Pushbullet: Smartfon auf dem PC-Bildschirm — zum Beispiel WhatsApp.

Neben der Tatsache, daß die Politik in Sachen Datenschutz komplett versagt und den Bürger sogar ausländischen Geheimdiensten ausliefert, tut der Nutzer natürlich ein Übriges. Für die Bequemlichkeit und interessante Ideen werden Bedenken schnell über Bord geworfen…

PushBullet leitet Smartfon-Benachrichtigung auf PC um. (Quelle: Screenshot PC)

PushBullet leitet Smartfon-Benachrichtigung von WhatsApp auf PC um.
(Quelle: Screenshot PC)

So zum Beispiel für eine interessante App für Android und iOS, die eigentlich ein Dienst ist: Pushbullet kann Ihnen Benachrichtigungen vom Smartphone auch am Computer anzeigen. Wieder ein Grund, schwach zu werden…

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WordPress: Google Adsense nutzen

Alle Jahre wieder muß man sich auch als Hobbywebmaster Gedanken zur Refinanzierung machen. Ein praktikabler Weg ist Google Adsense — warum?

  • praktisch jeder (der keine zweifelhafte Porno- oder Warez-Site betreibt), kann sich anmelden.
  • man muß keine Vorleistungen erbringen, z. B. Setup-Gebühr o. ä.
  • durch die Verknüpfung mit der Suchmaschine sind die Werbehinhalte themenrelevant
  • Textanzeigen sind unaufdringlich, Banner optional
  • auch winzige Cent-Beträge läppern sich zusammen
    (und wenn es nur 20 Euro nach sechs Monaten sind)

Natürlich müssen die Anzeigen irgendwie auf die Website kommen. Google liefert dazu im Backend unterschiedliche Code-Schnipsel, die man ins HTML einbauen muß. Das ist kein Problem, wenn man sowieso alles selbst programmiert. Auch bei WordPress kann man dies notfalls in der HTML-Ansicht einbauen — aber: Alles, was “fest verdrahtet” ist, widerspricht grundsätzlich einem CMS und ist nur im Kopf- oder Navigations-Bereich wirklich sinnvoll. Außerdem muß man sich mit HTML auskennen. Das Zauberwort heißt also wieder einmal Plugin…

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WordPress: Downloads verwalten und auswerten.

Als Ergänzung zu meinen Artikeln oder Büchern biete ich immer mal wieder ergänzende Downloads an, zum Beispiel einen “Denkzettel” für Konfigurationsdaten oder das kostenlose “E-Book Makrofotografie“. Natürlich möchte ich wissen, wie oft es heruntergeladen wird. Ein indirektes Feedback erhalte ich über die Abrufhäufigkeit des Beitrages oder die Serverstatistik, das ist aber umständlich und z. T. ungenau. Deshalb bin ich auf der Suche nach einer unmittelbaren Auswertung. Da ich dabei keine Downloads verkaufen möchte, reicht mir eigentlich eine simple Abrufstatistik ohne Shop-System usw.

Eigenes Bild für den Download.

Eigenes Bild für den Download.

Zuerst experimentiere ich mit dem “Simple Download Monitor“, der neben einer einfachen Download-Statistik auch eine gaaanz einfache Installation verspricht — aus Programmierersicht. Denn ganz so einfach wie erhofft, ist es dann doch nicht (inklusive Anpassung der .htaccess, was bei manchen Webhostern gar nicht ohne weiteres möglich ist). Nach einigem Experimentieren gebe ich auf und entscheide mich im zweiten Anlauf für die kostenlose Variante der “WP Filebase” (es gibt eine “Pro”-Version mit mehr Details und für “Massen”). Im Grunde genommen ist mir schon die Basisversion ein wenig zu umfangreich und es dauert eine Weile bis ich damit warm werde. Aber es steckt ein gutes Konzept dahinter.

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Send to Kindle per WordPress-Plugin

In meinem Beitrag “Wie kommen Dokumente auf den Kindle?” schildere ich, was man als Leser und Kindle-Fan machen kann, um Dokumente auf den Kindle zu schicken. Als Webmaster kann man dem Leser das Leben erleichtern, in dem man den Send to Kindle unter jedem BeitragButton “Send to Kindle” in die Seite einbindet.

Send to Kindle unter jedem Beitrag

Für diese nützliche Funktion sind keine komplizierten Änderungen am Template notwendig, denn es gibt ein Plugin dafür.

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Server-Überwachung — Vertrauen ist nicht immer angebracht…

Webhoster für Privatnutzer oder KMU werben mit mit allem Möglichen, selten aber mit Geschwindigkeit oder Verfügbarkeit. So bringt mir der vServer bei Strato zwar höhere Kosten, aber kaum bessere Geschwindigkeit und vor allem mehr Wartungsaufwand und Service-Probleme. Außerdem habe ich seit geraumer Zeit das Gefühl, daß die Erreichbarkeit zu wünschen übrig läßt (was mir z. T. von Leser auch bestätigt wird). Meine entsprechenden Anfragen beim “Support” werden abgetan, ich könne halt nicht mit dem Server umgehen…

Und wie so oft rechnen nur wenige Leute nach, wenn scheinbar sichere “99 Prozent Verfügbarkeit” versprochen werden. Aufs Jahr umgerechnet sind 1 Prozent Ausfall mehr als 3½ Tage Downtime (87,6 Stunden), was selbst für eine private Website unerfreulich ist und nicht selten sind es sogar deutlich längere Zeiten (nur der “doofe Nutzer” merkt es nicht, außer durch rapide sinkende PIs oder Anfragen von Lesern).

