-Seite des PPC ein und informiert so permanent, aber unauffällig über diese wichtigen Daten.

Continue reading Spannung und Speicher auf einen Blick