Lightroom — auf einen Klick ganz anders: Was taugen Belichtungs-Presets?

Lightroom macht intensiv davon Gebrauch, individuelle Einstellungen in Vorgaben (engl. Presets ) zu speichern. Dies nutze ich beispielsweise bei den Export-Einstellungen, wo ich für jeden Zweck ein entsprechendes Preset habe: kleines JPG fürs Fotoalbum auf dem Handy oder maximales TIFF zur Ausbelichtung beim Dienstleister.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Meine Lightroom-Vorgaben: Original, Lomo-Effekt, Farbnegativ und Rahmen.

Adobe liefert allerdings auch einige Entwicklungs -Vorgaben mit. Für den Anfang kann man damit brauchbare Ergebnisse erzielen, doch wie gut es klappt, hängt auch vom Ausgangsmaterial ab. Es verwundert mich deshalb ein wenig, wenn in FB-Gruppen oder Foren nach Presets für Lightroom gefragt wird und dann in bestimmten Quellen auch gleich Hunderte davon zum Download angeboten werden. — Wieso ich da skeptisch bin…

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Kostenloses Lightroom-Preset für unperfekten Lomo-Effekt

Mit Lightroom arbeite ich überwiegend “ernsthaft”, d. h. es geht um die Entwicklung von RAW-Daten und die Verwaltung Tausender von Bildern. Der Workflow steht. Doch wenn ich etwas dazulernen möchte, spiele ich auch gern etwas herum.

Bücherregal mit Lomo-Effekt.

Bücher, Bücher, Bücher — jetzt mit Lomo-Effekt.

Seit einiger Zeit geht es dabei um Verfremdung und Presets. Die Kunst dabei besteht darin, eine kreative Bearbeitung zu finden, die sich einigermaßen reproduzierbar auf unterschiedlichste Bilder anwenden läßt, wie beispielsweise mein Lomo-Effekt.

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OCR Texterkennung für Zwischendurch

Neulich fragt mich meine Freundin, welche OCR-Software ich ihr empfehlen könne, möglichst preisgünstig. Texterkennung — vor ein paar Jahren “ganz heißer Scheiß”, aber jetzt? Ich experimentiere damals damit (ebenso wie mit Spracherkennung), nutze es nie ernsthaft, weil auch eine scheinbar “fast perfekte” Erkennung von 99 Prozent immer noch 6 Fehler auf 3.600 Zeichen bedeutet. Hört sich wenig an, bedeutet aber, daß ich in Fachtexten nochmal gründlichst Korrekturlesen muß und zugeschaltete Wörterbücher bieten trügerische Sicherheit, wenn sie ähnliche Begriffe verwechseln. Bei Zahlen kann man oft noch nicht einmal aus dem Zusammenhang auf mögliche Fehler schließen — man weiß ja nie, welche sechs Zeichen falsch erkannt wurden…

Texterkennung

Texterkennung

Weil sich für OCR im Privatbereich m. E. niemand mehr so richtig interessiert — und große Büros eher auf Spezialscanner mit automatischer Dokumentenverwaltung setzen — bin ich überzeugt davon, daß sich eine Menge “veralteter” Software für den Heimbereich kostengünstig als “lite”, LE” usw. finden lassen müßte. Irrtum. — Aber ich habe zwei interessante Ansätze gefunden.

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Kostenloser Ratgeber für Baby-Fotos — warum verstecken?

Die Werbewirtschaft hat es geschafft, daß die Zielgruppe auf die unerwünschten Avancen zunehmend genervt reagiert. Und obwohl es dort um Millionenbeträge geht, scheint dies die Auftraggeber wenig zu stören: Während der “Werbepause” auf die Toilette, Werbemails in den Spam-Ordner, Banner mit Popup-Blocker ausblenden…

Baby-Fotografie leicht gemacht (Quelle Screenshot Website a. a. O.)

Baby-Fotografie leicht gemacht
(Quelle Screenshot Website a. a. O.)

Dabei kann man sich doch mit wenig Aufwand beliebt machen, indem man etwas nützliches verschenkt. Zum Beispiel einen kleinen Fotoratgeber, wie “10 Tipps für die Baby-Fotografie zu Hause”.

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Kostenloser Ratgeber: Baby-Fotos @ Home.

Muß Werbung immer nerven? Nein, man kann man sich mit wenig Aufwand beliebt machen, indem man etwas nützliches verschenkt. Zum Beispiel einen kleinen Fotoratgeber, wie “10 Tipps für die Baby-Fotografie zu Hause”.