Doch um aus einem “Gefühl” handfeste Daten zu machen, braucht man einen sog. Uptime-Monitoring-Service. Schon Ende 2009 greife ich das Thema auf und nutze recht lange “www.247webmonitoring.com“. Doch dieser Dienst wird anscheinend nicht mehr gepflegt, Einloggen bzw. Abrufen der Daten funktioniert manchmal nicht — Zeit, sich nach einer Alternative umzusehen.

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WordPress: Rechteverwaltung mit Plugin erweitern.

Wenn es darum geht, ein anwenderfreundliches CMS zu installieren in dem sich jeder schnell zurechtfindet, gehört WordPress zu den ersten Kandidaten. Allerdings wird es anscheinend in der Mehrzahl der Installationen für Alleinblogger oder kleine Teams verwendet: Als ich mich bei der Recherche zu meinem Benutzerhandbuch für Mitarbeiter, Autoren und Redakteure mit der Funktionen der Rollen in WordPress befasse, bin ich überrascht, wie halbherzig und unzureichend die Rechteverwaltung von Haus aus umgesetzt wird.

Nicht daß es keine gäbe, aber die fünf vorgegebenen Rollen sind m. E. praxisuntauglich und für den Anwender leider auch nicht konfigurierbar — während man sich beispielsweise bei Drupal und Joomla von Anfang an damit recht intensiv auseinandersetzen muß. So muß man sich bei WP entscheiden: Ein Mitarbeiter kann nur Texte schreiben, darf sie aber nicht veröffentlichen — leider darf er auch keine Bilder einbinden. Eine Stufe höher — Autor — darf Texte mit Bildern versehen, aber auch gleich alles unkontrolliert veröffentlichen. Erstaunlicherweise werden die Wahl des Editors oder die Aktivierung der Statusleiste erst gar nicht von einer Rolle erfaßt. Doch bei WP kann man sich auf eins verlassen: Es gibt ein Plugin dafür.

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WordPress auf Deutsch umstellen

Als internationales Projekt erscheinen die neuen Versionen von WordPress immer erst auf Englisch — was allerdings nur die Bezeichnungen im Backend betrifft und die Website als solche — das Frontend — bis auf Details praktisch nicht betrifft. Es spricht sogar einiges dafür, es dabei zu belassen — aber das ist ein anderes Thema…

Bei http://de.wordpress.org/ kann man fast zeitgleich mit jeder Aktualisierung auch eine deutschsprachige Version von WordPress herunterladen und muß sich dazu weiter keine Gedanken machen. Wenn man zuerst das englische “Original” installiert, es sich jedoch später überlegt, muß man leider von Hand eingreifen, eine komfortable Umschaltung wie beispielsweise in Drupal oder Joomla fehlt leider bis heute.

Es gibt aber zwei einfache Lösungen…

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Welche Software, um ein E-Book zu schreiben? [Update 2]

Beim Thema E-Book geht es nicht nur darum, ob ein Buch auf Papier gedruckt oder als Ein E-Buch schreiben, das Spaß macht.Datei publiziert wird. Insbesondere Amazon hat erkannt, daß dies auch neue Themengebiete, Kunden und Autoren erschließt, was sich im Kindle Direct Publishing wiederspiegelt (KDP). Zwischenzeitlich erleben “Printing on Demand”-Dienste eine Blüte, erfordern aber immer noch eine finanzielle Vorleistung. Als Autor kann man endlich über das Thema schreiben, das die Verlage als “gate keeper” immer wieder ablehnen.

Ein E-Buch schreiben,
das Spaß macht.

Jetzt ermöglicht das elektronische Publizieren eine fast risikolose Möglichkeit — wenn man sich mit dem Drumherum und Computerdingen auskennt. Doch neben inhaltlichen Aspekten stellt sich eine ganz andere Frage: Wie erstelle ich ein E-Buch aus technischer Sicht?

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Kindle: E-Book im Flattersatz.

Kindle erweitern

Je ausgefeilter die E-Book-Reader daherkommen, um so erbitterter wird das gedruckte Buch verteidigt — nicht selten von Leuten, die selbst nur über einen bescheidenen Buchbestand verfügen.

Ein nicht unberechtigter Einwand ist ist gelegentlich mangelnder Lesekomfort, wozu ein nicht abschaltbarer Blocksatz gehört. Gerade, wenn bei großer Schrift häufig ein Zeilenumbruch nötig wird, entstehen dabei große Lücken im Text. Obwohl im System verborgen, kann man den Kindle nicht einfach auch Flattersatz (linksbündig) umstellen — es sei denn, man kennt die richtige Stellschraube…

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