Projekt Lochkamera

Nachdem ich rund drei Jahre in meinem Projekt 52pics wöchentlich ein Foto veröffentliche, gilt seit Anfang 2014 ein neues Konzept: Monatlich wird ein etwas umfangreicheres Projekt umgesetzt — im April greife ich das Thema Lochkamera auf.

Landmaschine

Landmaschine am Feldrand.

Das letzte Wochenende im April ist seit einigen Jahren traditionell Worldwide Pinhole Photography Day, Tag der Lochkamera — kurz WPPD. Am diesen Tag kann man allein oder in der Gruppe “zurück zu den Wurzeln” kehren. Kein schweres Glas, kein Hightech-AF, noch nicht einmal ein helles Sucherbild. Für versierte Nutzer besteht der Reiz natürlich auch darin, sich eine Lochkamera selbst zu basteln: Traditionell aus einem Schuhkarton mit einem Stecknadelloch vorn und einem Blatt Fotopapier hinten.

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Lightroom: Eigenes Preset anlegen und bearbeiten.

In meinem Beitrag “Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom” deute ich bereits an, daß ich diese Bearbeitung als Grundlage für ein Lightroom-Preset verwenden möchte (in der deutschen Version werden sie “Vorgabe” genannt). Es geht darum, den Einfachkamera-Effekt eines echten Plastik-Objektivs mit Hilfe von Lightroom nachzuahmen. Und damit man sich bei einer Fotoreihe nicht die Finger wundtippt, soll ein Preset die Arbeit vereinfachen.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

Preset für Lomo-Effekt in Lightroom.

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Unperfekte Fotos: Lomo-Effekt mit Lightroom.

Je “perfekter” Digitalkameras werden, desto öfter läßt sich m. E. ein Trend zu “unperfekten” Fotos erkennen: Nicht nur, daß heute oft schon ein technisch mittelmäßiges Handyfoto Freude bereitet, mit Software oder Zubehör werden technisch gute Bilder sogar “verschlechtert”. Wie anders ist der Trend zu Sofortbild, Lensbaby, Holga/Lomo oder WPPD zu erklären?

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Eine Postkartenansicht mit Lomo-Charme.

Neben Unterschieden im Detail werden bei allen populären Techniken Fehler herausgearbeitet, die man bei modernen Kameras eigentlich gerne vermeiden möchte. Trotz recht simpler Konstruktion, wird der engagierte Fotograf dafür allerdings recht ordentlich zur Kasse gebeten: Die “Lensbaby“-Optik, die Bildern den “tiltshift”-Look verleiht, kostet zwischen 80 und 250 Euro, “Holga” bzw. “Lomo” gibt’s als Objektiv ab preiswerten 20 Euro, als komplette Kamera aber deutlich teuerer.

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