Warten auf das Update für LR 5.x

Sein oder nicht sein, kaufen oder nicht kaufen, das ist hier die Frage. Habe gerade ein Update-Angebot auf Lightroom 5 bekommen — doch dieser speziellen Version eilt ein schlechter Ruf voraus. Nicht daß Lightroom an sich nicht ein tolles Programm wäre, aber die Amazon-Rezensionen für das Upgrade kritisieren die Neuerungen eher als selbstverständliches — und somit üblicherweise kostenloses — Update. Das habe ich bei meinem Test mit der inzwischen abgelaufenen öffentlichen Beta von LR 5 ebenso empfunden.

Lightroom LR 5

Lightroom LR 5
(Quelle: EDV-Buchversand)

Adobe will die Verbesserung von Details primär im “Entwickeln”-Modul aber als echte Neuheiten und somit als kostenpflichtiges Upgrade verkaufen — zwar für relativ sparsame 70 Euro. Wenn man aber bedenkt, daß die inzwischen fast jährlich fällig werden, ist es nicht mehr ganz so preiswert. Meine kleine Versionsübersicht zeigt, daß die Zyklen immer kürzer werden: LR 2 ist rund zwei Jahre aktuell, LR 3 ebenfalls, LR 4 schafft aber gerade Mal ein Jahr (Quelle: Adobe). Mehr noch, die Performance soll sich im Gegensatz zur Ankündigung gerade beim Reparaturtool deutlich verschlechtert haben.

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E-Book: Lightroom – Praxisbuch Bildverwaltung. Fotos sichten, bewerten, wiederfinden.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ist es endlich online: Das “LightroomPraxisbuch Bildverwaltung. Fotos sichten, bewerten, wiederfinden.” In einer Rekordzeit von rund fünf Stunden hat Amazon den Upload geprüft und “live” geschaltet. Die rund 70 Seiten (Amazon-Schätzung) kann man sich für preisgünstige 1,49 Euro auf den Kindle ziehen, Prime-Kunden können sich das E-Book sogar kostenlos ausleihen. — Übrigens: Lightroom - Praxisbuch Bildverwaltung. Fotos sichten, bewerten, wiederfinden.Man braucht nicht unbedingt einen Kindle, auch mit den kostenlosen Apps kann man E-Books prima lesen. Und: Ich habe es von Grund auf als E-Buch geschrieben und nicht einfach ein Word- oder PDF-Dokument durch einen Konverter gejagt. So gibt es ein anklickbares Inhaltsverzeichnis (nicht selbstverständlich) und funktionierende(!) Kapitelmarken. Mögliche Fehler habe ich alle liebevoll selbst eingepflegt.

Lightroom – Praxisbuch Bildverwaltung.

Lightroom ist ein sog. RAW-Entwickler für “digitale Negative”. Die Bedienung im Entwicklungsmodul ist dem Vorgehen im analogen Fotolabor in vielen Dingen nachempfunden, aber in allen Funktionen non-destruktiv: Man kann also alles in Ruhe ausprobieren ohne einen Verlust zu riskieren. Dabei bleiben auch große Fotoserien handhabbar, sowohl im Arbeitsaufwand als auch bei der Dateigröße. Lightroom ist aber auch eine Bildverwaltung, quasi das Pendant zum Kontaktabzugsbogen mit beigehefteten Negativstreifen. Seit ich mit dem Einstieg bei LR 3 meinen Workflow entwickelt habe, kann ich gar nicht verstehen, wieso man sich vorher so abgemüht hat.

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E-Book: Lightroom – Praxisbuch Bildverwaltung. Fotos sichten, bewerten, wiederfinden.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ist es endlich online: Das “LightroomPraxisbuch Bildverwaltung. Fotos sichten, bewerten, wiederfinden.” In einer Rekordzeit von rund fünf Stunden hat Amazon den Upload geprüft und “live” geschaltet. Die rund 70 Seiten (Amazon-Schätzung) kann man sich für preisgünstige 1,49 Euro auf den Kindle ziehen, Prime-Kunden können sich das E-Book sogar kostenlos ausleihen. — Übrigens: Lightroom - Praxisbuch Bildverwaltung. Fotos sichten, bewerten, wiederfinden.Man braucht nicht unbedingt einen Kindle, auch mit den kostenlosen Apps kann man E-Books prima lesen. Und: Ich habe es von Grund auf als E-Buch geschrieben und nicht einfach ein Word- oder PDF-Dokument durch einen Konverter gejagt. So gibt es ein anklickbares Inhaltsverzeichnis (nicht selbstverständlich) und funktionierende(!) Kapitelmarken. Mögliche Fehler habe ich alle liebevoll selbst eingepflegt.

