Lightroom: Seitenverhältnis wahren.

Auch unter Fotofreunden gibt es Glaubensfragen: Amateurkameras machen Bilder mit einem Seitenverhältnis 3 : 4, während Profikameras Fotos im Verhältnis 2 : 3 belichten. — Und ganz üble Schnappschußapparate orientieren sich am Kinofilm mit 16 : 9.

Doch das alles spielt nur eine untergeordnete Rolle, wenn wir uns einmal die Möglichkeiten für den Output ansehen:

  • Wenn man sich Bilder formatfüllend auf dem Bildschirm oder Fernseher ansehen möchte, bleibt inzwischen fast nur noch 16 : 9 übrig — weil ja “Full HD” Maßstab aller Dinge ist… Und prinzipiell auch nur im Querformat.
  • Läßt man bei einem Dienstleister Vergrößerungen machen, gibt es alle möglichen festen und “krummen” Formate, wobei o. g. Seitenverhältnisse eine untergeordnete Rolle spielen.

Ist das Seitenverhältnis überhaupt ein Problem und wie kann man damit umgehen?

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Lightroom — Workflow [III]: Bewerten, Markieren, Verschlagworten.

Im Beitrag “Fehlschüsse sofort und schnell rauswerfen” entledige ich mich der mißlungenen Bilder. Aber dies ist ja eigentlich nur ein kleiner Schritt bei der Sichtung einer Fotosession und auf dem Weg zu einem geordneten Fotoarchiv .

Apropos: Ich nutze bei allen in diesem Workflow beschriebenen Aktionen die Ansicht “Vorheriger Import” aus dem “Katalog”-Formular der Bibliothek (linke Seitenleiste). Das dient der Übersicht frischer Bilder, natürlich kann man alles auch nachträglich auf das gesamte Fotoarchiv anwenden, wenn man beispielsweise gerade mit Lightroom startet.

Natürlich ist es wichtig, absolut mißlungene Aufnahmen sofort auszusortieren, damit man nicht immer wieder über sie stolpert. Prinzipiell wäre das Gegenstück zu “X” die Taste “P”, die Fotos mit einem weißen Fähnchen als “pick” (angenommen ) markiert. Es ist aber noch viel mehr möglich — und bei einigen Tausend Bilder auch nötig.

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Lightroom: Vergessene Bilder nachträglich importieren.

In der Reihe zum LightroomWorkflow weise ich ich ja bereits öfter darauf hin, daß man das Sichten und Einpflegen der Daten möglichst unmittelbar nach den Aufnahmen machen sollte. Doch wenn man mit mehreren Computern arbeitet, dann landen unterwegs die Daten schonmal in anderen Verzeichnissen…

Lightroom: Vergessene Bilder importieren.

Vergessene Bilder importieren.

Gerade auf Reisen speichere ich die Bilder zwischendurch auf meinem Netbook und sichte sie auch dort. Allerdings verwende ich dazu nicht Lightroom, weil ich unterwegs keine Bildbearbeitung brauche (und das Netbook nicht unbedingt ans Limit fahren muß). Das Ergebnis sind zeitweise “herrenlose” Bilderverzeichnisse. Wie bekommt man die nach der Rückkehr am besten ins Lightroom-Archiv?

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SmartDeblur kitzelt aus Pixelmatsch erkennbare Bilder heraus

Bei der Fotografie spielen Schärfe und Belichtung eine große Rolle. Während eine falsche oder schwierige Belichtung nicht zuletzt Dank der HDR-Technik ihre Schrecken verliert, sind unscharfe oder verwackelte Bilder schwer zu korrigieren.

Erster Versuch mit echt unscharfem Foto.

Erster Versuch mit echt unscharfem Foto.

Großes Interesse erregt deshalb ein kostenlos erhältliches Programm, mit dem man aus kaum erkennbarem “Pixelmatsch” passable Ergebnisse herausholen kann.

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Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom

“Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom”, das ist laut Scott Kelby und Matt Kloskowski das Erfolgsgeheimnis von Lightroom.

100 Gründe für Lightroom

100 Gründe für Lightroom

Und wer daran zweifelt, kann sich auf der extra dafür eingerichteten Website “100 ways Lightroom kicks the Bridge’s Ass!” einhundert kurze Filmchen dazu ansehen. Zwar basieren sie auf LR 3, treffen aber weitgehend auch auf die aktuelle Version LR 4 zu.

