Sigma Zoom 70 – 300 mm für 111 Euro — oder doch nicht?

Die vielen Schnäppchennewsletter machen uns auf Angebote aufmerksam, die wir gar nicht brauchen — oder doch? Gerade bietet Saturn das Sigma 70 – 300 mm Zoomobjektiv für Canon, Nikon oder Sony für 111 Euro statt 199 Euro an.

Sigma 70 - 300 mm für 11 Euro (Quelle: Saturn, 24.7.2016)

Sigma 70 – 300 mm für 11 Euro
(Quelle: Saturn, 24.7.2016)

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Lichtstärke ist das neue Megapixel:: Sigma: 20 mm Vollformat mit f 1,4

[PM] Sigma stellt ein interessanten Superweitwinkel für Vollformat-Kameras vor: 20 mm Brennweite bei einer Lichtstärke von f 1,4. Es wird voraussichtlich für die Kamerasysteme von Canon, Nikon und Sigma erhältlich sein.

Sigma 20 mm / f 1,4 Vollformat (Bild: Sigma)

Sigma 20 mm / f 1,4 Vollformat
(Bild: Sigma)

Durch den stetigen Einsatz modernster Designs und fortschrittlichster Spitzentechnologien sammelte SIGMA umfangreiche Erfahrung in der Fertigung lichtstarker Festbrennweiten, die das volle Potenzial aus den ultrahochauflösenden DSLRs herausholen können. Als neuesten Erfolg in dieser Kategorie stellt SIGMA ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv mit Lichtstärke F1,4 vor. Mit 20mm Brennweite und Lichtstärke F1,4 liefert dieses Objektiv eine hervorragende Helligkeit, ein natürliches Bokeh und beispiellose visuelle Erlebnisse. Indem sich die Fotografen die Perspektive des Weitwinkels und den engen Schärfentiefenbereich bei weit geöffneter Blende zu Nutze machen, ist dieses Objektiv nicht nur ideal für Ultra-Weitwinkel-Themen wie Landschaften und Sternenhimmel, sondern eignet sich auch für Schnappschüsse unter schlechteren Lichtverhältnissen, Innenaufnahmen, Portraits mit natürlichen Bokeh und vieles mehr.

Kommentar: Lichtstärke ist das neue Megapixel. Sigma muß wohl nachziehen (nach dem 35-mm-Objektiv), bevor sich die Fotografen bei der Konkurrenz eindecken. Schon seit Jahren sind unter der Bezeichnung Walimex Pro lichtstarke Objektive mit f 1,4 für ca. 450 Euro mit 24 mm, 35 mm, 50 mm oder 85 mm Brennweite erhältlich. Die andere Seite des Preispegels deckt Zeiss mit seiner Otus-Reihe ab, die f 1,4 ebenfalls mit 28 mm, 55 mm und 85 mm bietet — allerdings in der Preislage 3.500 bis 4.500 Euro. Gemein ist diesen Objektiven, daß sie manuell fokussiert werden müssen, was ohne die zu Analogzeiten üblichen kameraseitigen Einstellhilfen recht schwierig ist. Gerade ein lichtstarkes 85er erscheint mir bei Offenblende riskant. Erst mit einer Kantenhervorhebung wie bei der Sony A7 hat man wieder eine Chance. Sigma liegt preislich mit 700 bis 1.000 Euro dazwischen — und bietet AF.

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Canon 50 mm Objektiv “plastic fantastic” für 50 Euro von Yongnuo. [Update]

Als “immer drauf” sind Zoomobjektive kaum schlagbar — zumindest tagsüber. Neuer Markt: 50 mm von Yongnuo (Bild: Amazon / Yongnuo)Doch für abendliche Straßenfotografie empfiehlt sich nicht nur eine handliche, sondern auch eine lichtstarke Festbrennweite .

