Ist der Kobo E-Reader aus dem Ebay-WOW eine Alternative zum Kindle?

Heute gibt es als Ebay-WOW den E-Reader Kobo Glo in schwarz oder silber für 119 Euro. Kobo E-Reader bei Ebay (Quelle: Ebay)Und viele Leute werden wieder fragen: Soll ich lieber den kaufen..? Auf den ersten Blick ist er mit dem Kindle Paperwhite oder dem Tolino vergleichbar, allerdings nicht unbedingt preisgünstiger.

Kobo E-Reader bei Ebay
(Quelle: Ebay)

Wenn es um das Thema E-Buch geht, fallen viele Interessenten auf einen Denkfehler hinein und gehen von der Hardware aus, einzelnen technischen Funktionen oder oft sogar nur vom Design. Dabei bedeutet der Kauf die Entscheidung für ein System

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Kindle Paperwhite jetzt mit FreeTime und X-Ray-Funktion

[PM / (thl)] Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Paperwhite und demnächst sollen in einem Software-Update weitere Funktionen nachgerüstet werden: FreeTime und X-Ray . Kindle FreeTime wird in den kommenden Wochen als Teil eines kostenlosen Software-Updates verfügbar sein und kann ab heute bereits auf der Website www.amazon.de/paperwhite-software heruntergeladen werden.

“Der neue Kindle Paperwhite ist bereits der beste eReader der Welt. Wir freuen uns, ihn nun noch besser zu machen mit neuen Funktionen, die die Leser lieben werden”, sagt Jorrit Van der Meulen , Vicepresident von Amazon Kindle. “Mit der ersten Funktion, Kindle FreeTime, können Eltern ihre Kinder mit verschiedenen Hilfsmitteln ermuntern, mehr zu lesen. Sie können tägliche Leseziele setzen, gezielt Bücher auswählen, den Lesefortschritt messen und Auszeichnungen für besondere Leistungen vergeben. Mit der zweiten Funktion namens X-Ray kann man ein Buch sozusagen ‚bis auf die Knochen durchleuchten’ – und sich Passagen mit wichtigen Ideen, fiktiven Charakteren, historischen Figuren, Orten oder interessanten Themen anzeigen lassen.”

Kommentar: Schade, daß Amazon anscheinend bewußt nur noch die Software des teuersten Modells weiterentwickelt und promoted — warum nicht den “normalen” Kindle? Der K4 ist in der Einfachheit der Bedienung überzeugend und Viellesern sympathischer. Und gerade mit Eltern-Funktionen ist ein für Kinder gedachtes robustes, einfaches und preiswertes Gerät doch viel sinnvoller.

Apropos: X-Ray gibt es seit dem Touch — und kaum ein Buch untertstützt diese Funktion, die natürlich vom Autor/Verlag erstellt und gepflegt werden muß. Und Cloud gehört ebenfalls zur Grundausstattung aller Kindles, die allerdings noch immer unter einem simplen Backend leidet. Schade auch, daß es andererseits auch bei Bevormundung bleibt: Warum darf man beispielsweise die Bilder für den “Bilderschirmschoner” (Ruhebildschirm) denn nicht selbst einstellen — seit ich meinen K3 “gehackt” habe, freue ich mich über meine Eigenkreationen .

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Der neue Kindle Fire HDX und Kindle 4 für 39 Euro

[PM / (thl)] Ich habe es schon öfter gefragt — wenn nicht jetzt, wann dann? Nun ist das Einstiegsmodell des Kindle E-Book-Readers mit E-Ink-Display schon wieder im Preis gefallen. Beim Elektrogroßmarkt Saturn wird er zur Zeit für 39 Euro angeboten (Artikelnummer 1647248).

Kampfpreis: Kindle 4 für 39 Euro (Quelle: Saturn)

Kampfpreis: Kindle 4 für 39 Euro
(Quelle: Saturn)

Kampfpreis oder Ausverkauf: “Der” Kindle — aka Kindle 4 (K4) — gilt aus Sicht von Amazon als Einstiegsgerät, der Paperwhite als Vorzeigemodell. Beide zeichnet ein E-Ink-Display aus, mit dem man besonders gut unter freiem Himmel in der prallen Sonne lesen kann. Mit ca. 200 Gramm ist der Reader so leicht, daß man ihn auch länger in einer Hand halten und und gut in die Tasche stecken kann. Das Konzept ist m. E. zur Zeit das ausgereifteste am Markt, wenn man elektronische Bücher lesen möchte. Den “txtr” habe ich mir nur zu “Forschungszwecken” zugelegt und liegt meist ungenutzt herum (gibt’s Hacks dazu?).

