txtr E-Reader für 19,99 Euro

Er wird als “Geheimtipp” und Preisbrecher gehandelt: der “txtr beagleE-Book-Reader. Zeitweise sind zehn Euro als Verkaufspreis im Gespräch, dann soll er wiederum als “Zugabe” für Handyverträge auftrumpfen. Jetzt ist er in einer Aktion erstmals und für rund 20 Euro erhältlich.

Txtr Beagle für knapp 20 Euro. (Quelle. Screenshot Homepage)

Txtr Beagle für knapp 20 Euro.
(Quelle: Screenshot Homepage)

In der Sommer-Aktion gibt der Hersteller, über dessen Shop die Aktion direkt läuft, optimistisch eine “Preissenkung” statt 59 Euro an… (zum Lieferumfang gehören zwei farbige Rückseiten) Zum Vergleich: Der reguläre Preis für den Kindle 4 liegt bei 69 Euro, in einer Aktion bei Saturn allerdings bei 49 Euro.

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Best viewed with Internet Explorer

Internet Explorer 3.0Bei der Konzeption von Online-Aktivitäten folge ich dem Grundsatz “Form folgt Funktion“, eine Richtlinie mit der ich ausgerechnet bei “Webdesignern” nicht gern gesehen bin, die häufig noch immer nach Print-Maßstäben ein “unzerstörbares Layout” und ein Corporate Design auch auf dem Browser durchsetzen wollen. Neben Layouttabellen, Flashnavigation und “blind gif” gehört lange Zeit auch der Hinweis “optimiert für [browser]” zu den “Standards” (inkl. einer Browserweiche für Sonderbehandlung bekannter Bugs).

Bewerbung ist derzeit leider nur mit dem Internet Explorer möglich. (Quelle: Linkedin)

Bewerbung ist derzeit leider nur mit dem Internet Explorer möglich.
(Quelle: Linkedin)

Eigentlich hatte ich diese Auswüchse für überwunden geglaubt, bis ich vor ein paar Tagen über LinkedIn (28.5.2013, Link ist möglw. nicht dauerhaft erreichbar) ein Jobangebot bei für PwC bekomme und dort erstaunt lese: Bewerbung ist derzeit leider nur mit dem Internet Explorer möglich.

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Tablett-PC als Fernbedienung für die Digitalkamera

Mich wundert es immer, wenn ausgerechnet mobile Geräte immer “alles” können sollen — und dann groß, schwer und teuer werden. Bei meinem Praxistest zum Tablett-PC Touchlet X8 entdecke ich den den 8-Zoll-Formfaktor: Deutlich handlicher als ein 10-Zoll-Gerät und in der nutzbaren Fläche nicht so viel kleiner, zumindest wenn man weiß was man will: Im Prinzip alles, wozu mir ein Smartphone doch zu fummelig und ein Laptop zu groß ist. Und seit ein paar Tagen kenne ich noch einen weiteren Grund: Steuerung einer Digitalkamera.

Mit Helicon Remote kann man fast alles in der Kamera einstellen.

Mit Helicon Remote kann man fast alles in der Kamera einstellen.

Das liegt an einem Detail, dem auch ich bisher wenig Beachtung geschenkt habe: Wie einige andere — aber noch nicht alle — Tablets hat das X8 nicht nur eine USB-Schnittstelle, sondern diese entspricht OTG-Standard.

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Mobiler Client für WordPress

Je nach Art des Blogs, kann man ihn auch unterwegs füttern, Die App bietet mehr als nur Links ins Backendinsbesondere auf Fachmessen oder Barcamps. Selbstverständlich kann man dazu das Backend von WordPress auch auf dem Tablett-PC einfach im Browser aufrufen.

Die App bietet mehr als nur
“Kurzwahl”-Links ins Backend.

Doch je nach Größe des Tabletts ist die Bedienung im Browser mehr oder weniger komfortabel. Stattdessen verwende ich die spezielle Smartphone-App von Automattic (dem Unternehmen hinter WordPress). Diese ist auf die mobile Verwendung ausgerichtet und nutzt den Platz deutlich besser. Dabei bietet die App nicht einfach nur Links ins normale Backend — das natürlich auch erreichbar bleibt — sondern spezielle Eingabeformulare.

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Android: Bilder betexten mit Phonto.

Phonto LogoText läßt sich mit Phonto wunderbar integrieren.Auf einem Smartphone finde ich Bildbearbeitung — egal wie simpel sie auch sei — ziemlich lächerlich (von 1-Klick-Effekten à la Instagram einmal abgesehen). Auf einem Tablett-PC sieht es schon anders aus. Auf den 8 Zoll des Touchlet X8 kann man einiges anstellen.

Text läßt sich mit Phonto wunderbar integrieren.

Und obwohl es für Android ausgewachsene Grafikprogramme wie beispielsweise Pixlr gibt, ist manchmal ein Spezialist hilfreicher. Zum Beispiel Phonto zur Beschriftung.

Das Ausgangsbild kann direkt von der Kamera kommen oder aus dem Archiv. Die Nutzung gestaltet sehr intuitiv: Als erstes tippe ich einfach den Stift in der Menüzeile und schreibe dann sofort den gewünschten Text. Das kann man deshalb so locker angehen, weil sich anschließend alles feinjustieren läßt.

