Ich bin jetzt Specialist for Intergalactic Operations

Silicon Valley Job Title Generator

Silicon Valley Job Title Generator.

In den Autorenportraits einschlägiger Fachzeitschriften findet man Berufsbezeichnungen von denen man nie zuvor etwas gehört hat und die garantiert nicht von der IHK autorisiert sind. Das hört sich cool an — und niemand kann nachprüfen, was tatsächlich dahinter steckt. Genial!

In ein paar Tagen geht die CeBIT in Hannover wieder los, da muß ich mir schnell noch ein paar Visitenkarten drucken lassen — doch welche Berufsbezeichnung ist dafür die richtige?

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Texte auf Bildschirmen passen sich automatisch der Lesegeschwindigkeit an

[PM] Beim Lesen von Texten legt jeder sein eigenes Tempo vor. Diese Tatsache haben sich Saarbrücker Informatiker zunutze gemacht: Sie haben ein Software-System entwickelt, das erkennt, wie schnell ein Text am Bildschirm gelesen wird. Es lässt dann den Text entsprechend Zeile für Zeile weiterlaufen.

Text wird mundgerecht serviert. (Bild: Oliver Dietze / Universität des Saarlandes)

Text wird “mundgerecht” serviert.
(Bild: Oliver Dietze / Universität des Saarlandes)

Die Technik setzt dabei auf im Handel erhältliche Eye-Tracking-Brillen, die Blicke der Nutzer erfassen, und errechnet darüber die Lesegeschwindigkeit. Das Verfahren könnte auf großen Bildschirmen in Bahnhöfen und Einkaufzentren oder bei elektronischen Büchern zum Einsatz kommen.

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Pressemappe: Viel Papier und wenig Fortschritt.

Gerade wird vielerorts “erstaunt” eine Studie einer PR-Agentur zu Pressemappen zitiert: 93 Prozent sind noch immer gedruckt, lediglich 28 Prozent davon(?) sind zusätzlich digital aufgehübscht. Ausgewertet wurden am Messestandort Hannover alle Mappen zu den drei Messen Cebit, Hannover Messe und dmexco, insgesamt 316 Stück. Ausnahmsweise kein dicker Stapel Papier -- Pressemappe von Tado (Foto: Luhm)Auch der Inhalt wurde bei dieser Gelegenheit untersucht und beanstandet: “Die bis zu 137 Seiten umfassenden Pressemappen liefern den Medienschaffenden keine strukturierten und zusammengefassten Informationen, sondern viel mehr Werbung in Form von Flyern und Broschüren.” (Quelle: a. a. O.).

Ausnahmsweise kein dicker Stapel Papier
— Pressemappe von “Tado” (Foto: Luhm)

Generell verurteilen möchte ich eine gedruckte Pressemappe nicht, schließlich müßte man ja auch einen digitalen Datenträger oder eine Internetadresse irgendwie verpacken, wenn man sich nicht komplett auf die Merkfähigkeit der Zuhörer verlassen möchte. Gerade bei Veranstaltungen vor Ort muß man “irgendwie” präsent sein, kann ohne Hilfsmittel schon mal blättern. Es kommt natürlich letztlich auf den Umfang und die Zusammenstellung an: Ein paar Seiten Zusammenfassung bzw. Highlights, Inhaltsverzeichnis, Kontaktdaten(!), ein Datenträger als DVD, SD-Karte oder QR-Tag und meinetwegen ein bißchen Eigenwerbung wie beispielsweise Sticker, Pin oder die Einladungskarte zur Standparty. Etwas anderes ist es allerdings, wenn bei telefonischer/schriftlicher Anfrage überhaupt ein Briefumschlag gepackt wird — dann hat man eigentlich schon generell etwas falsch gemacht, wenn man auf der Website nicht ganz alleine fündig werden kann…

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Computer ordnet Bilder nach künstlerischen Aspekten

[PM] Bilder gleichmäßig anzuordnen, kostet Programme bisher sehr viel Zeit. Noch aufwendiger ist es, diese nach visuellen Merkmalen zu sortieren. Saarbrücker Forscher des Max-Planck-Instituts für Informatik haben ein System entwickelt, dem bereits eine geringe Anzahl an plazierten Beispielbildern genügt, um die gewünschte Systematik zu erkennen und vorzunehmen. Betreiber von Online-Portalen oder Museen könnten diese Technik zum Beispiel nutzen, um komplexe Datensätze zu ordnen. Auf der Computermesse Cebit in Hannover stellen die Informatiker die Technik vom 10. bis 14. März vor (Halle 9, Stand E13).

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