Schwarzweißfotos: Stark statt grau in grau.

Ich habe mich ja schon in mehreren Beiträgen mit dem Thema SchwarzweißFotografie befaßt und darauf hingewiesen, daß schwarzweiß nicht gleich schwarzweiß ist.

Je nach Filter fallen die Graustufen anders aus: Das selbe Foto links mit Blau- rechts mit Gelbfilter.

Je nach Filter fallen die Graustufen anders aus:
Das selbe Foto links mit Blau- rechts mit Gelbfilter.

Trotz aller Begeisterung für die aufs wesentliche reduzierten Bilder solltest du erstmal Farbaufnahmen machen. Warum? Siehe dir die Bilder oben an (es handelt sich um eine Aufnahme).

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Tiefenschärfe + Schärfentiefe = Tärfenschiefe

Sie hat eine lange Tradition, die Belehrung darüber, daß es nicht Tiefenschärfe, sondern Schärfentiefe heißen müsse. Und möge ja niemand auf die Idee kommen, man könne ja beides sagen … das geht natürlich nicht, weil das andere ja falsch sei.

Jahrbuch für Photographie und Reporduktionstechnik (Quelle: Google Books)

Jahrbuch für Photographie und Reproduktionstechnik
(Quelle: Google Books)

Während der Fotograf eher aus Sicht der Technik und Nutzung argumentieren mag, geht es der Linguist eher aus Sicht der Sprache an.

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Lightroom: Schwarzweißbild mit farbigen Akzenten.

Je bunter viele Bilder werden, desto häufiger wird man auf Schwarzweißtechniken angesprochen. Schon öfter habe ich mich dieses Themas angenommen, denn es gibt unterschiedliche Methoden mit kleinen Unterschieden in den Details, zum Beispiel in Photoshop via Kanalmixer.

Das Ausgangsbild hat bereits eine dominante Farbe. Colorkey mit rotem Farbklecks.

Das Ausgangsbild hat bereits eine dominante Farbe.

In diesem Beitrag geht es darum, im Prinzip ein Schwarzweißbild anzufertigen, das aber mit farbigen Akzenten interessanter werden soll.

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Platzhalterbilder zur Layout-Entwicklung

Wenn man ein Layout entwickelt (z. B. mit Wireframe), fehlen oft “irgendwelche” Inhalte um es schematisch darstellen zu können. Bei Texten behilft man sich oft mit dem berühmten “lorem ipsum“, das nicht selten auch in einem finalen Druck zu finden ist.

Platzhalter für Bilder

Platzhalter für Bilder.

Doch wie sieht es mit Bildern aus? Die konventionelle Methode sind diagonale Striche durch einen Kasten, was aber nicht besonders anschaulich ist. Natürlich findet man im Internet überraschend flexible Lösungen.

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CSS: Form folgt Funktion.

Egal, ob man eine Website in statischem HTML entwickelt oder ein CMS verwendet, man sollte immer auf eine Trennung von Inhalt und Design achten. Ein Grundsatz, der nicht selten ausgerechnet von “Mediengestaltern” mißachtet wird, um eine Website rein nach Design-Kriterien in ein unzerstörbares Layout zu gießen (z. B. mit Tabellen und festen Breiten, Blind GIF oder Schriftgrafiken). Ursache sind dabei auch grafische Entwicklungsprogramme, die unbequemes technisches Hintergrundwissen aus “Komfortgründen” vom Benutzer fernhalten. Das Ergebnis ist nicht selten umfangreicher, behäbiger Code und kaum barrierefrei.

Dabei hat eine barrierarme Gestaltung nicht nur enorme Vorteile bei Pflege und Weiterentwicklung der Homepage, sondern kommt auch der Suchmaschinen-Freundlichkeit zu Gute. Weil solche Seiten besser analysiert werden können, erreichen sie i. d. R. ein besseres Ranking ganz ohne Tricks. Eine Schlüsselfunktion haben dabei “cascading style sheets“, kurz CSS. — Wie funktionieren CSS und wie kann man sie nutzen?

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Webfonts — Schriftenvielfalt auf der Website [Update]

Viele “Konzeptionen” von Websites konzentrieren sich darauf, als erstes den “richtigen” Schriftschnitt und die “richtige” Farbe festzulegen — Inhalte kann der Designer ja aus der PDF-Broschüre umkopieren.

Schriften ausprobieren mit Best Web Fonts

Schriften ausprobieren mit “Best Web Fonts”.

Das setzt nicht nur die falschen Maßstäbe bei der Konzeption einer Website, sondern ist auch aus technischer Sicht nicht ganz unproblematisch. Lange Zeit ist man bei der Auswahl der Schriften tatsächlich darauf angewiesen, was auf dem Computer des Lesers installiert ist, weshalb in den HTML- bzw. CSS-Beschreibungen standardmäßig Schrift-Familien angegeben werden. So wird aus “sans serif” je nach Computer im Browser eine Arial oder eine Helvetica.

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