Warum ich E-Ink liebe — Praxistest Kindle 4

Es wird manchen vielleicht überraschen: Obwohl ich seit einiger Zeit einen Tablett-PC habe, scheint mit ein zusätzlicher E-Book-Reader mindestens ebenso reizvoll. E-Book-Reader mit E-Ink-Disply ist auch in der prallen Sonne ablesbar.Aus dem relativ überschaubaren Markt sticht m. E. der Amazon Kindle hervor — inzwischen zum Schnäppchenpreis von 49 Euro.

E-Book-Reader mit E-Ink-Display ist auch in der prallen Sonne ablesbar.

E-Book-Reader werden als mobiles Gerät zu Unrecht wenig beachtet, obwohl sie eine interessante Displaytechnik in den Markt eingeführt haben. Schon als ich das erste Mal ein Gerät mit E-Ink-Technik in der Hand halte, überzeugt mich diese: Es ist eine sehr klare, flimmerfreie Anzeige, die darüber hinaus zur reinen Anzeige keinen Strom benötigt — gute Voraussetzung für eine mobile Nutzung.

Dieser Praxistest bezieht sich auf den “normalen” Kindle 4, also ohne Tastatur, kein 3G, nix Touch oder Beleuchtung. Praxistest heißt auch, daß ich hier nicht auf jede einzelne Funktion eingehe (dazu gibt es eine mitgelieferte umfangreiche Anleitung, aber auch ein kostenloses E-Buch von mir), sondern mich auf meinen persönlichen Eindruck konzentriere — und zu einem überraschendem Ergebnis komme.

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Kindle Paperwhite für 99 Euro

Normalerweise lohnt es sich ja nicht, nach Kindles außerhalb von Amazon Ausschau zu halten, da sie meist nicht günstiger zu haben sind und Amazon oft selbst Sonderangebote macht.

Kindle Paperwhite für 99 Euro bei Saturn (Quelle: Saturn Homepage)

Kindle Paperwhite für 99 Euro bei Saturn
(Quelle: Saturn Homepage, 24.3.2014)

Allerdings macht Amazon sich Ende Januar 2014 ziemlich unbeliebt, als man den Paperwhite in einer bis Anfang Februar angekündigten Aktion für 99 Euro anpreist, diese dann aber schon kurze Zeit beendet (angeblich weil es den Hinweis “solange Vorrat” gibt — den auch ich nicht gesehen habe…).

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Kindle Paperwhite für 99 Euro

Obwohl man E-Bücher auch ganz gut auf einem Tablett lesen kann und dabei die KindleApp sogar gratis bekommt, führt für den Vielleser kein Weg an einem echtenE-Reader vorbei. Gerade in prallem Sonnenschein spielt die elektronische Tinte ihre Vorteile gegenüber jedem noch so tollem Tablett-PC-Display aus.

Kindle Paperwhite ist ab 99 Euro erhältlich (Quelle: Amazon, 27.1.2014)

Kindle Paperwhite ist ab 99 Euro erhältlich
(Quelle: Amazon, 27.1.2014)

Lediglich bei Dunkelheit braucht man eine zusätzliche Beleuchtung — wie bei jedem gedruckten Buch auch… Doch unterwegs — zum Beispiel beim Warten auf einen Zug — punktet der Kindle Paperwhite mit einer integrierten Beleuchtung (subjektiv verbessert sie sogar bei Tageslicht den Kontrast etwas). Und trotzdem kommt man locker vier Wochen mit einmal Akkuladen aus, wer es darauf anlegt, schafft sogar zwei Monate.

In einer zeitlich begrenzten Aktion kann man den Paperwhite nun für preisgünstige 99 Euro einkaufen.

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Txtr Beagle im Praxistest — Minimalist mit hohen Ansprüchen

Txtr Beagle im PraxistestDer Hersteller hält Wort, schon nach drei Tagen trudelt der Txtr Beagle aus der Sommeraktion bei mir ein.

Txtr Beagle im Praxistest

Das “Beagle” genannte Gerät ist nach 2009 der zweite Anlauf des Unternehmens in Sachen E-Book-Reader und nun in vielerlei Hinsicht ein Minimalist: Es hat ein 12,7 cm (5 Zoll) großes E-Ink-Display, wiegt 140 Gramm, setzt auf zwei AAA-Batterien, hat viele Funktionen auf das Smartfon ausgelagert.

Das Gerät kommt in einer trendigen Verpackung, zwar doppelt und dreifach in Schächtelchen, aber ohne Plastikmüll (streng genommen gibt es eine aufgeklebte Dokumententasche aus Plastik…). Neben dem Gerät finden sich im Karton nur eine zweite Gehäuseschale, eine gedruckte Kurzanleitung sowie die notwendigen Batterien (Typ AAA). Nachdem nun schon eine Menge E-Reader am Markt sind, heißt die Frage: Was taugt der Txtr Beagle in der Praxis, was kann er besser als Kindle, Kobo, Sony oder Tolino?

