Sigma gibt nicht auf — neue DP-Modelle unter der Bezeichnung “Quattro”

Gerade flattert von Sigma eine Pressemitteilung ins Postfach: Anders als bei Tamron geht es nicht um eine neue Superoptik, sondern um eine Kamera. Genauer gesagt um die Kompaktkameramodelle der DP-Serie.

Sigma dp2 Quattro (Bild: Sigma)

Sigma dp2 Quattro
(Bild: Sigma)

Als “Neuerfindung” werden nun unter der Bezeichnung “Quattro” drei neue Modelle angeboten. Alleinstellungsmerkmal ist der Foveon-X3-Bildsensor, der als einziger durch vertikale Farbschichten den klassischen Farbfilm nachahmt, wie die Pressemitteilung betont.

“Das wird schon seinen Grund haben, warum die Großen der Branche nicht auf den Foveon-Zug aufgesprungen sind”, denkt man sich. Ich habe die Vorgängermodelle getestet und kann die Begeisterung für die angebliche Farbtreue nicht teilen. Auch sonst hat die Kamera m. E. nicht viel zu bieten, wenn beispielsweise die fest eingebauten Objektive mit fester Brennweite durchweg die schwächliche Lichtstärke von 1 : 2,8 aufweisen oder die kürzeste Verschlußzeit 1/2000 s beträgt. Immerhin hat das Display nun eine zeitgemäße Diagonale von 3 Zoll mit 920.000 Pixel. Wie gehabt liegt der Auflösung eine eigenwillige Berechnung über 5.424 x 3.616 Farbdetektoren (macht ca. 20 Megapixel) zugrunde, die wegen der Bauweise auf stolze 39 Megapixel hochgerechnet werden. Das extravagante Design hebt sich zwar wohltuend vom Einerlei der Kompaktkameras ab, ob es sich als taschenkompatibel erweist, ist eher fraglich. Und dabei haben wir noch gar nicht über die Preisklasse gesprochen…

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