Exif: Intime Daten in Digitalfotos.

Einerseits lebt das World Wide Web nicht zuletzt von Bildern, andererseits erleben Digitalkameras gerade einen ungeheuren Boom. Da wächst zusammen, was zusammen JPG-Strippergehört. Viele Schnappschüsse landen direkt von der Kamera im digitalen Fotoalbum auf einer selbstgebrannten CD oder einer Fotogalerie im Internet. Doch bei der unbekümmerten Verbreitung lauert eine kleine Falle — je nachdem, wie man mit dem Thema Datenschutz umgeht.

Der Explorer zeigt nur einen Teil der gespeicherten Informationen an. Die komplette Auswertung ist erheblich umfangreicher.

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W3W: 3 Wörter weisen dir den Weg.

Wenn im Spätsommer in der Region wieder Blues am Rodelberch ist, wissen zwar Eingeborene wo sie hin müssen. Zugereiste tippen dann vielleicht “Hohnhorstweg” in ihren Navigator, aber eine Hausnummer gibt’s nicht.

Rodelberch am Hohnhorstweg -- oder sänger.angehört.esel in W3W.

Rodelberch am Hohnhorstweg — oder “sänger.angehört.esel” in W3W.

Wenn einerseits eine Adresse aus Straßennamen und Hausnummer nicht präzise genug ist, andererseits sich die Zahlenkolonnen für Längengrad und Breitengrad (aka GPS) niemand ohne technische Hilfsmittel merken kann, sollen drei Wörter sicher zum Ziel führen.

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Er ist wieder da!

Oberlehrer ist wieder da! Nachdem ein unzuverlässiger Webhoster — der komischerweise gerade massiv mit Kundenfreundlichkeit wirbt — meine seit mehr als zehn Jahren bestehende Website lahmlegt, bin ich eine zeitlang ratlos. 972 Pageviews -- weiter so! Niemals hätte ich damit gerechnet, daß man so ausgetrickst werden kann…

972 Pageviews — weiter so!

Zwar kann ich noch ein Backup ziehen, doch irgendwie ist da der Wurm drin, so hundertprozentig bekomme ich das bewährte System nicht zum Laufen. Immer ist irgendetwas anderes nich in Ordnung. Ich entschließe mich deshalb, das Ärgernis zu einem Relaunch mit der Option zur Optimierung zu nutzen…

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Lightroom: Geotagging per GPS-Track.

In Lightroom gibt es ein Kartenmodul mit dem man Bilder mit GPS-Koordinaten auf einer (Welt-) Karte anzeigen lassen kann. Darüber hinaus kann man dort Bilder nachträglich einfach per drag & drop verorten (geotaggen). Das klappt in der vertrauten Region auch ganz hervorragend, zumal Geo-Koordinaten nicht für wirklich jedes Foto notwendig sind.

GPS-Track für einen Spaziergang, hier zum Beispiel Cordoba.

GPS-Track für einen Spaziergang, hier zum Beispiel Cordoba.

Wenn man jedoch auf (Welt-) Reise ist, wird eine nachträgliche Zuordnung kniffelig. — Entweder kaufst du eine Kamera mit eingebautem GPS oder nimmst einen sogenannten GPS-Logger mit. Dann kannst du deine Fußstapfen per Mausklick den Bildern zuordnen.

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Praxistest: Sony WX220 als Videokamera für Full HD [und im Vergleich zur QX10].

Bei hochwertigen Spiegelreflexkameras sind mir Videofunktionen ein Ärgernis, da die Anforderungen für Fotografieren und Filmen sehr unterschiedlich sind. Wer mit Professionalität argumentiert, möge sich bitte auch eine entsprechend professionelle Filmkamera kaufen.

Buchtsäblich handlich: die Sony WX 220.

Buchstäblich handlich: die Sony WX 220.

Beim Smartfon oder einer Kompaktkamera sehe ich die Dinge allerdings ganz anders. Diese Geräte entwickeln sich immer mehr zu Multitools und verschmelzen die unterschiedlichsten Informationen. Das bemerkt man besonders bei Reisefeatures, wie beispielsweise GPS das nicht nur nur Aufnahmedaten speichert, sondern auch Sehenswürdigkeiten der Region auf dem Kameradisplay anzeigt (zum Beispiel die Samsung WB850F mit interaktiver Landkarte und digitalem Kompaß). Für Tutorials und Familienaufnahmen habe ich die Vorteile der Videofunktionen entdeckt und möchte sie erweitern. Einzige Vorgabe: Full HD in möglichst guter Qualität.

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Lightroom — Workflow [IV]: Geotagging.

