RAW-Entwicklung: DxO OpticsPro 10

[PM] DxO Labs stellt mit DxO OpticsPro 10 eine neue Version der Bildbearbeitungssoftware vor. DxO OpticsPro 10 führt die neue Funktion DxO ClearView ein, welche Dunst entfernen können soll. Diese neue Version optimiert außerdem die sog. PRIME-Technologie zur Rauschunterdrückung. Im Vergleich zu den besten DxO OpticsPro 10Algorithmen zur Rauschminderung am Markt kann DxOs Ansatz zur Rauschunterdrückung nach Unternehmensangaben die Bildqualität bis zu einer ganzen Blende mehr verbessern.

DxO OpticsPro 10
(Bild: Globell)

DxO OpticsPro basiert lt. Hersteller auf der streng-wissenschaftlichen Kalibration von Kameraequipment mit derzeit mehr als 20.000 Kamera-Objektiv-Kombinationen. Basierend auf diesen proprietären Daten kann DxO OpticsPro die leistungsfähigsten Werkzeuge für die Verarbeitung von RAW- und JPEG-Bildern anbieten: unvergleichliche optische Korrekturen, intelligente Optimierung von Belichtung und Kontrast während Farben und Detailzeichnung erhalten bleiben. Mit vielen Presets können Fotografen die Verarbeitung ihrem Geschmack anpassen und mit nur wenigen Klicks das Beste aus ihren Fotos herausholen.

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Nikon stellt kostenlose Software Capture NX-D und Picture Control Utility 2 vor

[PM] Nikon stellt die offizielle Version der neuen Software “Capture NX-D” zur Verarbeitung und Anpassung von RAW-Bildern vor. Die Software ermöglicht eine hochwertige abschließende Bearbeitung von RAW-Bildern – ganz gleich, ob sie mit einer digitalen Nikon-Spiegelreflexkamera, einer digitalen Nikon-1-Systemkamera oder einer Coolpix-Kompaktkamera (sofern unterstützt) aufgenommen wurden.

Stefan Schmitt, Product Manager SLR-System bei der Nikon GmbH: “Im Februar 2014 haben wir eine Betaversion von Capture NX-D veröffentlicht und die Benutzer um Feedback, Wünsche und Verbesserungsvorschläge gebeten. So wurden etwa die Benutzeroberfläche und das Verfahren für Anpassungen verbessert. Das Feedback ist in diese offizielle Version eingeflossen und wir freuen uns, die fertiggestellte Software unseren Kunden nun kostenlos und per Download anbieten zu können.”

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Das Beste aus zwei Welten: DxO Optics Pro 9.5 als Plugin für Lightroom

Wer mit einer digitalen Spiegelreflexkamera oder einer hochwertigen Systemkamera fotografiert, tut gut daran sie im RAW-Modus einzusetzen, wenn man nicht rund vier Billionen Farbabstufungen zum Fenster hinauswerfen möchte. Die Frage ist nur, mit welchem Programm soll ein RAW-Bild entwickelt werden. Der Weg von der RAW-Datei zum fertigen Bild am Computerbildschirm läßt sich durchaus als digitale Variante eines Fotolabors verstehen.

DxO Optics Pro 9.5 als Plugin für Lightroom (Quelle: DxO-Newsletter Mai 2014)

DxO Optics Pro 9.5 als Plugin für Lightroom.
(Quelle: DxO-Newsletter, Mai 2014)

Die herstellereigene Software bietet oft nur das Nötigste, profitiert aber gelegentlich von geheim gehaltenem Insiderwissen, z. B. beim (Ent-) Rauschen. Universeller dagegen Programme wie Photoshop (mit Camera Raw), Lightroom, DxO oder einer der zahlreichen Alternativen, wie beispielsweise RawTherapee oder Photivo. Eigentlich muß man sich konsequent für eines entscheiden — doch DxO hat sich einen Kniff ausgedacht…

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Photoscape, der Foto- und Grafik-Allrounder.

Es scheint überflüssig ein Grafikprogramm vorzustellen weil sie jeder schon kennt. Doch auch wenn man schon lange dabei ist und seine Lieblingsprogramme gefunden hat, gibt es doch immer wieder Neuentwicklungen, die das Bekannte möglicherweise sinnvoll ergänzen können.

