Nikon Coolpix A — “A” wie APS-C-Sensor

Bei den Kompaktkameras kann man noch soviel Geld ausgeben, am Ende bekommt man meist einen mickrigen 1/1,7-Zoll-Sensor (ca. 5,7 x 6,2 mm) mit all den Macken, Nikon Coolpix mit APS-C-Sensor und opt. Aufstecksucher (Bild: Nikon)den so ein Winzformat zwangsläufig mit sich bringt. Größere APS-C-Sensoren im bezahlbaren Bereich bietet bisher nur die Sigma-SD-Reihe — allerdings mit einem “launischen” X3-Sensor, der mal sehr gute und mal eher unschöne Farben produziert.

Nikon Coolpix mit APS-C-Sensor und
opt. Aufstecksucher (Bild: Nikon)

Dieses Kamerasegment will man bei Nikon nun erschließen und dem Interesse am Look & Feel der alten Meßsucherkameras profitieren: Die Nikon Coolpix A hat ebenfalls einen APS-C-großen (konventionellen) Sensor mit 16,2 Megapixel Auflösung — das liegt im mittleren Bereich einer Spiegelreflexkamera. RAW-Bilder können in 14 Bit aufgezeichnet werden, was ebenfalls ein guter Wert ist. Mutig: Das Objektiv ist nicht nur fest verbaut, sondern hat auch eine feste Brennweite, ob dabei die 18,5 mm bei f 2,8 überzeugen können (Bildwinkel entspricht etwa 28 mm Kleinbildformat)? Ich finde eine solche Lichtstärke für ein Festbrennweite unattraktiv, wenn es auch z. T. APS C geschuldet ist. Zu denken geben mir neben dem optionalen Aufstecksucher die im Pressetext (siehe unten) hervorgehobenen Bildbearbeitungsfunktionen direkt in der Kamera — das zielt dann doch eher auf “Knipser”. Der Preis, der ab ca. Mitte März 2013 verfügbaren Kamera, von rund 1.100 Euro wohl eher nicht.

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Neuer Spitzenkandidat bei Canon: Powershot G1 X.

Der Nachfolger der Canon Powershot G12 heißt nicht G13 (ist man abergläubisch?) oder G14 (man überspringt ja manchmal Zahlen), sondern Canon Powershot G1 X. Herausragendes Merkmal ist der deutlich Der Sensor der G1 X erreicht fast APS C (Quelle: Canon)größere Sensor, der nahe an das APS-C-Format heran reicht.

Der Sensor der G1 X erreicht fast APS C (Quelle: Canon)

Das macht die neue Kamera nicht nur viel größer (nur im Vergeich mit der fetten EOS 1D X sieht sie “kompakt” aus), sondern auch deutlich teuerer: Etwa 750 Euro soll sie zur Markteinführung im Februar 2012 kosten. Das eingebaute Objektiv deckt den Bereich 28 bis 112 mm ab (auf KB umgerechnet). Canon stellt immer wieder die Nähe zur EOS heraus. Warum denn nicht gleich eine Spiegelreflex kaufen?

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