Canon: Lightroom inklusive und EF 200-400mm 1:4L IS USM für 12.000 Euro.

Obwohl die von Canon mitgelieferte “Solution Disk” eine reichhaltige und ausgereifte Softwaresammlung mitliefert, setzt man jetzt noch eins drauf. Zumindest bei den hochpreisigen Modellen darf man sich über zwei nette Zugaben freuen: Bei der Software-Bundle-Aktion ist bei einem Kauf einer EOS 5D Mark III oder EOS 6D Gehäuses sowie aller Kitvarianten ab sofort die Software Adobe Photoshop Lightroom und Adobe Premiere Elements inklusive (das entspricht zur Zeit etwa 110 Euro für Lightroom und ca. 75 Euro für Premiere Elements). Leider gibt es keine Angaben, wie das genau abgewickelt wird und ob Leute, die gerade gekauft oder bestellt haben, noch nachträglich berücksichtigt werden — bitte beim Händler nachfragen.

Muttis Einkaufsflitzer oder doch lieber das lichtstarke Canon EF 200 - 400 mm L IS USM..? (Bild: Canon)

Für Mutti einen Einkaufsflitzer oder doch lieber das lichtstarke Canon EF 200 – 400 mm L IS USM..?
(Bild: Canon)

Was man so gespart hat, kann man gleich wieder in Glas investieren: EF 200-400mm 1:4L IS USM mit eingebautem Extender 1,4x investieren. Das Telezoom hat einen Brennweitenbereich von 200 – 400 Millimeter für gesteigerte Flexibilität, konstante Lichtstärke von 1:4 und einen 4-Stufen-Bildstabilisator für eine erhöhte Bildschärfe. Es ist das erste kommerziell verfügbare Objektiv mit einem integrierten 1,4fach Extender. Diese Kombination macht den Neuzugang zu einem herausragend vielseitigen Objektiv, das ideal für die professionelle Sport- oder Naturfotografie geeignet ist. Die robuste Konstruktion aus einer Magnesiumlegierung, Abdichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie spezielle Linsenvergütungen machen es zur Empfehlung für den mobilen Einsatz. Eine Präzisionsoptik der Spitzenqualität sorgt auch bei härtesten Aufnahmebedingungen für exzellente Aufnahmen. Das Objektiv ist voraussichtlich ab Juni 2013 zum Preis von 11.799 Euro im Handel erhältlich (dann bitte bitte über diesen Affiliate-Link ohne Mehrkosten kaufen und diese kostenlose Website fördern).

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Foto-Newsletter 7oom [Mai 2013]

Fast täglich gibt es mehr oder weniger aufregende Neuigkeiten zum Thema Fotografie, nicht immer lohnt sich ein eigener Beitrag dazu oder ein älterer wird übersehen. In meinem 7oom-Newsletter werden alle diese Informationen zusammengefaßt. Momentan erprobe ich noch die Technik als Blogeintrag, Mailingliste oder E-Book — bitte öfter mal reinschauen was geht. Der Newsletter wird voraussichtlich monatlich erscheinen. Viel Spaß und bis bald!

  • Neuheit: Lightroom 5 public beta
  • Workshop: Geotagging mit Lightroom
  • RAW-Entwickler: DxO 6 gratis
  • Praxistest: Variabler Graufilter
  • Gastbeitrag: Acer Iconia Tab A700
  • Optik: Zoom von Sigma mit durchgängig f 1,8
  • Optik: Tilt/Shift von Samyang

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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Lightroom: Informationsflut in der Bibliothek.

Nach langer Recherche und vielem Ausprobieren entscheide mich für Lightroom aus zwei Gründen: Es ist nicht nur ein überzeugender RAW-Entwickler, sondern auch ein vielseitiges Die Kompaktansicht bietet eine Menge Informationen.Verwaltungsprogramm.

Die Kompaktansicht bietet eine
Menge an Informationen.

Meine erste Digitalkamera schaffe ich zwar schon 2002 an, fotografiere aber noch eine Weile parallel mit meiner analogen Canon EOS 5 (mit effektivem Eyetracking statt vieler AF-Sensoren). Trotzdem haben sich inzwischen mehr als 50.000 Bilder auf meiner Fotoplatte angesammelt, die sich auf Dateiebene nur schwer verwalten lassen.

Fotos aus aktuellen Sessions werden wie in meinem Workflow beschrieben sofort gesichtet. Besonders wenn man mit Teil III durch ist und einige Bilder sogar schon bearbeitet hat, sammeln sich auf den Diarähmchen der Rasterübersicht immer mehr Informationen an. Was steckt dahinter?

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Lightroom: Seitenverhältnis wahren.

Auch unter Fotofreunden gibt es Glaubensfragen: Amateurkameras machen Bilder mit einem Seitenverhältnis 3 : 4, während Profikameras Fotos im Verhältnis 2 : 3 belichten. — Und ganz üble Schnappschußapparate orientieren sich am Kinofilm mit 16 : 9.

