Lichtstärke ist das neue Megapixel — 50 Jahre Leica Noctilux

[PM] Vor genau 50 Jahren wurde das erste Leica Noctilux Objektiv im Rahmen der photokina 1966 vorgestellt und verblüffte Messebesucher und Fachpresse gleichermaßen mit seinen geradezu revolutionären optischen Eigenschaften.

Noctilux 1966 (Bild: Leica) Noctilux 1975 (Bild: Leica) Noctilux 2008 (Bild: Leica)

Noctilux 1966, 1975 und 2008 (Bild: Leica)

Überall auf der Welt erfreute sich die Fotografie in den 1960er Jahren großer Beliebtheit und Ansprüche an Hochleistungsoptiken stiegen insbesondere bei Profi- und Kunstfotografen stetig. Da die Nutzung von Blitzlicht immer noch wenig verbreitet oder gar verpönt war, zogen die außergewöhnlichen Leistungsmerkmale des Noctilux Objektivs die volle Aufmerksamkeit auf sich. Nicht nur konnte dieses Objektiv eine für damalige Verhältnisse gigantische Offenblende bieten, sondern selbst bei dieser auch noch eine hervorragende optische Leistung abbilden. Das Noctilux Objektiv zeichnete sich durch eine einzigartige Kontrastwiedergabe aus. Brillante, scharfe und reflexarme Bilder bei offener Blende konnten realisiert werden; noch bei Kerzenlicht waren plötzlich subtile Farbunterschiede, feinste Strukturen und Details zu erkennen, die bei anderen Optiken in der Dunkelheit verschwanden.

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Zurück in die Zunkuft: digitale Leica ohne Display.

[PM] Die Leica Camera AG stellt mit der Leica M-D (Typ 262) ein weiteres Modell innerhalb des Leica Meßsuchersystems vor. Zusammen mit den Serien Leica M und M-P (Typ 240), der Leica M (Typ 262) sowie der Leica M Monochrom (Typ 246) besteht die digitale M-Generation nunmehr aus fünf Modellen.

Leica M D mit ohne Display (Bild: Leica)

Leica M D mit ohne Display
(Bild: Leica)

Die Leica M-D ist das erste Serienmodell der digitalen M-Reihe ohne Kameradisplay. Auf der Kamerarückseite befindet sich stattdessen das ISO-Einstellrad – eine der wenigen, aber zentralen Funktionen. Denn die Leica M-D verinnerlicht zwar alle über Jahrzehnte perfektionierten Vorzüge des Leica Meßsuchersystems, bietet bewusst jedoch nicht alles, was technisch möglich ist. Radikal auf die wichtigsten Funktionen reduziert, die zum Fotografieren benötigt werden — Zeit, Blende, Entfernung und ISO-Empfindlichkeit -, unterstützt sie den Anwender dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Aufnahme.

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Leica macht dir unter Wasser kein X für ein U vor.

[PM] Die Leica Camera AG ergänzt mit der Leica X-U ihr Kamera-Sortiment erstmals um ein Modell, das speziell für den Outdoor-Einsatz entwickelt wurde. Das neue, wasserdichte Mitglied der Leica X-Reihe sorgt dank lichtstarkem Objektiv Leica Summilux 1:1,7/23 mm ASPH. (entspricht 35 Millimeter äquivalent zum Kleinbild) mit Unterwasserschutzglas sowie einem großem APS-C CMOS Sensor selbst unter widrigsten Bedingungen für Bilder mit außergewöhnlicher Brillanz.

Die wasserdichte Leica mit Spezialgurt. (Foto: Leica Camera)

Die wasserdichte Leica mit Spezialgurt.
(Foto: Leica Camera)

Es können atemberaubende Momente auch unter Wasser bis zu einer Tiefe von 15 Metern in vollem Detailreichtum festgehalten werden. Ihre hohe Robustheit und leichte Bedienbarkeit machen die stoßsichere, kälteresistente, staubdichte und bruchsichere Leica X-U zur idealen Begleitung bei jeder Outdoor-Expedition – ob für Action-, Unterwasser-, Reise-, Architektur- und Landschaftsaufnahmen oder Videos in Full HD Qualität.

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Canon EOS 1D X Mark II — schneller, schnellerer, schnellererer…

[PM] Mit der EOS-1D X Mark II stellt Canon heute das neue Flaggschiff der EOS-Serie vor. Diese Kamera kombiniert exzellente Bildqualität und hohe Auflösung mit enormer Geschwindigkeit. Speziell dafür konzipiert, dem Fotografen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu geben, setzt die EOS-1D X Mark II insbesondere in Bezug auf Geschwindigkeit völlig neue Maßstäbe.

