Zurück in die Zunkuft: digitale Leica ohne Display.

[PM] Die Leica Camera AG stellt mit der Leica M-D (Typ 262) ein weiteres Modell innerhalb des Leica Meßsuchersystems vor. Zusammen mit den Serien Leica M und M-P (Typ 240), der Leica M (Typ 262) sowie der Leica M Monochrom (Typ 246) besteht die digitale M-Generation nunmehr aus fünf Modellen.

Leica M D mit ohne Display (Bild: Leica)

Leica M D mit ohne Display
(Bild: Leica)

Die Leica M-D ist das erste Serienmodell der digitalen M-Reihe ohne Kameradisplay. Auf der Kamerarückseite befindet sich stattdessen das ISO-Einstellrad – eine der wenigen, aber zentralen Funktionen. Denn die Leica M-D verinnerlicht zwar alle über Jahrzehnte perfektionierten Vorzüge des Leica Meßsuchersystems, bietet bewusst jedoch nicht alles, was technisch möglich ist. Radikal auf die wichtigsten Funktionen reduziert, die zum Fotografieren benötigt werden — Zeit, Blende, Entfernung und ISO-Empfindlichkeit -, unterstützt sie den Anwender dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Aufnahme.

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Was ist eine Meßsucherkamera?

Die Gattungsbezeichnung “Meßsucherkamera ” hebt ein technisches Detail hervor, über das eine manuelle Entfernungseinstellung realisiert wird — den Meßsucher. Bei dieser Technik müssen zwei Bilder im Meßsucher zur Deckung gebracht werden, damit das Motiv in der Bildmitte scharf abgebildet wird. Für die beiden Teilbilder benötigt man zwei Öffnungen am Gehäuse, die optisch/mechanisch miteinander sowie mit der Optik verbunden sind (Basis). Je weiter diese auseinander liegen, desto präziser kann man einstellen.

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Meßsucherkamera: Historischer Nachbau als Alternative (Teil III)

Nachdem sich die Voigtländer Bessa nach ausgiebiger Recherche mit Preisen zwischen 500 und 1.000 Euro fast schon zum Luxusobjekt entwickelt, muß ich umdenken. Vielleicht gibt’s doch eine bezahlbare Meßsucherkamera aus der guten alten Zeit…

Zorki 4 von 1972 für 30 Dollar (Quelle: Ebay, Juni 2014)

Zorki 4 von 1972 für 30 Dollar
(Quelle: Ebay, Juni 2014)

Bei der parallelen Recherche zu meinem Industar 50 stoße ich auf die M39-Variante und damit auf das Stichwort Zorki. Auch dies ist eine hemmungslose LeicaZeissContax-Kopie, die z. T. sogar auf deutsche Reparationen zurückgeht und bei den Urmodellen tatsächlich aus deutschen Einzelteilen bestehen kann (Kennzeichnung bei Objektiven SK od. BK ). Die Kameras haben 40 und mehr Jahre auf dem Buckel, dafür geht es bei 30 Dollar los.

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Meßsucherkamera: Voigtländer Bessa T und R (Teil II)

Als ich vor ein paar Wochen zufällig auf die Voigtländer Bessa L stoße, scheint ein preisgünstiger Einstieg in die Welt der Meßsucherkameras möglich. Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, daß sie zwar ähnlich aussieht und sogar Wechseloptiken bietet — aber eben keine Meßsucherkamera ist.

Voigtländer R2M/R3M (Quelle: Cameramanuals, R2M/R3M, Seite 3)

Voigtländer R2M / R3M
(Quelle: Cameramanuals, R2M/R3M, Seite 3)

Darüber hinaus sind die Objektive wegen der Kompatibilität zu beliebten Leica -Modellen ebenfalls nicht so preisgünstig wie erwartet. Der Traum “Meßsucherkamera” entwickelt sich vom Schnäppchen zur aufwendigen Investition im drei- bis vierstelligen Bereich. — Die neu aufgelegte Bessa umfaßt allerdings noch weitere Modelle…

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Meßsucherkamera: Voigtländer Bessa L als Schnäppchen? (Teil I)

In meiner Kindheit haben Telefone eine Wählscheibe und man kann mit ihnen nicht fotografieren. In Fotoapparate werden Filme eingelegt, die nach dem letzten Klick erst entwickelt werden müssen. Der Hersteller spielt eine untergeordnete Rolle, man kann Dank M42-Schraubanschluß ein Nikon-Objektiv durchaus an eine Praktika setzen oder mit Opas 30 Jahre alten Exakta — aus Dresden — erste fotografische Erfahrungen auch in Sachen Spiegelreflex machen — der Kleinbildfilm paßt. Meine erste Meßsucherkamera... Beim Fotografieren schert sich niemand darum, wie schnell die Kamera schußbereit sein kann, wieviele Bilder pro Sekunde belichtet werden oder ob das Bokeh des Objektivs rund ist, selbst eine Batterie ist optional.