Photoscape bietet viele Funktionen rund ums Bild.

Photoscape bietet viele Funktionen rund ums Bild.

Dazu gehört vielleicht auch Photoscape, das eine ganze Sammlung an Tools rund um das Thema Bildbearbeitung versammelt. Kann es die Erwartungen erfüllen?
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Nikon stellt Bildbearbeitungssoftware und RAW-Konverter »Capture NX-D« vor

Seit jeher liefert Canon ein umfangreiches Softwarepaket zu allen Kameras mit, u. a. eine Fernsteuerung oder mit DPP auch ein RAW-Entwicklungsprogramm. Bei Nikon kostet so etwas lange Zeit extra und auch die Verwendung freier Software bzw. von Lightroom ist nicht ganz unproblematisch. Inzwischen ändert sich diese Haltung und Nikon stellt eine Beta-Version von »Capture NX-D« vor: Die Software dient der “Verarbeitung und Anpassung von RAW-Bildern, die mit Nikon-Digitalkameras aufgenommen wurden”, wie sich die Pressemitteilung ausdrückt. Diese Software ist kostenlos erhältlich.

Nikon Capture NX-D als kostenlose Beta (Quelle: Nikon)

Nikon Capture NX-D als kostenlose Beta.
(Quelle: Nikon)

Capture NX-D ist eine kostenlose Software, die die aktuelle Software Capture NX 2 künftig ersetzen wird. Sie bietet fortschrittliche Bearbeitungs- und Optimierungsfunktionen für RAW-Bilder im NEF- bzw. NRW-Dateiformat, die mit einer Nikon-Digitalkamera (Spiegelreflexkameras, kompakte Systemkameras der Nikon-1-Reihe oder bestimmten COOLPIX-Kompaktkameras) aufgenommen wurden. Neben RAW-Bildern können mit der Anwendung auch JPEG- und TIFF-Dateien bearbeitet werden.

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CHDK-Tools: Canon Powershot und Ixus mit RAW ausrüsten.

Für aktuelle digitale Spiegelflexkameras ist RAW Standard und geradezu Pflicht. Schnappschußkameras können dagegen oft nur JPG und lassen sich leider nur selten auf andere Formate umstellen, obwohl auch einfache Kameras davon profitieren könnten. Immerhin liefern aktuelle Bildsensoren meistens ein Vielfaches an Bildinformationen als JPG theoretisch verarbeiten kann.

Auf Tastendruck wird die Firmware-Version angezeigt -- startklar für CHDK.

Auf Tastendruck wird die Firmware-Version angezeigt — startklar für CHDK.

Mit den CHDK-Tools kann man zumindest für Canon-Kameras der “Powershot”- oder “Ixus”-Reihe dieses Manko beseitigen. Dieser Hack ist eigentlich kein Hack, da er im Grunde genommen eine mehr oder weniger offizielle Schnittstelle verwendet und nichts dauerhaft an der eingebauten Firmware ändert. Stattdessen wird von der SD-Karte temporär eine Erweiterung eingespielt, die nach dem Ausschalten bzw. Entnahme der mit CHDK präparierten SD-Karte wieder verschwindet.

Hinweis: Die Verwendung dieser und ähnlicher Tools erfolgt auf eigene Gefahr. Dieser Beitrag zeigt nur die Möglichkeit auf und dient der allgemeinen technischen Information. Theoretisch kann durch falsche Paramterangaben bei einigen Funktionen auch die Hardware schädigen. Ich übernehme selbstverständlich keine Haftung für beschädigte Kameras oder verlorene Bilder! Für die Spiegelreflexkameras von Canon heißt das Zauberwort übrigens Magic Lantern.

Powershot bezeichnet bei Canon sowohl einfache Schnappschußkameras für unter 100 Euro als auch sog. Bridgekameras mit “Super Zoom” im mittleren Preissegment. Die anspruchsvolleren G-Modelle um die 500 Euro können normalerweise von Haus aus RAW — nur meine G7 leider nicht. Ich rüste sie deshalb mit CHDK aus — was muß man dazu tun?

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RAW-Entwicklung: Alternativen zu Lightroom.