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Mit Pixlr-o-matic kann man tolle Effekte erzielen.

pixlr-o-matic logoZu einem Smartphone gehört eine Digitalkamera. Und zu einer Digitalkamera in einem Smartphone gehört eine 1-Klick-Bildbearbeitung. Populärer Vertreter dieser Gattung ist lange Zeit “Instagram”. Doch einerseits ist es jetzt Teil von Facebook und andererseits bemüht man sich gerade, die gute Integration in Twitter abzuwürgen. — Kein Problem, es gibt eine Menge interessanter Alternativen, zum Beispiel Pixlr-o-matic.

Mit Pixlr-o-matic kann man tolle Effekte erzielen.

Mit Pixlr-o-matic kann man tolle Effekte erzielen.

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Die Tage der Schnappschußkamera sind gezählt

Die Tage der Schnappschußkamera sind gezählt. Für den Profi sind sie oft nicht attraktiv, da der meist winzige Bildsensor und die einfache — auf Megazoom getrimmte — Optik einer wirklich überzeugenden Bildqualität entgegen stehen. Auf der anderen Seite hat man in einem aktuellen Smartphone immer eine Kamera dabei. Sie ist meist noch etwas primitiver, bietet aber auch neue Funktionen, wie beispielsweise eine Online-Verbindung zu Social-Media-Diensten, wie Twitter oder Foursquare. Und bei guten Lichtverhältnissen sind Bilder ziemlich gut wie ich beim Test des Simvalley SP-140 feststellen konnte.

Doch die traditionellen Kamerahersteller schlagen zurück — und rüsten die Taschenkameras mit typischen Smartphone-Funktionen aus.

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Praxistest: Simvalley SP-140 Smartphone 4,5 Zoll und Android 4.

Während dieser Tage die Fanboyz wieder überlegen, wie sie aus dem noch laufenden Vor-Vor-Vertrag rauskommen und die nötigen Simvalley SP 140Kröten fürs neueste iPhone und den nächsten Knebelvertrag irgendwie zusammenkratzen können, freue ich mich auf eine neue Teststellung aus dem Hause Pearl.

Simvalley SP 140, Smartphone
mit Android 4 und IPS-Display.

Ich mache ja keinen Hehl daraus, daß ein vertragsgebundenes Handy für mich nicht mehr infrage kommt, erst Recht nicht der “goldene Käfig” von Apple. Solche Verträge haben trotz 2jähriger Bindung und angeblicher “flat”-Rate kaum Kostenvorteile und inzwischen sind die “subventionierten” Geräte nur selten wirklich preisgünstiger als frei verkäufliche — aber die wenigsten Nutzer rechnen die Gesamtkosten über zwei Jahre tatsächlich nach und lügen sich gern selbst was in die Tasche (“einen Vertrag brauche ich ja sowieso” — nein, braucht man nicht…). Auf solche Bequemlichkeit können sich die Marketingfritzen verlassen.

Das vollkommen vertragsfreie Simvalley SP-140 mit 4,5-Zoll-Display und Android 4 scheint mir eine gute Alternative, wenn man sich für ein Smartphone nicht verschulden, aber trotzdem up to date sein möchte.

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Touchlet X10 mit 9,7-Zoll-IPS-Display im Praxistest

Mit meinem Netbook bin ich sehr zufrieden, es ist zwar mit rund 1,2 kg etwas schwerer als der Urvater Asus 701 (900 g), Touchlet X10 (Bild: Pearl)aber hält dafür aber realistisch ca. 8 bis 10 Stunden durch (wenn man die üblichen Energiesparoptionen nutzt). Die Steigerung in Sachen Mobilität heißt Tablett-PC, ist etwa halb so schwer, hat aber ebenfalls meist um die 8 Stunden Laufzeit.

Das Touchlet X10 sieht dem iPad sehr ähnlich.
(Bild: Pearl, Anleitung)

Allerdings sind solche Tablett-Computer deutlich teuerer als ein Netbook oder auch ein Laptop. Und obwohl das Apple iPad eine ausgereifte Hardware und gute Usability aufweist, ist an den “goldenen Käfig” nicht zu denken. Andererseits ist der Markt potentieller Alternativen doch eher unübersichtlich, Samsung wird ständig verklagt und ändert nur deshalb technische Aspekte, Acer bekommt zwar oft Empfehlungen — aber in “freier Wildbahn” habe ich bisher keines der Geräte gesehen, niemanden gesprochen, der es täglich beruflich im Einsatz hat. 400 bis 900 Euro nur nach “Aktenlage” auszugeben ist mir zu riskant, zumal ja oft noch weitere Kosten in Sachen Zubehör dazukommen… Deshalb starte ich ganz unbekümmert einen Versuch mit dem Touchlet X10 von Pearl, der günstige Preis von 230 Euro macht neugierig.

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Nikon wildert bei den Smartphones — Coolpix S800c

Die Hersteller von Schnappschußkameras müssen sich warm anziehen: Trotz Technikverliebtheit mit Megapixeln und Superzoom reicht gerade bei Social Media vielen Nutzern auch ein Handy-Kamera. Im Gegenteil, durch Dienste wie Foursquare, Facebook, Twitter oder Instagram ist ein gut ausgerüstetes Smartphone sogar vorteilhafter.

Zweimal die selbe Kamera: Nikon Coolpix S800c. (Bild: Nikon)

Zweimal die selbe Kamera: Nikon Coolpix S800c. (Bild: Nikon)

Dem will Nikon nun mit einem neuen Kameramodell entgegentreten: Auf den ersten Blick sieht die Nikon Coolpix S800c wie eine eine gewöhnliche Kompaktkamera aus — und von der Rückseite eher wie ein Smartphone

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