Doch das alles spielt nur eine untergeordnete Rolle, wenn wir uns einmal die Möglichkeiten für den Output ansehen:

  • Wenn man sich Bilder formatfüllend auf dem Bildschirm oder Fernseher ansehen möchte, bleibt inzwischen fast nur noch 16 : 9 übrig — weil ja “Full HD” Maßstab aller Dinge ist… Und prinzipiell auch nur im Querformat.
  • Läßt man bei einem Dienstleister Vergrößerungen machen, gibt es alle möglichen festen und “krummen” Formate, wobei o. g. Seitenverhältnisse eine untergeordnete Rolle spielen.

Ist das Seitenverhältnis überhaupt ein Problem und wie kann man damit umgehen?

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Lightroom — Workflow [III]: Bewerten, Markieren, Verschlagworten.

Im Beitrag “Fehlschüsse sofort und schnell rauswerfen” entledige ich mich der mißlungenen Bilder. Aber dies ist ja eigentlich nur ein kleiner Schritt bei der Sichtung einer Fotosession und auf dem Weg zu einem geordneten Fotoarchiv .

Apropos: Ich nutze bei allen in diesem Workflow beschriebenen Aktionen die Ansicht “Vorheriger Import” aus dem “Katalog”-Formular der Bibliothek (linke Seitenleiste). Das dient der Übersicht frischer Bilder, natürlich kann man alles auch nachträglich auf das gesamte Fotoarchiv anwenden, wenn man beispielsweise gerade mit Lightroom startet.

Natürlich ist es wichtig, absolut mißlungene Aufnahmen sofort auszusortieren, damit man nicht immer wieder über sie stolpert. Prinzipiell wäre das Gegenstück zu “X” die Taste “P”, die Fotos mit einem weißen Fähnchen als “pick” (angenommen ) markiert. Es ist aber noch viel mehr möglich — und bei einigen Tausend Bilder auch nötig.

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Lightroom: Vergessene Bilder nachträglich importieren.

In der Reihe zum LightroomWorkflow weise ich ich ja bereits öfter darauf hin, daß man das Sichten und Einpflegen der Daten möglichst unmittelbar nach den Aufnahmen machen sollte. Doch wenn man mit mehreren Computern arbeitet, dann landen unterwegs die Daten schonmal in anderen Verzeichnissen…

Lightroom: Vergessene Bilder importieren.

Vergessene Bilder importieren.

Gerade auf Reisen speichere ich die Bilder zwischendurch auf meinem Netbook und sichte sie auch dort. Allerdings verwende ich dazu nicht Lightroom, weil ich unterwegs keine Bildbearbeitung brauche (und das Netbook nicht unbedingt ans Limit fahren muß). Das Ergebnis sind zeitweise “herrenlose” Bilderverzeichnisse. Wie bekommt man die nach der Rückkehr am besten ins Lightroom-Archiv?

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SmartDeblur kitzelt aus Pixelmatsch erkennbare Bilder heraus

Bei der Fotografie spielen Schärfe und Belichtung eine große Rolle. Während eine falsche oder schwierige Belichtung nicht zuletzt Dank der HDR-Technik ihre Schrecken verliert, sind unscharfe oder verwackelte Bilder schwer zu korrigieren.

Erster Versuch mit echt unscharfem Foto.

Erster Versuch mit echt unscharfem Foto.

Großes Interesse erregt deshalb ein kostenlos erhältliches Programm, mit dem man aus kaum erkennbarem “Pixelmatsch” passable Ergebnisse herausholen kann.

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Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom

“Bridge + Camera RAW + Photoshop = Lightroom”, das ist laut Scott Kelby und Matt Kloskowski das Erfolgsgeheimnis von Lightroom.

100 Gründe für Lightroom

100 Gründe für Lightroom

Und wer daran zweifelt, kann sich auf der extra dafür eingerichteten Website “100 ways Lightroom kicks the Bridge’s Ass!” einhundert kurze Filmchen dazu ansehen. Zwar basieren sie auf LR 3, treffen aber weitgehend auch auf die aktuelle Version LR 4 zu.

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Kostenloses PDF für Lightroom 4

Bei Adobe findet man umfangreiche Informationen

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?” — Da ist man immer auf der Suche nach bezahlbarer Fachliteratur und dann übersieht man das Naheliegende.

Bei Adobe findet man umfangreiche Informationen.

Auf der offiziellen Online-Hilfe von Adobe findet man nicht nur eine Menge Einzelinformationen zu Lightroom 4, sondern unter dem etwas sperrigen Titel “Verwenden von Adobe Photoshop Lightroom 4” kann man kostenlos ein Handbuch als PDF herunterladen. Das ist sicher nicht ganz so schick und nicht so reich bebildert wie die Unmengen an Fachliteratur bei Amazon, ermöglicht aber erstmal den Einstieg. Nützlich auch die Auflistung der Tastaturbefehle, die den Workflow deutlich beschleunigen können.