Neuer Markt: 50 mm von Yongnuo
(Bild: Amazon / Yongnuo)

Eine beliebte Optik ist dabei 50 mm , entweder aus dem Fundus oder als Neuanschaffung. Bei Canon gibt es seit Jahren einen “Geheimtipp”: Das Canon EF 50 mm. Es hat mit 1 : 1,8 eine ordentliche Lichtstärke, ist für Vollformat geeignet und kostet neu (meist) unter 100 Euro. Trotz der Anmutung eines schwarzen Joghurtbechsers (keine Skalen usw.) liefert es eine sehr gute Schärfe — deshalb auch bekannt als “plastic fantastic”. So weit, so gut…

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Gebrauchtpreisliste für Kameras

Pöppings Fotografenversicherung hat ein interessantes Lockmittel — eine Gebrauchtpreisliste für Kameras (genau genommen werden ja nicht Fotografen, sondern deren Ausrüstung versichert). Die Preise werden quartalsweise bei Auktionen, Kleinanzeigen und Foren ermittelt, wobei Extremwerte aussortiert werden. So bietet diese Aufstellung einen Ansatzpunkt bei Kauf oder Verkauf einer Kamera oder Zubehörs.

Tipp: Gerade bei Glas wird man manche Überraschung erleben.Viele hochwertige Objektive erweisen sich nicht nur als wertstabil — ganz im Gegensatz zu Gehäusen — sondern können bei guter Pflege sogar einen Wertzuwachs erleben. Deshalb sollte man sein Budget nicht beim Gehäuse verprassen, sondern lieber eine Nummer preiswerter bzw. gebraucht einsteigen und in vernünftige Objektive investieren.

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Sigma gibt nicht auf — neue DP-Modelle unter der Bezeichnung “Quattro”

Gerade flattert von Sigma eine Pressemitteilung ins Postfach: Anders als bei Tamron geht es nicht um eine neue Superoptik, sondern um eine Kamera. Genauer gesagt um die Kompaktkameramodelle der DP-Serie.

Sigma dp2 Quattro (Bild: Sigma)

Sigma dp2 Quattro
(Bild: Sigma)

Als “Neuerfindung” werden nun unter der Bezeichnung “Quattro” drei neue Modelle angeboten. Alleinstellungsmerkmal ist der Foveon-X3-Bildsensor, der als einziger durch vertikale Farbschichten den klassischen Farbfilm nachahmt, wie die Pressemitteilung betont.

“Das wird schon seinen Grund haben, warum die Großen der Branche nicht auf den Foveon-Zug aufgesprungen sind”, denkt man sich. Ich habe die Vorgängermodelle getestet und kann die Begeisterung für die angebliche Farbtreue nicht teilen. Auch sonst hat die Kamera m. E. nicht viel zu bieten, wenn beispielsweise die fest eingebauten Objektive mit fester Brennweite durchweg die schwächliche Lichtstärke von 1 : 2,8 aufweisen oder die kürzeste Verschlußzeit 1/2000 s beträgt. Immerhin hat das Display nun eine zeitgemäße Diagonale von 3 Zoll mit 920.000 Pixel. Wie gehabt liegt der Auflösung eine eigenwillige Berechnung über 5.424 x 3.616 Farbdetektoren (macht ca. 20 Megapixel) zugrunde, die wegen der Bauweise auf stolze 39 Megapixel hochgerechnet werden. Das extravagante Design hebt sich zwar wohltuend vom Einerlei der Kompaktkameras ab, ob es sich als taschenkompatibel erweist, ist eher fraglich. Und dabei haben wir noch gar nicht über die Preisklasse gesprochen…

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Sigma 70 – 300 mm für 88 Euro

Während der Preisverfall bei Digitalkameras rasant ist, geht man bei “Glas” ein geringeres Risiko ein. Es ist erstaunlich wie lang die Produktzyklen bei Objektiven sind, manche werden zehn Jahre und länger produziert. Wenn dann solch ein Objektiv in die Jahre kommt, wird es gelegentlich auch etwas preiswerter (manche allerdings auch teuerer).

