Dicke Datenbanken für Digitalkameras.

Manchmal sucht man — und findet was ganz anderes. Kann aber auch ganz interessant sein: Zum Beispiel eine Datenbank mit der man Digitalkameras vergleichen kann, genauer gesagt, deren Bildchips.

Meine Kameras der letzten 15 Jahre.

Meine Kameras der letzten 15 Jahre.

Das ist sehr praktisch, wenn es um die absoluten Größen geht, denn wer versteht schon die Angaben 1/1,8″, wenn es um 7,10 x 5,30 mm geht? Die seltsame Angabe geht auf den Röhrendurchmesser der ersten Videokameras zurück. Praktisch gesehen kann man aus solchen Angaben den Cropfaktor ableiten.

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Vollständige Blendenreihe, weil Lichtstärke das neue Megapixel ist.

Wenn es um Objektive geht, wird neuerdings öfter auf die Lichtstärke geachtet. Und weil “Lichtstärke das neue Megapixel” ist, hört man oft die Frage: Warum hast du dir statt 1,8 nicht 1,4 gekauft? — Weil das Objektiv doppelt so teuer ist…

Leider haben die “elektrifizierten” Objektive nützliche Beschriftungen eingebüßt, die zu Analogzeiten selbstverständlich und hilfreich sind. Deshalb sind vielen Featurejägern grundlegende Zusammenhänge nicht bekannt. Zwischen Blende 1,4 und 1,8 liegen 200 Euro und mehr — oder 1/3 Blende…

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Mega-Wahnsinn: Megazoom ist das neue Megapixel [Kommentar]

Digitalfotografie Bis vor ein paar Jahren basiert die Marketingstrategie der Kamerahersteller noch noch auf dem Herausstellen der Megapixel. Richtig, Anfang des neuen Jahrtausends beginnen einfache Kameras mit 0,3 Megapixel und selbst (bezahlbare) Spitzenmodelle liegen bei nur 3, 4 oder 6 Millionen Pixeln. Wenn davon ein Papierabzug gemacht werden soll, wird immer erst die Auflösung in Abhängigkeit der gewünschten Größe überprüft und mit einer Ampel signalisiert — was heute fast gar nicht mehr gemacht wird, obwohl für Smartphone-Bilder durchaus sinnvoll. Bei guten Kompaktkameras und digitalen Spiegelreflex ist man mit 10 bis 20 Megapixel gut bedient (obwohl schrittweise jede Generation wieder zulegt).

Doch die Marketingfuzzis haben inzwischen neue Mega-Features entdeckt…

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Kurz notiert: Megazoomwahn x 40 bei Olympus.

Es hat sich ja nach dem Abflauen des Megazoom: Olympus SP-820UZ (Bild: Olympus)Megapixelwahns schon angekündigt: der Megazoomwahn.

Megazoom: Olympus SP-820UZ
(Bild: Olympus)

Die Neuvorstellung SP-820UZ von Olympus setzt ganz auf den mega Zoomfaktor von x 40: 22,4 bis 896 mm soll die Brennweite betragen (KB-Äquivalent, mit aus der Mode gekommenen Digitalzoom wird sogar x 160 angegeben). Da trotz 14 Megapixel in der Kamera allerdings ein mickriger Sensor von 1/2,3 Zoll zum Einsatz kommt, beträgt die tatsächliche Brennweite der Optik wahnsinnige 4 bis 160 mm.

Wem das an Wahnsinn noch nicht reicht, wird mit einem Hochgeschwindigkeitsvideomodus gelockt: Bis zu 240 Bilder/s soll die Kamera aufnehmen können — allerdings in stark verminderter QVGA-Auflösung. Auch sonst ist die Liste der technischen Spielereien lang… Das Beste zum Schluß: Die Kamera soll ca. 350 Euro kosten und mit zwei AA-Akkus auskommen .