Lightroom – Praxisbuch Bildverwaltung.

Lightroom ist ein sog. RAW-Entwickler für “digitale Negative”. Die Bedienung im Entwicklungsmodul ist dem Vorgehen im analogen Fotolabor in vielen Dingen nachempfunden, aber in allen Funktionen non-destruktiv: Man kann also alles in Ruhe ausprobieren ohne einen Verlust zu riskieren. Dabei bleiben auch große Fotoserien handhabbar, sowohl im Arbeitsaufwand als auch bei der Dateigröße. Lightroom ist aber auch eine Bildverwaltung, quasi das Pendant zum Kontaktabzugsbogen mit beigehefteten Negativstreifen. Seit ich mit dem Einstieg bei LR 3 meinen Workflow entwickelt habe, kann ich gar nicht verstehen, wieso man sich vorher so abgemüht hat.

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Lightroom: Schwarzweißbild mit farbigen Akzenten.

Je bunter viele Bilder werden, desto häufiger wird man auf Schwarzweißtechniken angesprochen. Schon öfter habe ich mich dieses Themas angenommen, denn es gibt unterschiedliche Methoden mit kleinen Unterschieden in den Details, zum Beispiel in Photoshop via Kanalmixer.

Das Ausgangsbild hat bereits eine dominante Farbe. Colorkey mit rotem Farbklecks.

Das Ausgangsbild hat bereits eine dominante Farbe.

In diesem Beitrag geht es darum, im Prinzip ein Schwarzweißbild anzufertigen, das aber mit farbigen Akzenten interessanter werden soll.

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Lightroom — Workflow [V a]: Export-Preset.

Eigene Ruhebilder für E-Ink mit Hilfe eines Presets.Schon vor ein paar Wochen experimentiere ich mit eigenen Bildern für den Ruhebildschirm (auch “Bildschirmschoner”) meines Kindle 3 — der zeigt nämlich von Haus aus “dead people”. Die Bilder des K4 sind zwar schöner, hat aber jeder.

Eigene Ruhebilder für E-Ink.

Bei meinem ersten Versuch nehme ich Bilder, die gerade zur Hand sind und improvisiere. Jetzt möchte ich mit Hilfe eines Presets die Sammlung systematisch vergrößern, technisch entsprechend anpassen und dabei meine Arbeitstechnik in Lightroom verfeinern: Mit Presets kann man dann die Bilder mit wenigen Klicks für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke “herauslassen”, zum Beispiel fürs Fotoalbum auf dem Smartphone oder zur Ausbelichtung . Eine Auswahl dieser Bilder für den Kindle-Ruhebildschirm werde ich exemplarisch zum kostenlosen Download bereitstellen.

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RAW-Entwicklung: Alternativen zu Lightroom.

Ich gebe zu, daß ich (inzwischen) ein Fan von Lightroom geworden bin (für MacOS und Windows erhältlich). Das liegt an der gelungen Kombination von Bildverwaltung und RAW -Entwicklung. Doch wenn man gar nicht so viele Bilder macht oder schon ein brauchbares Archivkonzept hat, kann man die RAW-Entwicklung auch mit einer Vielzahl anderer Programme erledigen. Dabei kommt man in viele Fällen sogar recht preisgünstig von wenigen Euro bis sogar kostenlos davon (nicht zu vergessen, die vom Kamerahersteller mitgelieferte Software).

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Lightroom — Workflow [V]: Exportieren statt Speichern.

Wenn man mit Lightroom arbeitet, muß man sich zum Teil umgewöhnen, obwohl manche Dinge so angenehm sind, daß einem diese Umgewöhnung gar nicht auffällt: Bei Photoshop oder Word drücke ich nach einer gewissen Zeit immer Mal [Strg]-[S] (für Speichern), um sicher zu gehen, daß mir ein wichtiges Bild bzw. Text nicht verloren geht. Bei der Arbeit mit Lightroom muß man nicht speichern — und ich habe auch gar nicht das Bedürfnis, weil ich “nondestruktive RAW-Bearbeitung” im Hinterkopf habe und vieles interaktiv geht. Lightroom speichert dabei keine (bearbeiteten) Bilder, sondern nur Einstellungen und Bearbeitungsschritte, die auf das RAW-Bild angewandt werden (auch Rezepte genannt).