Sigma 70 - 300 mm Canon für 88 Euro (Quelle: Limal)

Sigma 70 – 300 mm Canon für 88 Euro
(Quelle: Limal)

Nach vielen schönen Angeboten für Nikon bietet “Limal” via Ebay nun das Sigma 70-300 mm für Canon als Schnäppchen für 88 Euro an. Geworben wird mit einer Ersparnis von 55 Prozent.

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Sigma bietet Objektivumrüstung für andere Anschlüsse

Oft bedeutet die Entscheidung für ein Anschluß, wechsele dich... hier: Tamron Adaptall2Kamerasystem eine Bindung für das ganze (fotografische) Leben — oder herbe finanzielle Einbußen…

Anschluß, wechsele dich…
hier: Tamron Adaptall2

Sigma führt nicht nur eine neue Klassifizierung seiner Objektive in A, C und S ein, sondern bietet ab nächstem Monat (1.9.2013) auch einen interessanten Service: Man kann Objektive ganz offiziell auf ein anderes Kamerasystem umrüsten lassen.

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Sigma-Zoom 70 bis 300 mm für 90 Euro…

Stammgast bei den Ebay-Sonderangeboten sind im Eine Telezoom für unter 100 Euro. (Quelle: Ebay)Allgemeinen die Schnappschußkameras, die ja inzwischen buchstäblich in jeder Coleur angeboten werden.

Ein neues Telezoom für unter 100 Euro.
(Quelle: Ebay)

Zu Wochenbeginn gibt es ein Angebot für Freunde der Spiegelreflexkameras, ein Sigma 70 – 300 mm für 89,99 Euro — werbewirksam mit dem Etikett “-54%” versehen. Wie immer die Frage: Ist dies wirklich ein Schnäppchen?

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Praxistest: Braucht man ein Makro-Objektiv? — Teil 2

Wie in meinem ersten Teil angekündigt, mache ich noch eine weitere Versuchsreihe, da die erste doch sehr improvisiert ist. Lange überlege ich mir, wie ich meinen Anspruch an Praxisrelevanz und (technischer) Vergleichbarkeit zusammenbringen kann. In meinem “Studio” baue ich als geduldig stillhaltendes Motiv unterschiedliche technische Dinge auf, wie beispielsweise eine alte Schreibmaschine. Doch nach ersten Probeaufnahmen zeigt sich: Technik wird mit Makro nur größer, kaum interessanter…

Technik-Makro einer Schreibmaschine

Technik-Makro einer Schreibmaschine

Also gehe ich in den Garten und schnippele ausnahmsweise ein Ästchen Blaukissen ab, um es diesmal unter “kontrollierten Bedingungen” abzulichten. Denn je weiter man sich bei einer Blüte vorarbeitet, desto mehr Details kann man entdecken — das macht m. E. auch den Reiz der Makrofotografie aus.

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Praxistest: Braucht man ein Makro-Objektiv? — Teil 1

Wenn man mich fragt, was fotografierst du denn so, muß ich auch nach vielen Jahren der Praxis antworten, “alles“. Das hört sich immer ein wenig nach ahnungslosem “Newbie” an, der sich nicht auskennt. Doch für mich beinhaltet Fotografie immer(!) zwei Seiten einer Medaille: das Foto selbst und die Kenntnis des Sujets. Deshalb bin ich so wenig spezialisiert, man kann immer eine Menge dazulernen.

Eine gelungene Aufnahme mit Zwischenringen.

Eine gelungene Aufnahme mit Zwischenringen.

So hat sich nach einiger Zeit der Abstinenz die Nah- und Makrofotografie wieder etwas in den Vordergrund gespielt: Sei es, daß man sich nach einem langen dunklen Winter besonders für die aufblühende Natur interessiert, in der Fotorunde von “Erwin Bommel” oder Ulrich super Makroaufnahmen gezeigt werden oder Kumpel Detlef sich mal wieder wißbegierig nach den Grundlagen für #Neuland erkundigt.

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