Der neue Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)

Der neue Kindle Fire HDX
(Bild: Amazon)

Allerdings ist der K4 nicht die eierlegende Wollmilchsau, das soll künftig der neue Kindle Fire HDX — die dritte Kindle Fire-Generation — übernehmen (ab ca. 400 Euro, mehr Tablett-PC und Multimedia-Station als E-Book-Reader, Vorgänger wird preiswerter angeboten). Der neue Kindle Fire HDX kommt mit einem neuen Display mit besonders hoher Pixeldichte und genauer Farbdarstellung (100% sRGB) sowie mit einem starken Quad-Core-Prozessor mit 2,2 GHz. Darüber hinaus enthält er die neueste Version des Fire OS sowie exklusive neue Funktionen und Services wie Kindle FreeTime, “Bitte nicht stören” (Quiet Time) oder neue Cloud-Sammlungen.

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Kindle Paperwhite für 99 Euro und Kindle Fire 60 Euro billiger

Wenn der deutsche Buchhandel über die Dominanz von Amazon insbesondere bei eBooks jammert, sind sie selbst Schuld: Tolino und angeblich “freies” ePUB sind zwar ein netter Ansatz, aber wie so oft nicht zu Ende gedacht! Auf der anderen Seite bleibt Amazon beständig am Ball. Wie neulich bereits vermeldet, gibt es das “Einsteiger“-Gerät K4 ür schlanke 49 Euro (fraglich, ob nur Aktion oder schon Dauerpreis).

Den Kindle Fire gibt's 60 Euro günstiger.

Den Kindle Fire gibt’s 60 Euro günstiger.

Und für den Kindle Paperwhite steht ein Hardware-Update an, das voraussichtlich ab 9. Oktober 2013 ausgeliefert wird. — Möglicher Schnäppchentipp (konnte ich in der Praxis nicht überprüfen — bitte Rückmeldung über die Kommentare): Wer als Prime-Kunde bei der Bestellung “KINDLE99” als Gutscheincode eingibt, bekommt 30 Euro Rabatt und zahlt dann nur noch 99 Euro! Wer noch kein Prime-Kunde ist, kann eventuell den Probemonat nutzen oder für 29 Euro/Jahr abonnieren. Auch der Kindle Fire HD ist im Preis gesenkt und kostet nur noch günstige 139 Euro (in 7 Zoll und mit “Spezialangeboten”).

Kindle 4 E-Reader für 49 Euro

Die meisten E-Book-Fans werden ihren Kindle wohl direkt bei Amazon bezogen haben, obwohl die Geräte schon seit geraumer Zeit auch im freien Handel erhältlich sind. Doch da der Händler vor Ort meistens nicht preiswerter, dafür aber pingeliger beim Umtausch ist, ist dies kaum eine Alternative…

Kindle 4 bei Saturn für 49 Euro im Angebot.

Kindle 4 bei Saturn für 49 Euro im Angebot.

Überraschung: Zur Zeit gibt es das empfehlenswerte Basisgerät Kindle 4 bei Saturn für nur 49 Euro. Damit wird die letzte Preissenkung von Amazon auf z. Zt. 69 Euro nochmals um 20 Euro unterboten. Wie lange dieser Preis bestehen bleibt, geht aus dem Angebot leider nicht hervor.

Preissenkung: Kindle kostet nun 69 Euro.

Für mich ist es der E-Book-Reader schlechthin: Der Kindle mit E-Ink-Display ist hervorragend geeignet, um “textlastige” Bücher zu lesen. Im Gegensatz zu Tablett-PCs — für die es übrigens eine hervorragende kostenlose App gibt — Mit 69 Euro das ideale Zweitgerät für E-Books und RSS-Feeds.läuft er in prallem Sonnenschein zur Hochform auf, der Text wirkt besonders dann tatsächlich wie gedruckt.

Mit 69 Euro das ideale Zweitgerät für E-Books und RSS-Feeds. (Quelle: Amazon)

Nur um umfangreiche Bücher damit zu lesen, wäre mir so ein spezielles Gerät vielleicht etwas zu viel des Guten, aber durch die E-Mail-Schnittstelle und über zusätzliche Skripte auf meinem PC kann er mehr: Lange Webartikel oder RSS-Feeds lese ich ebenfalls damit und muß nun nicht mehr im Büro vor einem Rechner hocken oder auf ein spiegelndes Display gucken. Mit 6 Zoll paßt er gerade noch in die Jackentasche, wo er mit 170 Gramm kaum ins Gewicht fällt und sogar leichter als manches gedruckte Buch ist.