Trotzdem stellt sich irgendwann die Frage, wie man ein Foto aus Lightroom wieder “heraus bekommt”, sei es für die Website oder für eine Ausbelichtung. Das Exportieren ist bei Lightroom das, was viele Nutzer im Sinne von Speichern erwarten: Erst jetzt wird eine neue Datei erzeugt, die man weitergeben kann und unabhängig vom Programm selbst ist. Genau dann und nur für diesen Zweck sollte man diese zusätzliche Datei erzeugen und es wie den Drucker als Output betrachten.

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Canon: Lightroom inklusive und EF 200-400mm 1:4L IS USM für 12.000 Euro.

Obwohl die von Canon mitgelieferte “Solution Disk” eine reichhaltige und ausgereifte Softwaresammlung mitliefert, setzt man jetzt noch eins drauf. Zumindest bei den hochpreisigen Modellen darf man sich über zwei nette Zugaben freuen: Bei der Software-Bundle-Aktion ist bei einem Kauf einer EOS 5D Mark III oder EOS 6D Gehäuses sowie aller Kitvarianten ab sofort die Software Adobe Photoshop Lightroom und Adobe Premiere Elements inklusive (das entspricht zur Zeit etwa 110 Euro für Lightroom und ca. 75 Euro für Premiere Elements). Leider gibt es keine Angaben, wie das genau abgewickelt wird und ob Leute, die gerade gekauft oder bestellt haben, noch nachträglich berücksichtigt werden — bitte beim Händler nachfragen.

Muttis Einkaufsflitzer oder doch lieber das lichtstarke Canon EF 200 - 400 mm L IS USM..? (Bild: Canon)

Für Mutti einen Einkaufsflitzer oder doch lieber das lichtstarke Canon EF 200 – 400 mm L IS USM..?
(Bild: Canon)

Was man so gespart hat, kann man gleich wieder in Glas investieren: EF 200-400mm 1:4L IS USM mit eingebautem Extender 1,4x investieren. Das Telezoom hat einen Brennweitenbereich von 200 – 400 Millimeter für gesteigerte Flexibilität, konstante Lichtstärke von 1:4 und einen 4-Stufen-Bildstabilisator für eine erhöhte Bildschärfe. Es ist das erste kommerziell verfügbare Objektiv mit einem integrierten 1,4fach Extender. Diese Kombination macht den Neuzugang zu einem herausragend vielseitigen Objektiv, das ideal für die professionelle Sport- oder Naturfotografie geeignet ist. Die robuste Konstruktion aus einer Magnesiumlegierung, Abdichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie spezielle Linsenvergütungen machen es zur Empfehlung für den mobilen Einsatz. Eine Präzisionsoptik der Spitzenqualität sorgt auch bei härtesten Aufnahmebedingungen für exzellente Aufnahmen. Das Objektiv ist voraussichtlich ab Juni 2013 zum Preis von 11.799 Euro im Handel erhältlich (dann bitte bitte über diesen Affiliate-Link ohne Mehrkosten kaufen und diese kostenlose Website fördern).

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Foto-Newsletter 7oom [Mai 2013]

Fast täglich gibt es mehr oder weniger aufregende Neuigkeiten zum Thema Fotografie, nicht immer lohnt sich ein eigener Beitrag dazu oder ein älterer wird übersehen. In meinem 7oom-Newsletter werden alle diese Informationen zusammengefaßt. Momentan erprobe ich noch die Technik als Blogeintrag, Mailingliste oder E-Book — bitte öfter mal reinschauen was geht. Der Newsletter wird voraussichtlich monatlich erscheinen. Viel Spaß und bis bald!

  • Neuheit: Lightroom 5 public beta
  • Workshop: Geotagging mit Lightroom
  • RAW-Entwickler: DxO 6 gratis
  • Praxistest: Variabler Graufilter
  • Gastbeitrag: Acer Iconia Tab A700
  • Optik: Zoom von Sigma mit durchgängig f 1,8
  • Optik: Tilt/Shift von Samyang

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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