Ist der Kobo E-Reader aus dem Ebay-WOW eine Alternative zum Kindle?

Heute gibt es als Ebay-WOW den E-Reader Kobo Glo in schwarz oder silber für 119 Euro. Kobo E-Reader bei Ebay (Quelle: Ebay)Und viele Leute werden wieder fragen: Soll ich lieber den kaufen..? Auf den ersten Blick ist er mit dem Kindle Paperwhite oder dem Tolino vergleichbar, allerdings nicht unbedingt preisgünstiger.

Kobo E-Reader bei Ebay
(Quelle: Ebay)

Wenn es um das Thema E-Buch geht, fallen viele Interessenten auf einen Denkfehler hinein und gehen von der Hardware aus, einzelnen technischen Funktionen oder oft sogar nur vom Design. Dabei bedeutet der Kauf die Entscheidung für ein System

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Newsletter E-Publishing [Juni 2013]

Schon wieder ist ein Monat rum — hier der “Electronic Publishing” Newsletter für Juni 2013:

  • E-Book E-Ink: Groß und in rot oder Farbe
  • Firmware: Kindle Touch
  • Selbstverlag: Die Autonomen
  • Jubiläum: 10 Jahre WordPress
  • Umsonst — kostenlos oder vergeblich?
  • Autor: Golem für alle.
  • on/off: Wir brauchen kein Internet.
  • Termin: Tag des Online-Journalismus
  • Termin: eBookCamp

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Auf dem Weg zum E-Buch — aus einem Word-Dokument.

Mein nächstes Buch wird voraussichtlich ein E-Buch. Einerseits sind gefragte Themen schon “besetzt”, andererseits werden meine Vorschläge abseits vom Mainstream schnell wegdiskutiert. Mag sein, daß die Verlage Recht haben, muß aber nicht. Außerdem interessieren mich Zusammenhänge und Möglichkeiten. Nach einiger “Grundlagenforschung” noch im gedruckten Selbstverlag, ermöglicht ein E-Buch nun Experimente ohne zusätzliches finanzielles Risiko.

In meinem Beitrag “Welche Software, um ein E-Book zu schreiben?” recherchiere ich zunächst die grundsätzlichen Möglichkeiten und lese mich in das Thema ein. Leider kristallisiert sich dabei kein Königsweg heraus. Obwohl sich E-Bücher so langsam als “zweiter Weg” neben dem traditionellen Papier etablieren, scheint es noch keine Textverarbeitung zu geben, die von Haus aus so selbstverständlich ein E-Book-Format produziert wie beispielsweise RTF, HTML oder PDF. Und das, obwohl die auf (X)HTML basierenden E-Buch-Formate im Grunde genommen nicht besonders exotisch sind…

Wie soll das E-Buch aussehen

Es gibt natürlich, den dunklen Weg zur Macht: Prinzipiell kann man auch einfach eine Word-Datei so wie sie ist direkt im KDP (Kindle Digital Publishing) hochladen — und sich überraschen lassen. Wenn man es mit den Spielereien nicht übertreibt, kann es durchaus klappen. Allerdings ist man dann nur mit einem MOBI vertreten, was ist mit EPUB? Außerdem muß man ganz klar trennen: Ein Roman, der ausschließlich aus Text besteht und nur ein Dutzend einfacher Kapitelüberschriften hat ist technisch relativ einfach zu handhaben. Trotzdem stößt man nicht selten auf kapitale Fehler. Ein Sachbuch hingegen, mit hierarchisch strukturierten Überschriften, Abbildungen und Hyperlinks auf externe Quellen ist technisch deutlich anspruchsvoller — und bietet entsprechend mehr Stolperfallen.

Meine recht aufwendigen Recherchen sollen berücksichtigen:

  • Sachbuch mit mehreren Überschriftenebenen, Abbildungen und externen Links.
  • Schreiben in einer Textverarbeitung, in der man sich auf den Inhalt konzentrieren kann.
  • E-Buch sowohl als MOBI (Kindle) wie auch als EPUB (“Rest der Welt”)

Fast immer müssen mehrere Programme mehr oder weniger eng verzahnt zusammenarbeiten. Leider sind sogar die Informationen von Amazon unvollständig oder sogar widersprüchlich: Mal sind Tabellen möglich, mal nicht. Dann wird für das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses auf eine MS Support-Seite von 2002 verwiesen usw.

Leider kocht Amazon hinsichtlich darstellbarer Zeichen ein sehr eigenwilliges Süppchen: Was in HTML noch wunderbar funktioniert, wird teilweise willkürlich beschnitten. So gibt es beispielsweise keine Pfeile (↑) oder Spielkartenfarben. Eine Tabelle gibt es als GIF!

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Welche Software, um ein E-Book zu schreiben? [Update 2]

Beim Thema E-Book geht es nicht nur darum, ob ein Buch auf Papier gedruckt oder als Ein E-Buch schreiben, das Spaß macht.Datei publiziert wird. Insbesondere Amazon hat erkannt, daß dies auch neue Themengebiete, Kunden und Autoren erschließt, was sich im Kindle Direct Publishing wiederspiegelt (KDP). Zwischenzeitlich erleben “Printing on Demand”-Dienste eine Blüte, erfordern aber immer noch eine finanzielle Vorleistung. Als Autor kann man endlich über das Thema schreiben, das die Verlage als “gate keeper” immer wieder ablehnen.

Ein E-Buch schreiben,
das Spaß macht.

Jetzt ermöglicht das elektronische Publizieren eine fast risikolose Möglichkeit — wenn man sich mit dem Drumherum und Computerdingen auskennt. Doch neben inhaltlichen Aspekten stellt sich eine ganz andere Frage: Wie erstelle ich ein E-Buch aus technischer Sicht?

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