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Kindle Paperwhite Testsieger bei Stiftung Warentest

[PM] Im Vergleichstest von Stiftung Warentest erzielt der Kindle Paperwhite — neuestes Modell der E-Ink-Reihe bei Amazon — den Testsieg der E-Reader. Das Gerät überzeugte die Tester mit einem sehr guten Display (1,1), das sowohl in dunkler wie auch in sehr heller Umgebung punkten konnte, mit einer sehr guten Akkulaufzeit (1,0), einer guten Handhabung (1,7) und einer guten Konstruktion (1,7). Stiftung Warentest gab dem Kindle Paperwhite ebenfalls Bestnoten für den Lesekomfort, die Synchronisation von Büchern zwischen einem eReader und anderen mobilen Geräten mit den Kindle Apps, die Verwaltung der Bücher auf dem Gerät und die Anbindung an den Kindle Shop. Die Tester heben außerdem die zahlreichen Zusatzfunktionen wie die PIN-Sperre und den einfachen Download von Büchern hervor.

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Auf dem Weg zum E-Buch — aus einer Website.

Mein erstes E-Book ist “live ” und ich bin um einiges an Erfahrung reicher: BildSicherlich kann man mit Word u. ä. arbeiten und dann einfach die “gefilterte HTML”-Datei hochladen, der KDP-Import-Konverter wird’s schon richten… Bei einem Roman ein durchaus gangbarer Weg, bei einem Sachbuch mit Bildern, Links usw. nicht unbedingt. Und wenn man hinter die Kulissen guckt (also den XHTML-Quelltext), gruselt es einen.

Mein zweites E-Buch mit neuem technischen Konzept

Deshalb starte ich einen zweiten Versuch. Ich hoffe ja noch immer, die vielen im Blog veröffentlichten Einzelartikel als Grundlage für ein E-Buch verwenden zu können — ist ja ein ähnliches Dateiformat. Trotzdem findet sich leider kein wirklich brauchbares Plugin oder externes Tool, fast überall ist Nachbearbeitung notwendig.

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E-Books schmökern ohne E-Book-Reader

Wann immer ich erwähne, daß ich meine aktuellen Buchprojekte erstmal Ein E-Book kann man auch auf dem Smartphone lesen.als E-Buch konzipiere und via KDP selbst anbiete, höre ich oft: Schade, ich habe keinen E-Reader (und extra dafür einen anschaffen… will ich nicht).

Ein E-Book kann man auch
auf dem Smartphone lesen.

Natürlich macht ein (vernünftig konzipiertes) E-Buch auf einem echten E-Book-Reader am meisten Spaß, doch es geht auch ohne. Nicht zuletzt zum “Anfixen” bieten sowohl Amazon als auch Adobe sowie Sony, Weltbild u. a. kostenlose Lese-Apps für E-Books an. So muß man sich bei DRM-gebundenen Büchern auch nicht zwischen Amazon (AZW/MOBI) oder Adobe (EPUB) entscheiden.

So bietet beispielsweise Amazon die Kindle-Software nicht nur für Desktop-PCs an, sondern auch für Smartphones und Tablett-PCs. Beim Desktop-Rechner hat die Darstellung betreffend die wenigsten Einschränkungen — dafür muß man im Büro bleiben (je nach Jahreszeit auch nicht die schlechteste Variante).

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Notizen zum E-Buch: Shareconomy, Buchhandel, Selfpublisher, Interview Emily Bold.

Das E-Buch wird nicht selten mit Skepsis betrachtet, weil es oft als kostensparender, aber unbequemer Ersatz eines Handbuches herhalten muß oder viele Hobbyautoren unausgegorenen Kram als “Buch” ins Netz stellen, sogar “Spam-Bücher” gibt es bereits. Doch niemand stellt ebenso das Konzept der Tageszeitung in Frage, nur weil es die “Blöd”-Zeitung gibt…

Obwohl es das Konzept elektronischer Bücher nun schon seit Jahrzehnten gibt, bekommt es erst durch brauchbare Hardware seit zwei, drei Jahren neue Impulse: Man ist zum Lesen nicht mehr an den Bürocomputer gefesselt, mit einem handlichen Kindle kann man gemütlich auf der Terrasse oder sogar in der Strapazenbahn lesen. Trotzdem gibt es noch immer einen latenten Rechtfertigungsdruck…

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