DAs neue Flaggschiff:: Canon EOS 1D X II (Foto: Canon)

DAs neue Flaggschiff:: Canon EOS 1D X II
(Foto: Canon)

Mit Reihenaufnahmen bis 14 Bilder pro Sekunde bei voller AF/AE Nachführung oder 16 Bilder pro Sekunde im Live-View-Modus ist sie ideal zum Fotografieren von sich extrem schnell bewegenden Motiven in freier Wildbahn oder bei Sportveranstaltungen. Die EOS-1D X Mark II ist voraussichtlich ab Mai 2016 zum Preis von rund 6300 Euronen im Fachhandel verfügbar.

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Mit Canon PowerShot SX540 HS und PowerShot SX420 IS ran ans Motiv

[PM] Canon hat mit zwei neuen kompakten Bridge-Kameras sein PowerShot Angebot erweitert – die PowerShot SX540 HS und PowerShot SX420 IS verfügen über eine beachtliche Zoomleistung. Die PowerShot SX540 HS bietet eine unglaubliche Leistung bei wenig Licht und umfangreiche Möglichkeiten, um das Optimum aus dem leistungsstarken 50fach optischem Zoom heraus zu holen.

Canon Powershot SX 420 IS (Bild: Canon)

Canon Powershot SX 420 IS
(Bild: Canon)

Die PowerShot SX420 IS hat ein beeindruckendes 42fach Zoomobjektiv, einen 20-Megapixel Sensor, den DIGIC 4+ Prozessor, eine Reihe automatischer und leicht anwendbarer Kreativfunktionen, sowie WLAN mit NFC für das einfache Teilen der Bilder. Die PowerShot SX420 IS ab Februar und die PowerShot SX540 HS ab März zum Preis von 265 Euro bzw. 369 Euro im Handel erhältlich.

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Durchblick: Nocturnus F0,95/35

[PM] Aufnahmen bei wenig Licht und einen bewussten Einsatz von Schärfe und Unschärfe ermöglicht ab sofort das Nocturnus F0,95/35. Es ist das erste Modell der neuen Designlinie Nocturnus für spiegellose Systemkameras, die Meyer-Optik-Görlitz in Deutschland in Handarbeit fertigt. Blende und Schärfe lassen sich manuell geräuschlos einstellen, dadurch eignet es sich insbesondere für Videoaufnahmen.

Nocturnus mit Lichtstärke 1 : 0,95 (Bild: Meyer Optik Görlitz / Globell)

Nocturnus mit Lichtstärke 1 : 0,95
(Bild: Meyer Optik Görlitz / Globell)

“Das in Deutschland aus besten Materialien handgefertigte Nocturnus F0,95/35 erfüllt maximale Qualitätsstandards und schafft auch bei f 0,95 eine hervorragende Schärfeleistung im Fokusbereich”, sagt Dr. Stefan Immes, Geschäftsführer der net SE. “Das Objektiv erweitert das künstlerische Repertoire spiegelloser Kameras um ausdrucksstarke Facetten.” Besondere Stärken zeigt das Nocturnus F0,95/35 in den Disziplinen Available Light, etwa für Reportagen und in der klassischen Portrait-Fotografie.

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Canon: Sensor mit 250 Millionen Pixel.

[PM / (thl)] Habe ich etwas von Pixelwahn gesagt als Canon die 5 DS mit 50 Millionen Pixel vorstellt? Jetzt flattert gerade eine Pressemitteilung auf den Schreibtisch, die noch eine Schippe drauflegt. Nein, eine ganze Schippkarre: Canon entwickelt einen CMOS-Sensor in APS-H-Größe (ca. 29,2 x 20,2 mm) mit ca. 250 Millionen Pixeln (19.580 x 12.600 Pixel). Es handelt sich nach Herstellerangaben um die weltweit höchste Anzahl von Bildpunkten für einen CMOS-Sensor, der kleiner als ein 35-mm-Kleinbild-Sensor ist.

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Frisch auf den Tisch: Canon EF 35 mm 1:1,4L II USM

[PM / thl] Seit ich mich mit Fotografie beschäftige gilt die Daumenregel, daß die Baulänge eines Objektivs ungefähr der Brennweite entspricht. So fallen moderate Weitwinkel lange Zeit recht zierlich aus. Diese Regel kannst du bei modernen und vor allem lichtstarken Objektiven vergessen. Das neue Canon 35-mm-Objektiv 1:1,4 hat ist mit 105,5 mm fast dreimal so lang und wirft stolze 760 g auf die Waage.

