Libre Office: Buchexport via Plugin “Writer2Epub”

Die Möglichkeit elektronisch zu publizieren macht Autoren von Verlagen unabhängig, ist fast ohne Kostenrisiko und beschert dem Selfpublishing einen ungeheuren Boom. E-Buch und Druckwerk verbinden ist nicht einfach.Und doch möchten viele Leser am Ende ein gedrucktes Buch haben, besonders bei Fachliteratur.

E-Buch und Druckwerk zu verbinden ist nicht ganz so einfach.

Mein Praxisbuch zum Workflow mit Lightroom entwickelt sich kontinuierlich und ist als E-Book in der überarbeiteten und erweiterten dritten Ausgabe erhältlich. Doch zum schmökern oder als Seminarunterlage soll es zu Papier gebracht werden. In meinem Beitrag “Vom E-Buch zum Druckerzeugnis ” beschreibe ich die “Grundlagenforschung” und den Ansatz, die Epub-Dateien in eine Textverarbeitung zu importieren und zu einem brauchbaren Word-Dokument zu formen. Es geht, ist aber nicht auf einen Klick möglich und deshalb mit hohem Korrekturaufwand verbunden. Und auf Grund kleiner Textänderungen, Umbruch usw. hat man schnell zwei unterschiedliche Versionen… Deshalb möchte ich einen anderen Ansatz ausprobieren: Ich bleibe in Libre Office Writer, gehe den umgekehrten Weg und exportiere ins Epub-Format. Ob das auf Knopfdruck klappt?

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Schwarzweißfotos: Stark statt grau in grau.

Ich habe mich ja schon in mehreren Beiträgen mit dem Thema SchwarzweißFotografie befaßt und darauf hingewiesen, daß schwarzweiß nicht gleich schwarzweiß ist.

Je nach Filter fallen die Graustufen anders aus: Das selbe Foto links mit Blau- rechts mit Gelbfilter.

Je nach Filter fallen die Graustufen anders aus:
Das selbe Foto links mit Blau- rechts mit Gelbfilter.

Trotz aller Begeisterung für die aufs wesentliche reduzierten Bilder solltest du erstmal Farbaufnahmen machen. Warum? Siehe dir die Bilder oben an (es handelt sich um eine Aufnahme).

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CHDK-Tools: Canon Powershot und Ixus mit RAW ausrüsten.

Für aktuelle digitale Spiegelflexkameras ist RAW Standard und geradezu Pflicht. Schnappschußkameras können dagegen oft nur JPG und lassen sich leider nur selten auf andere Formate umstellen, obwohl auch einfache Kameras davon profitieren könnten. Immerhin liefern aktuelle Bildsensoren meistens ein Vielfaches an Bildinformationen als JPG theoretisch verarbeiten kann.

Auf Tastendruck wird die Firmware-Version angezeigt -- startklar für CHDK.

Auf Tastendruck wird die Firmware-Version angezeigt — startklar für CHDK.

Mit den CHDK-Tools kann man zumindest für Canon-Kameras der “Powershot”- oder “Ixus”-Reihe dieses Manko beseitigen. Dieser Hack ist eigentlich kein Hack, da er im Grunde genommen eine mehr oder weniger offizielle Schnittstelle verwendet und nichts dauerhaft an der eingebauten Firmware ändert. Stattdessen wird von der SD-Karte temporär eine Erweiterung eingespielt, die nach dem Ausschalten bzw. Entnahme der mit CHDK präparierten SD-Karte wieder verschwindet.

Hinweis: Die Verwendung dieser und ähnlicher Tools erfolgt auf eigene Gefahr. Dieser Beitrag zeigt nur die Möglichkeit auf und dient der allgemeinen technischen Information. Theoretisch kann durch falsche Paramterangaben bei einigen Funktionen auch die Hardware schädigen. Ich übernehme selbstverständlich keine Haftung für beschädigte Kameras oder verlorene Bilder! Für die Spiegelreflexkameras von Canon heißt das Zauberwort übrigens Magic Lantern.

Powershot bezeichnet bei Canon sowohl einfache Schnappschußkameras für unter 100 Euro als auch sog. Bridgekameras mit “Super Zoom” im mittleren Preissegment. Die anspruchsvolleren G-Modelle um die 500 Euro können normalerweise von Haus aus RAW — nur meine G7 leider nicht. Ich rüste sie deshalb mit CHDK aus — was muß man dazu tun?

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Kindlean — mehr Durchblick mit “Sammlungen”. [Update]

Der Kindle ist schon ein interessantes Stück Technik, doch wenn man ihn entsprechend intensiv nutzt, wird der “Home”-Bildschirm schnell unübersichtlich. Eine Möglichkeit wäre ein ausgefuchstes Management, nur “wichtige” oder “aktuelle” Bücher auf das Gerät zu laden — aber das widerspricht ja “irgendwie” dem Grundgedanken, die Bibliothek dabei zu haben. Es bleiben also (vorerst) nur die Sammlungen (Collections), die man prinzipiell auch direkt auf dem Gerät anlegen und verwalten kann — m. E. aber eine Strafarbeit.

Mit Kindlean kann man Sammlungen organisieren

Mit Kindlean kann man endlich Sammlungen organisieren.

Wie schön, daß dies auch andere so sehen und eine komfortable Lösung entwickelt haben: Mit Kindlean — so ähnlich wie “lean” (schlank) und “clean” (sauber) — kann man seinen Buchbestand bequem am Bürocomputer verwalten und alle Vorteile nutzen.

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