KDP — mache mich hübsch.

Seit ein paar Monaten habe ich mit “Lightroom 6 — Das Praxisbuch zum Workflow” sehr erfolgreich ein selbstverlegtes Fachbuch am Markt.

Den Klappentext für KDP schön gestalten.

Den Klappentext für KDP schön gestalten.

Und während ich den Inhalt immer wieder überarbeite und erweitere, bin ich doch mit der Präsentation bei Amazon nicht so ganz zufrieden: Einerseits wird bei der “Vorschau” Blick ins Buch teilweise das sorgfältig erprobte Layout zerstört (obwohl es im Buch natürlich in Ordnung ist), andererseits wird die Kurzbeschreibung nur als einfacher Text dargestellt.

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3 einfache Wege, Google Adsense in WordPress einzubauen.

Das Internet ist gratis, das bekommen besonders die Zeitungsverlage zu spüren, die mit ihrer Online-“Strategie” jahrelang dazu beigetragen haben. Ein guter Kompromiß zwischen “draufzahlen” und Paywall ist m. E. Google Adsense. Dieser Anzeigentyp nervt nicht zwangsläufig durch blinkende Banner (das kommt natürlich auf die Einstellungen an) und hat durch die kontextabhängige Einblendung der Anzeigen nicht selten einen unmittelbaren Nutzen für den Leser. Außerdem steht dieses System wirklich jedem offen, so daß auch kleine Publisher frei nach dem Motto “Kleinvieh macht auch Mist” zumindest eine Beteiligung an den Betriebskosten erzielen können.

Wenn man einen Adsense-Account hat, kann man sich im Backend recht einfach Anzeigentypen zusammenklicken — doch wie bekommt man die erzeugten Code-Schnipsel möglichst einfach in ein CMS wie WordPress? Strg-U.de stellt drei Ansätze vor, die unterschiedliche Möglichkeiten eröffnen. Wie so oft ist dies keine Entweder-oder-Entscheidung, je nach Aufgabe kann man auch alle gleichzeitig verwenden.

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PSPad-Editor mit eingebautem FTP-Zugriff

Wenn man sich mit Webhosting beschäftigt, ist es hilfreich, einen leistungsfähigen Editor im Haus zu haben. Neben allgemeinen kleinen Anpassungen ist dies gut für die Template-Entwicklung und allerlei Anpassungen geeignet.

Mit PSPad hat man eingebauten FTP-Zugriff.

Mit PSPad hat man eingebauten FTP-Zugriff.

Als Editor bezeichnet man eine auf Programmieraufgaben spezialisierte “Textverarbeitung”. Dabei kommt es in diesem Fall allerdings nicht auf Fettschrift und Layoutfunktionen an, sondern beispielsweise auf Syntaxkontrolle oder Codeverwaltung. Ein wichtiges Merkmal eines Editors ist in diesem Zusammenhang allerdings das Speichern als reine Textdatei, also nur Buchstaben ohne irgendwelche systemspezifischen Steuerzeichen (sachlich zwar nicht mehr korrekt, aber noch immer gern verwendet wird der Begriff ASCII-Text, im Idealfall ist es inzwischen UTF-8).

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Auf dem Weg zum E-Buch — Korrekturfahne gesucht

Wenn man wie in meinem zweiten Versuch ein E-Buch direkt im Editor schreibt, hat man ganz unverhofft ein Problem: Beim Korrekturlesen am Bildschirm übersieht man auch als Geübter manchen Fehler, außerdem kann man einzelne Abschnitte nur bedingt externen Lesern vorzeigen.

PDF als Korrekturfahne.

Blöderweise ist beim EPUB-Viewer kein Drucken vorgesehen und auch im Editor kann ich bestenfalls seiten-/kapitelweise drucken und müßte dann das Manuskript aus Einzelseiten zusammentragen. Bei einem einmaligen Vorgang in Ordnung, doch bei mehreren Korrekturvorgängen sehr umständlich. Um Freunden eine Korrekturfahne zukommen zu lassen, möchte ich ausnahmsweise direkt ins PDF-Format umwandeln. Normalerweise braucht man ja keine spezielle Software dazu, sondern nur einen Druckertreiber, was auch sehr gut funktioniert — aber eben auch eine ordentliche Druckfunktion voraussetzt. Deshalb suche ich einem Programm, das ein EPUB oder Kindle MOBI/AZW direkt in ein PDF o. a. Format umwandeln kann.

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Welche Software, um ein E-Book zu schreiben? [Update 2]

Beim Thema E-Book geht es nicht nur darum, ob ein Buch auf Papier gedruckt oder als Ein E-Buch schreiben, das Spaß macht.Datei publiziert wird. Insbesondere Amazon hat erkannt, daß dies auch neue Themengebiete, Kunden und Autoren erschließt, was sich im Kindle Direct Publishing wiederspiegelt (KDP). Zwischenzeitlich erleben “Printing on Demand”-Dienste eine Blüte, erfordern aber immer noch eine finanzielle Vorleistung. Als Autor kann man endlich über das Thema schreiben, das die Verlage als “gate keeper” immer wieder ablehnen.

Ein E-Buch schreiben,
das Spaß macht.

Jetzt ermöglicht das elektronische Publizieren eine fast risikolose Möglichkeit — wenn man sich mit dem Drumherum und Computerdingen auskennt. Doch neben inhaltlichen Aspekten stellt sich eine ganz andere Frage: Wie erstelle ich ein E-Buch aus technischer Sicht?

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CSS: Form folgt Funktion.

Egal, ob man eine Website in statischem HTML entwickelt oder ein CMS verwendet, man sollte immer auf eine Trennung von Inhalt und Design achten. Ein Grundsatz, der nicht selten ausgerechnet von “Mediengestaltern” mißachtet wird, um eine Website rein nach Design-Kriterien in ein unzerstörbares Layout zu gießen (z. B. mit Tabellen und festen Breiten, Blind GIF oder Schriftgrafiken). Ursache sind dabei auch grafische Entwicklungsprogramme, die unbequemes technisches Hintergrundwissen aus “Komfortgründen” vom Benutzer fernhalten. Das Ergebnis ist nicht selten umfangreicher, behäbiger Code und kaum barrierefrei.

Dabei hat eine barrierarme Gestaltung nicht nur enorme Vorteile bei Pflege und Weiterentwicklung der Homepage, sondern kommt auch der Suchmaschinen-Freundlichkeit zu Gute. Weil solche Seiten besser analysiert werden können, erreichen sie i. d. R. ein besseres Ranking ganz ohne Tricks. Eine Schlüsselfunktion haben dabei “cascading style sheets“, kurz CSS. — Wie funktionieren CSS und wie kann man sie nutzen?

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