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Kostenloses PDF für Lightroom 4

Bei Adobe findet man umfangreiche Informationen

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?” — Da ist man immer auf der Suche nach bezahlbarer Fachliteratur und dann übersieht man das Naheliegende.

Bei Adobe findet man umfangreiche Informationen.

Auf der offiziellen Online-Hilfe von Adobe findet man nicht nur eine Menge Einzelinformationen zu Lightroom 4, sondern unter dem etwas sperrigen Titel “Verwenden von Adobe Photoshop Lightroom 4” kann man kostenlos ein Handbuch als PDF herunterladen. Das ist sicher nicht ganz so schick und nicht so reich bebildert wie die Unmengen an Fachliteratur bei Amazon, ermöglicht aber erstmal den Einstieg. Nützlich auch die Auflistung der Tastaturbefehle, die den Workflow deutlich beschleunigen können.

Lightroom-3-Buch zum kostenlosen Download

Des einen Leid ist des anderen Freud, Lightroom-3-Praxis kann man kostenlos runterladen.so geht es Fachbuchautoren, deren Bücher (scheinbar) an eine bestimmte Softwareversion gebunden sind.

Lightroom-3-Praxis kann man kostenlos runterladen.

Vor einigen Wochen hat die Bildbearbeitung Lightroom ein Upgrade erfahren, aus 3 mach 4. Damit dreht sich auf dem Buchmarkt einmal öfter das Neuerscheinungskarussel, Bücher mit der 3 im Titel fliegen aus den Regalen.

Der d.punkt-Verlag hat sich allerdings dazu entschlossen die rund 380 Seiten der Lightroom-3-Praxis zum kostenlosen Download als PDF anzubieten. Seit Ende Juni ist die Neuauflage “Lightroom-4-Praxis” erhältlich.

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Lightroom: Eigenes Preset anlegen und bearbeiten.

In meinem Beitrag “Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom” deute ich bereits an, daß ich diese Bearbeitung als Grundlage für ein Lightroom-Preset verwenden möchte (in der deutschen Version werden sie “Vorgabe” genannt). Es geht darum, den Einfachkamera-Effekt eines echten Plastik-Objektivs mit Hilfe von Lightroom nachzuahmen. Und damit man sich bei einer Fotoreihe nicht die Finger wundtippt, soll ein Preset die Arbeit vereinfachen.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

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Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom.

Je “perfekter” Digitalkameras werden, desto öfter läßt sich m. E. ein Trend zu “unperfekten” Fotos erkennen: Nicht nur, daß heute oft schon ein technisch mittelmäßiges Handyfoto Freude bereitet, mit Software oder Zubehör werden technisch gute Bilder sogar “verschlechtert”. Wie anders ist der Trend zu Sofortbild, Lensbaby, Holga/Lomo oder WPPD zu erklären?

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Neben Unterschieden im Detail werden bei allen populären Techniken Fehler herausgearbeitet, die man bei modernen Kameras eigentlich gerne vermeiden möchte. Trotz recht simpler Konstruktion, wird der engagierte Fotograf dafür allerdings recht ordentlich zur Kasse gebeten: Die “Lensbaby“-Optik, die Bildern den “tiltshift”-Look verleiht, kostet zwischen 80 und 250 Euro, “Holga” bzw. “Lomo” gibt’s als Objektiv ab preiswerten 20 Euro, als komplette Kamera aber deutlich teuerer.

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Teiltonung für Fotos mit Lightroom

Für engagierte Digitalfotografen ist Lightroom eine wunderbare Software, die Dank geändeter Preispolitik inzwischen auch erschwinglich geworden ist (ca. 120 Euro, Updates und Lehrversionen etwas günstiger). Und obwohl es keine so komplexen Funktionen wie in Photoshop gibt, entdecke ich immer wieder interessante Möglichkeiten auch zur kreativen Bildbearbeitung, wie beispielsweise die Teiltonung.

Marienkäfer in Teiltonung

Marienkäfer in Teiltonung

Mit der Funktion “Teiltonung” kann man in Lightroom ein Bild in Abhängigkeit der Lichter (helle Bildteile) und Schatten (dunkle Bildteile) einfärben. Wenn man es geschickt einsetzt, lassen sich interessante Farbstimmungen erzeugen — ohne komplizierte Ebenenmaske oder Korrekturpinsel.

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