Obwohl es in Lightroom ein eigenes Modul ist, gehört “Karte” gefühlt noch zur Bibliothek. Denn nach Sichtung und Sortierung der Fotos durch Sterne, Farben oder Auswertung der Exif-Daten, kann man in diesem Modul den Bildern mit der Position eine weitere Eigenschaft zuordnen — falls die Kamera direkt GPS unterstützt (neben vielen Kompakten jetzt auch bei Spiegelreflexkameras wie beispielsweise Canon EOS 6D), ist das Thema zum Großteil erledigt, denn die Positionen finden sich bereits in den Exif-Daten. Doch um in Lightroom die Karte zur “Verortung” bzw. Geotagging nutzen zu können, braucht man nicht unbedingt aufwendige GPS-Technik. In der Regel wird folgende Situation zutreffen:

  1. Du hast keine GPS-Daten, kannst dich aber einigermaßen an die Aufnahmeorte erinnern.
  2. Du hast über ein Navigationsgerät oder einen speziellen GPS-Tracker/-Logger separat Daten aufgezeichnet.

Neben technischen Aspekten spielt allerdings auch die inhaltliche Strategie eine Rolle: Was ist die “richtige” Aufnahmeposition?

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Canon Ixus und Powershot verbinden sich mit WLAN und GPS

In meinem Beitrag “Die Tage der Schnappschußkamera sind gezählt” behaupte ich ja das Ende der einfachen “point ‘n shoot”-Kamera. Auf der anderen Seite wehren sich die typischen Hersteller mit immer mehr “Gimmicks” und setzen z. T. sogar auf Android, das typische Smartphone-Betriebssystem. Da diese neuen Kameras zwar mit Tablett-PC und Smartphone zusammenarbeiten, gleichzeitig aber auch darauf angewiesen sind, scheint mir das keine langfristige Lösung. Einziger Pluspunkt ist die zur Zeit deutlich bessere Bildqualität zum günstigeren Preis, da die Miniaturisierung im Smartphone Qualitätsgrenzen setzt.

Canon Ixus 255 HS (Bild: Canon)

Canon Ixus 255 HS
(Bild: Canon)

Canon wertet nun die Ixus– und Powershot-Reihe mit GPS (via Smartphone) und WLAN auf (zur Anbindung ans Tablett). Die Preise liegen zwischen 100 und 250 Euro.

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Praxistest: Simvalley SP-140 Smartphone 4,5 Zoll und Android 4.

Während dieser Tage die Fanboyz wieder überlegen, wie sie aus dem noch laufenden Vor-Vor-Vertrag rauskommen und die nötigen Simvalley SP 140Kröten fürs neueste iPhone und den nächsten Knebelvertrag irgendwie zusammenkratzen können, freue ich mich auf eine neue Teststellung aus dem Hause Pearl.

Simvalley SP 140, Smartphone
mit Android 4 und IPS-Display.

Ich mache ja keinen Hehl daraus, daß ein vertragsgebundenes Handy für mich nicht mehr infrage kommt, erst Recht nicht der “goldene Käfig” von Apple. Solche Verträge haben trotz 2jähriger Bindung und angeblicher “flat”-Rate kaum Kostenvorteile und inzwischen sind die “subventionierten” Geräte nur selten wirklich preisgünstiger als frei verkäufliche — aber die wenigsten Nutzer rechnen die Gesamtkosten über zwei Jahre tatsächlich nach und lügen sich gern selbst was in die Tasche (“einen Vertrag brauche ich ja sowieso” — nein, braucht man nicht…). Auf solche Bequemlichkeit können sich die Marketingfritzen verlassen.

Das vollkommen vertragsfreie Simvalley SP-140 mit 4,5-Zoll-Display und Android 4 scheint mir eine gute Alternative, wenn man sich für ein Smartphone nicht verschulden, aber trotzdem up to date sein möchte.

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Nikon wildert bei den Smartphones — Coolpix S800c

Die Hersteller von Schnappschußkameras müssen sich warm anziehen: Trotz Technikverliebtheit mit Megapixeln und Superzoom reicht gerade bei Social Media vielen Nutzern auch ein Handy-Kamera. Im Gegenteil, durch Dienste wie Foursquare, Facebook, Twitter oder Instagram ist ein gut ausgerüstetes Smartphone sogar vorteilhafter.

Zweimal die selbe Kamera: Nikon Coolpix S800c. (Bild: Nikon)

Zweimal die selbe Kamera: Nikon Coolpix S800c. (Bild: Nikon)

Dem will Nikon nun mit einem neuen Kameramodell entgegentreten: Auf den ersten Blick sieht die Nikon Coolpix S800c wie eine eine gewöhnliche Kompaktkamera aus — und von der Rückseite eher wie ein Smartphone

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