Ich gebe zu, daß ich (inzwischen) ein Fan von Lightroom geworden bin (für MacOS und Windows erhältlich). Das liegt an der gelungen Kombination von Bildverwaltung und RAW -Entwicklung. Doch wenn man gar nicht so viele Bilder macht oder schon ein brauchbares Archivkonzept hat, kann man die RAW-Entwicklung auch mit einer Vielzahl anderer Programme erledigen. Dabei kommt man in viele Fällen sogar recht preisgünstig von wenigen Euro bis sogar kostenlos davon (nicht zu vergessen, die vom Kamerahersteller mitgelieferte Software).

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JPG oder RAW — das ist hier die Frage.

Wer sich ambitioniert mit Fotografie beschäftigt, verwendet eine Spiegelreflexkamera oder eine sog. Systemkamera. Damit verbunden sind oft lange Funktionslisten, was die Kamera alles so können soll. Nur eine Funktion wird dabei oft übergangen: In welchem Dateiformat sollen die Fotos gespeichert werden? Die meisten hochwertigen Kameras bieten JPG oder RAW, einige DNG, selten noch TIF. Oft wird das Format recht willkürlich gewählt, nicht selten fällt die Entscheidung dann auf das “vertraute” JPG-Format.

JPG oder RAW?

JPG oder RAW? (Symbolbild)

Doch mit JPG werden leichtfertig Reserven und Möglichkeiten verschenkt, die ja eigentlich den deutlich höheren Preis einer digitalen Spiegelreflexkamera begründen. Meines Erachtens ist RAW Pflicht, und ich sage hier auch warum…

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Lightroom — Workflow [V]: Exportieren statt Speichern.

Wenn man mit Lightroom arbeitet, muß man sich zum Teil umgewöhnen, obwohl manche Dinge so angenehm sind, daß einem diese Umgewöhnung gar nicht auffällt: Bei Photoshop oder Word drücke ich nach einer gewissen Zeit immer Mal [Strg]-[S] (für Speichern), um sicher zu gehen, daß mir ein wichtiges Bild bzw. Text nicht verloren geht. Bei der Arbeit mit Lightroom muß man nicht speichern — und ich habe auch gar nicht das Bedürfnis, weil ich “nondestruktive RAW-Bearbeitung” im Hinterkopf habe und vieles interaktiv geht. Lightroom speichert dabei keine (bearbeiteten) Bilder, sondern nur Einstellungen und Bearbeitungsschritte, die auf das RAW-Bild angewandt werden (auch Rezepte genannt).

Trotzdem stellt sich irgendwann die Frage, wie man ein Foto aus Lightroom wieder “heraus bekommt”, sei es für die Website oder für eine Ausbelichtung. Das Exportieren ist bei Lightroom das, was viele Nutzer im Sinne von Speichern erwarten: Erst jetzt wird eine neue Datei erzeugt, die man weitergeben kann und unabhängig vom Programm selbst ist. Genau dann und nur für diesen Zweck sollte man diese zusätzliche Datei erzeugen und es wie den Drucker als Output betrachten.

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Kann man RAW komprimieren?

Auch ambitionierte Amateure fotografieren fast nur noch digital, Milliarden von Bildern lagern auf immer größeren Festplatten — wo man sie mit einem Klick oder durch einen Hardwareschaden von einer Sekunde zur nächsten verlieren kann. Foto als RAW mit 20 MegabyteDabei wird einem bewußt, um wieviel robuster so ein analoges Negativ ist und wie wichtig eine Sicherungskopie.

Foto als RAW mit rund 20 Megabyte

Als wir uns neulich über die “richtige” Backup-Strategie unterhalten, stellt sich auch die Frage: Kann man RAW noch komprimieren bzw. lohnt sich das? Das wird interessant, wenn man Daten nicht mehr lokal, sondern in der Cloud speichern möchte. Dabei spielt die Dateigröße sowohl bei einem noch immer recht langsamen Upload eine Rolle als auch beim zusätzlichen Verschlüsseln. Für mich ist — gefühlsmäßig — eigentlich klar, daß es nichts bringt, ein technisch versierter Fotofreund bringt aber gute Gegenargumente. Also überprüfen wir das…

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