Printserver mit der Fritz-Box

Als ich 1983 mit dem Computern beginne, ist es der undenkbare Wunschtraum, privat mehr als einen Computer zu besitzen. Selbst mein erstes Buch über Computer kann ich nur durch trickreiches Multitasking mit einem Texteditor im Hintergrund bewältigen (“Harlekin” als Accessory auf Atari ST). Jetzt steht in fast jedem Zimmer ein Computer und sie sind alle vernetzt. Trotzdem benötigt man im “Online-Zeitalter” nicht auch noch ein halbes Dutzend Drucker. — Mit der Fritz-Box kann man im Handumdrehen einen Drucker für alle vernetzten Computer verfügbar machen.

Die Grundidee ist, einen Drucker mit mehreren Rechnern zu teilen.

  1. Die simpelste Variante kennt man schon seit WfW (Windows for Workgroups), wo ein Drucker im Netzwerk freigegeben wird und von allen Rechnern genutzt werden kann. Nachteil: Der Rechner mit dem Drucker muß immer eingeschaltet sein.
  2. Die ehemals luxuriös Variante heißt Netzwerkdrucker, der selbst über eine LAN-Schnittstelle verfügt und ohne zusätzlichen Computer drucken kann. Nachteil: Sauteuer und nur für bestimmte Modelle verfügbar. Gerade im privaten Bereich oder für kleine Büros werden Drucker mit WLAN-Schnittstelle angeboten, die ähnlich funktioniert.
  3. Die elegante Lösung aber heißt: Fritz-Box. Denn viele Modelle von AVM verfügen über eine USB-Schnittstelle, die sowohl einen Fileserver als auch einen Printserver zur Verfügung stellen kann — letzteres ist die Funktion mit der man über das Netzwerk drucken kann.

Im Gegensatz zu anderen Lösungen muß beim Drucken über die Fritzbox kein Host-Computer eingeschaltet sein und der Drucker benötigt zwar keinen LAN-Anschluß, aber USB (ein älterer Drucker mit Parallel- bzw. “Centronics”-Port könnte vielleicht mit einem Adapter funktionieren, der ohne zusätzliche Treiber auskommt). Und: Man kann praktisch jeden Drucker verwenden, egal ob simpel oder highend. — Allerdings wird bei Multifunktionsdruckern meist nur die Druckfunktion unterstützt (kein Scannen, Kopieren nur bei “Eigenintelligenz”, kein Faxen).

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Fritzbox mit leistungsstärkerer Antenne aufrüsten

Vor ein paar Jahren verkabele ich Büro und Wohnung noch aufwendig mit CAT5, um überall eine gute Netzwerkanbindung zu haben. Doch inzwischen funkt WLAN so gut, daß ich das Kabel nur im Büro verwende — weil die Fritzbox nebenan steht. Doch nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch im Garten ist eine kabellose Verbindung natürlich viel besser geeignet. Und wenn man sich erstmal an den Komfort gewöhnt hat, sind Störungen besonders ärgerlich.

Eine etwas stärkere Antenne könnte dann die Lösung sein. Für die Fritz-Box — und natürlich viele andere Modelle — findet man im Internet Umbausets. Oder man sucht sich selbst die notwendigen Einzelteile, viel braucht man nicht, es sollte nur zusammenpassen. Ich habe mich für eine eigene Zusammenstellung mit genormten SMA-Anschluß entschieden, weil ich dann nicht nur andere Antennen, sondern auch Verlängerungskabel, Magnetfußantennen oder sogar eine Außenantenne anschließen kann ohne einen weiteren Umbau durchführen zu müssen.

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