Der moderne Klassiker für die Reportage – das neue Canon EF 35mm 1:1,4L II USM (Bild: Canon)

Der moderne Klassiker für die Reportage – das neue Canon EF 35 mm 1:1,4L II USM
(Bild: Canon)

Mit dem EF 35 mm 1:1,4L II USM stellt Canon ein neues Weitwinkelobjektiv der hochwertigen L-Serie für professionelle Fotografen vor. Der Nachfolger des legendären EF 35 mm 1:1,4L USM ist das weltweit erste Objektiv mit einer von Canon neu entwickelten Technologie, dem „Blue Spectrum Refractive“ (BR) Element.

Kommentar: Auch ich verwende gern eine 35-mm-Optik, sogar ein Original von Canon. Allerdings entspricht der angepeilte Preis von rund 2.000 Euro nicht meinem Budget. Der Vorgänger ist zur Zeit für 1.200 Euro zu haben. Mein Favorit ist allerdings ein inzwischen leider nicht mehr erhältliches Canon EF 35 mm 1:2,0. Die eine Blende läßt sich verschmerzen, wobei es auch ohne “L” eine sehr gute Abbildungsqualität hat. Mit 42,5 mm Länge und 210 g Gewicht paßt es sehr gut ins kleine Gepäck. Mit “damals” ca. 255 Euro ist es geradezu ein Schnäppchen. Von Yongnuo gibt es inzwischen für etwa 100 Euro eine Art Nachbau, der allerdings nicht so gut abschneidet.

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DxO bringt Ansteckkamera fürs iPhone

[PM] DxO — Fotofreunden als RAW-Entwicklungssoftware bekannt — wagt sich mit der DxO ONE in den Hardwarebereich. Das Unternehmen kündigt eine “revolutionäre Kamera” an, die DSLR-Bildqualität bei extrem kompakten Maßen ermöglichen soll. Die DxO ONE ist mit 69 mm und nur 108 g klein genug, um in jeder Jacken- oder Hosentasche Platz zu finden. Dennoch verfügt sie über ein hochwertiges asphärisches Objektiv f/1,8, 32 mm bezogen auf KB mit sechs Blendenlamellen und einen 1-Zoll-20,2MP CMOS BSI Sensor, so dass selbst bei schwachen Lichtverhältnissen hoch aufgelöste Bilder möglich sind.

Eine Ansteckkamera fürs Apple iPhone von DxO (Bild: DxO)

Eine Ansteckkamera fürs Apple iPhone von DxO
(Bild: DxO)

Die DxO ONE, deren Korpus aus hochwertigem Aluminium besteht, ist eine Premiumkamera, die speziell für neuere(!) iPhone und iPad konzipiert wurde: Sie wird an die Lightning-Schnittsttelle angeschlossen und verwandelt das Display des iPhones oder iPads in einen großformatigen Sucher. Der Sockel der Kamera ist um ±60° schwenkbar, so daß kreative Perspektiven möglich sind.

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Fotopostkarten mit Canon Selphy CP1000 drucken

[PM / thl] Man kann ewig darüber diskutieren, welches der “richtige” Drucker fürs Büro oder zu Hause ist. Ein universelles Gerät, das “alles” kann oder doch lieber Spezialisten? Wenn es schnell und dokumentenecht sein soll, setze ich auf Schwarzweißlaserdrucker. Fotos für Ausstellungen gebe ich zum Dienstleister, denn kaum ein bezahlbarer Drucker kann mehr als DIN A3. Doch so ganz ohne Farbe mag ich bei meiner Digitalfotografie dann doch nicht sein.

Der kleine, aber feine Canon Selphy 1000 (Bild: Canon)

Der kleine, aber feine Canon Selphy CP 1000
(Bild: Canon)

Als Kompromiß kaufe ich mir schon vor einigen Jahren einen kleinen, aber feinen Canon Selphy CP780. Als Auslaufmodell gibt es ihn für 60, 70 Euro, aktuelle Geräte kosten um die 100 Euro. Gedruckt wird als Thermosublimation in 10 x 15 cm über spezielle Kits aus Papier und Transferfolie, womit ein Foto etwa 50 Cent kostet. Das Gerät ist nicht zum Massendruck gedacht, sondern spielt seine Vorteile in Sachen Mobilität aus, zum Beispiel auf Veranstaltungen oder Partys: Es ist klein und handlich, kann ohne Computer direkt von der Kamera drucken, bietet einfache Bearbeitungsfunktionen und ist mit zusätzlichen Akku sogar vom Stromnetz unabhängig. Im Gegensatz zum Tintenstrahler kann auch nichts eintrocknen, die Bildqualität ist hervorragend. — Die Modellreihe wird kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Jetzt ist das Modell CP 1000 erhältlich.

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