Lightroom — auf einen Klick ganz anders: Was taugen Belichtungs-Presets?

Lightroom macht intensiv davon Gebrauch, individuelle Einstellungen in Vorgaben (engl. Presets ) zu speichern. Dies nutze ich beispielsweise bei den Export-Einstellungen, wo ich für jeden Zweck ein entsprechendes Preset habe: kleines JPG fürs Fotoalbum auf dem Handy oder maximales TIFF zur Ausbelichtung beim Dienstleister.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Adobe liefert allerdings auch einige Entwicklungs -Vorgaben mit. Für den Anfang kann man damit brauchbare Ergebnisse erzielen, doch wie gut es klappt, hängt auch vom Ausgangsmaterial ab. Es verwundert mich deshalb ein wenig, wenn in FB-Gruppen oder Foren nach Presets für Lightroom gefragt wird und dann in bestimmten Quellen auch gleich Hunderte davon zum Download angeboten werden. — Wieso ich da skeptisch bin…

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Foto-Newsletter 7oom [Juni 2013]

Dies ist nun die zweite Ausgabe meines Newsletters zur Fotografie. Möge das Licht mit dir sein.

  • Workshop: Eigenes Preset in Lightroom anlegen
  • Termin: Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
  • Fototasche: Panoramaaufnahmen unterwegs
  • Basiswissen: Crop-Faktor
  • Recht: Kamera gefunden — was nun?
  • DOCMA-Bildkritik: Schräge Sauce, selbstgemacht

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Lightroom: Eigenes Preset anlegen und bearbeiten.

In meinem Beitrag “Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom” deute ich bereits an, daß ich diese Bearbeitung als Grundlage für ein Lightroom-Preset verwenden möchte (in der deutschen Version werden sie “Vorgabe” genannt). Es geht darum, den Einfachkamera-Effekt eines echten Plastik-Objektivs mit Hilfe von Lightroom nachzuahmen. Und damit man sich bei einer Fotoreihe nicht die Finger wundtippt, soll ein Preset die Arbeit vereinfachen.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

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Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom.

Je “perfekter” Digitalkameras werden, desto öfter läßt sich m. E. ein Trend zu “unperfekten” Fotos erkennen: Nicht nur, daß heute oft schon ein technisch mittelmäßiges Handyfoto Freude bereitet, mit Software oder Zubehör werden technisch gute Bilder sogar “verschlechtert”. Wie anders ist der Trend zu Sofortbild, Lensbaby, Holga/Lomo oder WPPD zu erklären?

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Neben Unterschieden im Detail werden bei allen populären Techniken Fehler herausgearbeitet, die man bei modernen Kameras eigentlich gerne vermeiden möchte. Trotz recht simpler Konstruktion, wird der engagierte Fotograf dafür allerdings recht ordentlich zur Kasse gebeten: Die “Lensbaby“-Optik, die Bildern den “tiltshift”-Look verleiht, kostet zwischen 80 und 250 Euro, “Holga” bzw. “Lomo” gibt’s als Objektiv ab preiswerten 20 Euro, als komplette Kamera aber deutlich teuerer.

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Android-Foto-App mit Live-Effekten während der Aufnahme

[PM] MAGIX veröffentlicht die Mit Magix Camera MX kann man live Effekte verwenden (Bild: Magix)Fotobearbeitungs-App MAGIX Camera MX. Als erste Android-App kann sie Effekte in Echtzeit auf das Bild legen, bevor der Fotograf den Auslöser betätigt.

Mit Magix Camera MX kann man live Effekte verwenden (Bild: Magix)

Im Nachhinein ist es möglich, die Fotos schnell und einfach zu bearbeiten und auf mehreren Kanälen zu veröffentlichen. MAGIX Camera MX ist ab sofort kostenlos im Android Market ab der Version 2.2 erhältlich.

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