Bilderklau geht weiter und wird dreister [Update]

Geiz ist geil, das schreiben sich leider auch im Land der Dichter und Denker inzwischen viele gewerbliche Verlage und Werbeagenturen auf die Fahnen. Wenn Mikrostock oder das Amateurfoto nicht billig genug sind — dann bedient man sich an Privatbildern persönlicher Blogs, frei nach dem Motto “selbst schuld”, wenn du etwas ins Netz stellst.

Bilderklau durch eine dubiose Website...

Bilderklau geht weiter…

Bereits im vergangenen Jahr habe ich bei nur einer kleinen Stichprobe selbst eine Firma dabei erwischt, die frech die Unternehmenshomepage mit einem meiner Bilder illustriert hat. Dort ist das Foto inzwischen verschwunden, dafür taucht es ungefragt auf einer dubiosen Linkseite “QuoteKo” auf (07/2014, die natürlich nicht verlinke, um ihr nicht auch noch Besucher zuzuführen!).

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31,50 Dollar fürs Titelbild — davon kann kein Fotograf leben.

Stockfotos werden auf “gut Glück” oder “auf Vorrat” gemacht und über Agenturen vertrieben. Motor ist einerseits die bequeme Verfügbarkeit über das Internet, anderseits die inzwischen sehr gute Qualität von Digitalfotos ohne allzu teures technisches Equipment. Es sind dem Konzept entsprechend weniger aktuelle Fotos als vielmehr Symbol– oder Schmuckbilder. Da die Honorare im Cent-Bereich beginnen und nicht selten bereits im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich enden, ist dies ein Tummelplatz primär für Amateure.

Die Karriere eines Stockfotos: Aufs Titelblatt für 31,50 Dollar. (Quelle: Petapixel)

Die Karriere eines Stockfotos: Aufs Titelblatt für 31,50 Dollar.
(Quelle: Petapixel)

Vor einiger Zeit stoße ich auf einen Beitrag, der Chancen und Risiken der Stockfotografie verdeutlicht: Das Titelbild derTime (Ausgabe vom 27. April 2009) ziert ein Stockfoto — was für ein Erfolg über den die Website Petapixel in “The Going Rate for a Time Cover Photo” ausführlich berichtet.

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