Wie mir ein Softwarefehler beim Scannen zu einer neuen Technik verhilft…

In den vergangenen Monaten beschäftige ich mich relativ intensiv mit dem Scannen von analogem Material, Diapositive, Farb- und Schwarzweiß -Negative. Dabei verwende ich gern das vom Hersteller mitgelieferte Tool (in diesem Fall Epson Scan), bevor ich die Bilder nach Lightroom importiere .

Filmstreifen komplett scannen.

Filmstreifen komplett scannen.

Normalerweise werden in einem Vorschaumodus auf einem Filmstreifen erkannte Bilder als einzelne Miniaturen angezeigt — bis ich auf folgende Problemsituationen stoße: Bei “freigestellten” Motiven vor durchgehend schwarzem Hintergrund erkennt die Software zwar prinzipiell einzelne Fotos, nicht aber das komplette Bild und beschneidet es bis zur Unbrauchbarkeit.

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So wird aus einem alten Zeitungsbild wieder ein tolles Foto.

Vor ein paar Tagen kommt man Vater mit einem alten Zeitungsartikel an und fragt, ob ich das Bild scannen könnte. Es ist sein eigenes Foto, das dort vor rund 50 Jahren abgedruckt wurde. Leider hat er beim “Aufräumen” vor einigen Jahren die Negative weggeworfen!

EIn Zeitungsausschnitt von 1964 mit einem gelöschten Foto.

Zeitungsausschnitt

Das Scannen gerasteter Vorlagen ist nicht unproblematisch, obwohl es für den Hausgebrauch zur Dokumentation meist überraschend gut klappt. Dieses Bild soll nun aber erneut verwendet werden…

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Scannen von Überformaten

In den vergangenen Monaten beschäftige ich mich relativ intensiv mit dem Scannen von analogem Material, Diapositive, Farb- und Schwarzweiß -Negative. Dabei verwende ich gern das vom Hersteller mitgelieferte Tool (in diesem Fall Epson Scan), bevor ich die Bilder nach Lightroom importiere .

Filmstreifen komplett scannen.

Filmstreifen komplett scannen.

Normalerweise werden in einem Vorschaumodus auf einem Filmstreifen erkannte Bilder als einzelne Miniaturen angezeigt — bis ich auf folgende Problemsituationen stoße: Bei “freigestellten” Motiven vor durchgehend schwarzem Hintergrund erkennt die Software zwar prinzipiell einzelne Fotos, nicht aber das komplette Bild und beschneidet es bis zur Unbrauchbarkeit.

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Tutorial: Mit Lightroom analoge Bilder archivieren.

Nachdem analoge Fotografie praktisch nur noch als Liebhaberei betrieben wird, machen sich immer mehr “alte Hasen” Gedanken, wie man ein analoges Archiv ins digitale Zeitalter übertragen kann.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Wenn es sich um eine überschaubare Menge handelt (bis 1.000?), kann man dies durchaus selbst bewerkstelligen. Ich erläutere hier technische Voraussetzungen und Workflow, wie man Bilder von einem “normalen” Scanner möglichst effizient in den Lightroom-Katalog bekommt. Dieser Praxistest richtet sich an engagierte Amateure, Freiberufler und kleine Unternehmen, die auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen wollen (nicht an Experten der Druckvorstufe).

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Workshop: Mit Lightroom analoge Bilder archivieren.

Nachdem analoge Fotografie praktisch nur noch als Liebhaberei betrieben wird, machen sich immer mehr “alte Hasen” Gedanken, wie man ein analoges Archiv ins digitale Zeitalter übertragen kann.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Tausende von Fotos schlummern im Archiv.

Wenn es sich um eine überschaubare Menge handelt (bis 1.000?), kann man dies durchaus selbst bewerkstelligen. Ich erläutere hier technische Voraussetzungen und Workflow, wie man Bilder von einem “normalen” Scanner möglichst effizient in den Lightroom-Katalog bekommt. Dieser Praxistest richtet sich an engagierte Amateure, Freiberufler und kleine Unternehmen, die auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen wollen (nicht an Experten der Druckvorstufe).

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Praxistest: Farbnegative scannen.

Vor ein paar Tagen “erforsche” ich das Scannen alter Schwarzweißnegative um einen Bericht mit “historischen” Bildern illustrieren zu können. Da sich Farbfilme auch technisch erheblich von Schwarzweißfilmen unterscheiden, nehme ich sie mir separat vor.

Schachtanlage von Farbnegativ gescannt und bearbeitet. (Bild: T. Luhm)

Schachtanlage von Farbnegativ gescannt und etwas bearbeitet.
(Bild: T. Luhm)

Mehr oder weniger zufällig kann ich dabei auf das gleiche Motiv zurückgreifen, wenn auch aus etwas anderer Perspektive.

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Alte Negative sind RAW — Gold mit dem Scanner heben.

In der dunklen Jahreszeit hat man Muße, ein wenig Grundlagenforschung zu betreiben. Da sich glücklicherweise mein geliebter Scanner auch unter Windows 7 / 64 Bit betreiben läßt (was bei 64 Bit gar nicht so selbstverständlich zu sein scheint wenn das Gerät älter als drei Jahre ist), möchte ich ein paar Negative scannen.

Gut behütet: Negative in Pergamenthüllen.

Gut behütet: Negative in Pergamenthüllen.

Mein Scanner verfügt über eine eingebaute Durchlichteinheit. Damit lassen sich neben normalen Papieren auch Diapositive oder sogar Filmstreifen scannen (leider nur Kleinbildformat 135er aka “Vollformat”. Negative sollen nicht nur gescannt werden, weil mir “Abzüge” fehlen, sondern weil ich mir davon auch eine bessere Qualität verspreche.

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