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Neue Bilder für den Kindle Screensaver

Eigene Ruhebilder für E-Ink mit Hilfe eines Presets.Schon vor ein paar Wochen experimentiere ich mit eigenen Bildern für den Ruhebildschirm (auch “Bildschirmschoner” genannt) meines Kindle 3 — der zeigt nämlich von Haus aus “dead people”. Die Bilder des K4 sind zwar schöner, hat aber jeder.

Eigene Ruhebilder für E-Ink mit Hilfe eines Presets.

Bei meinem ersten Versuch nehme ich Bilder, die gerade zur Hand sind und improvisiere. Jetzt möchte ich die Sammlung systematisch vergrößern, technisch optimieren und dabei meine Arbeitstechnik in Lightroom verfeinern: Mit Presets kann man dann die Bilder mit wenigen Klicks für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke “herauslassen”, zum Beispiel für Fotoalbum auf dem Smartphone , zur Ausbelichtungoder als Ruhebild für den Kindle. Eine Auswahl dieser Bilder stelle ich exemplarisch zum kostenlosen Download bereit.

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Newsletter E-Publishing [Juni 2013]

Schon wieder ist ein Monat rum — hier der “Electronic Publishing” Newsletter für Juni 2013:

  • E-Book E-Ink: Groß und in rot oder Farbe
  • Firmware: Kindle Touch
  • Selbstverlag: Die Autonomen
  • Jubiläum: 10 Jahre WordPress
  • Umsonst — kostenlos oder vergeblich?
  • Autor: Golem für alle.
  • on/off: Wir brauchen kein Internet.
  • Termin: Tag des Online-Journalismus
  • Termin: eBookCamp

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Touchlet X8 als Kindle-Reader

Als Fan der Kindle E-Ink-Modelle mit 6-Zoll-Display gebe ich es ungern zu: Mit dem “richtigen” Tablett Bei manchen Themen ist Farbe von Vorteil.ist besonders bei illustrierten Büchern oder “rübergebeamten” Artikeln Spaß nicht vollkommen ausgeschlossen. Ich denke dabei allerdings nicht an die neuen Modelle Kindle “Fire”, sondern an meine Teststellung Touchlet X8: Es hat mit 8 Zoll nicht nur die perfekte Größe zwischen 7 und 10 Zoll, sondern mit 3 : 4 auch ein ausgewogenes Seitenverhältnis — statt der handtuchartigen 16 : 9 bei den meisten anderen Geräten.

Bei manchen Themen ist Farbe von Vorteil.

Auch wenn ich Gefahr laufe, daß mir das DRM bei meinen vielen Testinstallationen in die Suppe spuckt, installiere ich mir auf dem Tablett-PC eine Kindle-App. Die kostenlosen Software-Kindles haben inzwischen aufgeholt: Es werden Erläuterungen zu markierten Begriffen angezeigt und sie sind nun auch mit eigener E-Mail-Adresse erreichbar — wichtig für drahtloses Übertragen von Büchern oder Artikeln aus dem Browser (Webartikel via “Send to Kindle”, “Readability”, RSS-Streams via “Calibre” usw.). Sie werden vollwertig bei “My Kindle” gelistet und auch bei “Übertragen an” aufgeführt.

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Kindle für nur 59 Euro — wenn nicht jetzt, wann dann?

Amazon will es jetzt wissen: Wer sich für den E-Book-Reader Kindle interessiert und sich trotz der Preissenkung im Herbst 2012 noch nicht zu einem Kauf durchringen kann, bekommt eine zweite Chance: nur heute bis Montag abend gibt es den Kindle für 59 Euro.

Der Einstiegs-Kindle für nur 59 Euro (Quelle: Amazon)

Der Einstiegs-Kindle für nur 59 Euro.
(Quelle: Amazon)

Dieses Angebot gilt bis Montag, 4. Februar 2013, 23.59 Uhr. In diesem Zeitraum kann man bis zu fünf Geräte zu diesem Sonderpreis erwerben (im neuen schwarzen Finish). Der Kindle kann mehr als nur E-Books anzeigen, wie mein Praxistest zeigt. Durch die individuelle E-Mail-Adresse lassen sich nicht nur eigene Dokumente darauf senden, sondern auch Websites, RSS-Feeds oder sogar Infos zu kostenlosen Downloads .

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Kaufentscheidung: Es ist ein Kindle.

Ich hatte sie alle und habe sie im Gegensatz zu vielen Kollegen der Fachpresse auch seit Monaten ernsthaft im Einsatz: Kindle 3 Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch und Kindle Paperwhite.

Kindle 3 Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch und Kindle Paperwhite. (Foto: Luhm)

Kindle 3 Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch und Kindle Paperwhite.
(Foto: Luhm)

Doch welches Gerät soll ich dauerhaft privat und bis zu einem gewissen Grad als Referenz für E-Book-Reader verwenden?

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