Meine erste Meßsucherkamera…

Und spätestens nach 36 Fotos ist eine Zwangspause zum Filmwechsel angesagt. Apropos: Das Ergebnis holt man nach einer Woche im Fotogeschäft ab, selbst mit eigenem Labor dauert es wenigstens ein paar Stunden. Alles total entschleunigt… “Damals” findet man das alles lästig — doch inzwischen erlebt diese Art der Fotografie eine Renaissance. Selbst Leute, die nicht mit Wählscheiben und Entwicklerdose aufwachsen, können sich für diese “Umständlichkeit” begeistern. — Und ich auch (wieder)…

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Canon PowerShot G1 X Mark II – kompakte Kamera mit DSLR-Leistung

Auch bei den hochwertigen Kameras wird die Schlagfolge der Nachfolger höher: Canon stellt mit der PowerShot G1 X Mark II als Nachfolgerin der PowerShot G1 X sein neues, bis dato leistungsstärkstes Kompaktkamera-Flaggschiff vor. Bildqualität auf DSLR-Niveau, exzellentes Handling im kompakten Format und Funktionsumfang der sehr erfolgreichen PowerShot G-Serie.

Die Canon G1X (Bild: Canonn)

Die Canon G1X zwischen dSLR und Kompaktkamera.
(Bild: Canonn)

Die PowerShot G1 X Mark II ist eine perfekte Zusatzkamera für jede professionelle Kamera-Ausstattung. Ihre Konstruktion basiert auf dem Feedback von Fotografen sowie dem Canon Know-how im Bereich der Präzisionsoptik und Bildqualität. Und so bietet die Kamera überzeugend neue Möglichkeiten für eine exzellente Leistung und Steuerung. Die PowerShot G1 X Mark II ist ab Anfang Mai für etwa 850 Euro im Handel erhältlich.

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Nikon Coolpix A — “A” wie APS-C-Sensor

Bei den Kompaktkameras kann man noch soviel Geld ausgeben, am Ende bekommt man meist einen mickrigen 1/1,7-Zoll-Sensor (ca. 5,7 x 6,2 mm) mit all den Macken, Nikon Coolpix mit APS-C-Sensor und opt. Aufstecksucher (Bild: Nikon)den so ein Winzformat zwangsläufig mit sich bringt. Größere APS-C-Sensoren im bezahlbaren Bereich bietet bisher nur die Sigma-SD-Reihe — allerdings mit einem “launischen” X3-Sensor, der mal sehr gute und mal eher unschöne Farben produziert.

Nikon Coolpix mit APS-C-Sensor und
opt. Aufstecksucher (Bild: Nikon)

Dieses Kamerasegment will man bei Nikon nun erschließen und dem Interesse am Look & Feel der alten Meßsucherkameras profitieren: Die Nikon Coolpix A hat ebenfalls einen APS-C-großen (konventionellen) Sensor mit 16,2 Megapixel Auflösung — das liegt im mittleren Bereich einer Spiegelreflexkamera. RAW-Bilder können in 14 Bit aufgezeichnet werden, was ebenfalls ein guter Wert ist. Mutig: Das Objektiv ist nicht nur fest verbaut, sondern hat auch eine feste Brennweite, ob dabei die 18,5 mm bei f 2,8 überzeugen können (Bildwinkel entspricht etwa 28 mm Kleinbildformat)? Ich finde eine solche Lichtstärke für ein Festbrennweite unattraktiv, wenn es auch z. T. APS C geschuldet ist. Zu denken geben mir neben dem optionalen Aufstecksucher die im Pressetext (siehe unten) hervorgehobenen Bildbearbeitungsfunktionen direkt in der Kamera — das zielt dann doch eher auf “Knipser”. Der Preis, der ab ca. Mitte März 2013 verfügbaren Kamera, von rund 1.100 Euro wohl eher nicht.

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Meine erste Leica

Wenn sich heute jemand wg. meiner Fotografieleidenschaft Meine erste Leica...beschwert, kann man sich nur an meine Eltern wenden. Ein Foto von ca. 1970 zeigt den Autoren mit einerLeica Meßsucherkamera um den Hals (vermutlich eine M2 oder M3) — und natürlich einem Auto (wir wollen in Sachen Lkw mal nicht so pingelig sein). Das paßt doch gut zur langjährigen Pressearbeit für einen Automobilkonzern.

Meine erste Leica…

Die Leica gehört z. Zt. leider nicht zu meiner Ausrüstung. Einerseits kostet die aktuelle M9 locker 5.500 Euro — selbstverständlich ohne Objektiv. Und das “Happy Shooting”-Hörertreffen im Vorfeld des “Spielzeugladen”-Workshops bringt aber noch eine ernüchternde Erkenntnis: Die digitale M9 ist deutlich größer als eine Vollformatspiegelreflexkamera à la Minolta XD7 und bis auf das Objektiv nur wenig kleiner als meine Canon EOS 50D.

Bei der oft gezeigten Sicht von vorne fällt dies kaum auf, aber bei der Draufsicht. Also nicht wirklich eine kleine, unauffällige Kamera für Straßenfotografie…