Der Anbieter Leinwandfoto.de hat zusammen mit der Fotografin Conny Ehm die wichtigsten Tipps für schöne Baby-Fotos zusammengefaßt:

  • Augenhöhe
  • Spontanität
  • Hintergrund
  • drinnen & draußen
  • Bildaufteilung
  • Motivideen
  • viele Bilder machen…

Den Beitrag findet man etwas versteckt bei den News als “Baby-Fotografie leicht gemacht“. Die Fotozeitschrift Fotohits hat daraus zusätzlich ein PDF zum kostenlosen Download gemacht.

RAW-Entwickler DxO gratis

Ja, ich bin ein Lightroom-Fan — weil dort RAW-Entwicklung und Bildverwaltung sehr gut zusammenarbeiten. Trotzdem experimentiere ich auch gern mit anderen Programmen.

DxO 8.5 -- ähnlich Lightroom und doch ganz anders.

DxO 8.5 — ähnlich Lightroom und doch ganz anders

Neben der Opensource-Software RawTherapee ist DxO Optics Pro eine interessante Alternative. Gerade in schwierigen Lichtsituationen wie beispielsweise Rauschen bei hohen ISO-Werten kann ein anderes Programm möglicherweise “bessere” bzw. andere Ergebnisse erzielen. Und wenn man die Gelegenheit bekommt, so ein Programm kostenlos ausprobieren zu können, greift man auch gern mal wieder ins Zeitschriftenregal.

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Kolorierung: Alte Bilder mit frischer Farbe.

Bis Ende des 20. Jahrhunderts sind viele Abbildungen in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern oder dem privaten Fotoalbum schwarzweiß. Grund dafür ist weniger, daß Farbe nicht möglich ist, sondern geringere Kosten.

Bilder aus der guten alten Zeit der Eisenbahn.

Bilder aus der guten alten Zeit der Eisenbahn.

Die Farbfotografie hat deshalb eine viel längere Tradition als es landläufig angenommen wird. Zwar wird Farbfotografie im (beruflichen) Alltag erst seit etwa 1930 genutzt, erste Experimente gibt es aber schon Mitte des 19. Jahrhunderts.

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Lightroom: Wasserzeichen automatisch einfügen. [Video-Tutorial]

Nichts, was man einmal ins Netz gestellt hat, läßt sich wieder “einfangen”. Schlimmer noch, aus technischen Gründen steht bei Texten und Bildern immer eine makellose Kopie zur “Selbstbedienung” bereit.

Lightroom: Wasserzeichen mit Logo automatisch einfügen.

Ein Wasserzeichen automatisch hinzufügen.

So ist es das Leid der Fotografen, daß insbesondere Bilder gern zur fremden Illustration oder sogar für Shop-Angebote “entführt” werden. Mit einem sogenannten Wasserzeichen, kann man einerseits als Künstler oder Fotojournalist ein Bild signieren, andererseits durch den sichtbaren Vermerk manch dreisten Bilderdieb (hoffentlich) abschrecken.

Bei der Suche im Internet stößt man auf Hunderte Programme, die so etwas als Spezialfunktion anbieten. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn wir dies mit Lightroom in einem Abwasch erledigen können?

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Gratis Tutorial: 1 Portrait aus 2 Gesichtern.

Wenn man sich mit Bildbearbeitung beschäftigt, ist man immer auch auf der Suche nach Inspiration. Ein neuer Trend ist “Der Zwei-Gesichter-Effekt in Photoshop“. Zum “Anfixen” für eine umfangreiche Erklär-DVD gibt es bei PSD-Tutorials dies als Probekapitel zum kostenlosen Download (zeitlich begrenzt!).

Doppeltes Portrait (Quelle: PSD-Tutorials Newsletter)

Doppeltes Portrait
(Quelle: PSD-Tutorials Newsletter)

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Marketing: Kostenloses eBook für Grußkarten.

Man kann für ein Unternehmen oder ein Produkt werben18 Techniken, um ganz persönliche Karten zu erstellen (Quelle: Wacom), indem man zur klassischen Anzeige greift. Das ist sehr teuer und wird inzwischen von vielen Lesern buchstäblich ausgeblendet.

18 Techniken, um ganz persönliche Karten zu erstellen.
(Quelle: Wacom)

Oder man sponsert etwas nützliches, wie beispielsweise ein professionelles Tutorial. Wacom, bekannt für digitale Eingabetabletts, bietet das Fachbuch “18 Techniken, um ganz persönliche Karten zu erstellen” als E-Buch zum “kostenlosen” Download an. Vielleicht kann man damit ja noch auf die Schnelle eine Weihnachtskarte basteln…

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