31,50 Dollar fürs Titelbild — davon kann kein Fotograf leben.

Stockfotos werden auf “gut Glück” oder “auf Vorrat” gemacht und über Agenturen vertrieben. Motor ist einerseits die bequeme Verfügbarkeit über das Internet, anderseits die inzwischen sehr gute Qualität von Digitalfotos ohne allzu teures technisches Equipment. Es sind dem Konzept entsprechend weniger aktuelle Fotos als vielmehr Symbol– oder Schmuckbilder. Da die Honorare im Cent-Bereich beginnen und nicht selten bereits im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich enden, ist dies ein Tummelplatz primär für Amateure.

Die Karriere eines Stockfotos: Aufs Titelblatt für 31,50 Dollar. (Quelle: Petapixel)

Die Karriere eines Stockfotos: Aufs Titelblatt für 31,50 Dollar.
(Quelle: Petapixel)

Vor einiger Zeit stoße ich auf einen Beitrag, der Chancen und Risiken der Stockfotografie verdeutlicht: Das Titelbild derTime (Ausgabe vom 27. April 2009) ziert ein Stockfoto — was für ein Erfolg über den die Website Petapixel in “The Going Rate for a Time Cover Photo” ausführlich berichtet.

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Lightwriting mit Jan Leonardo Wöllert

Fotografie wird ja gern als Malen mit Licht übersetzt. Wörtlich nehmen diese Definition Fotografen, die sich mit “Lightwriting” befassen. Und zu einer Art Performance-Kunst (wenn auch meist ohne Zuschauer) hat es der deutsche Fotograf Jan Leonardo Wöllert entwickelt. Als gelernter Pyro-Assistent nutzt er neben den üblichen Taschenlampen auch eine Menge Feuerwerk, um seine Motive in Szene zu setzen. Die Deutsche Welle stellt den Fotokünstler in einem Videoportrait vor.