Steve Jobs’ letztes Portrait

Schon am Hobbyistenstammtisch wundert man sich, was mancher Fotograf an Material auffährt, sowohl an reiner Stückzahl wie auch in Sachen Anschaffungskosten. Schade, daß die Qualität der Bilder so oft in keinem Verhältnis zu diesem Aufwand steht.

Portraitfoto von Steve Jobs (Quelle: Vimeo / M. Grob)

Portraitfoto von Steve Jobs
(Quelle: Vimeo / M. Grob)

Selten hat man dagegen Gelegenheit, einem berufsmäßigen Fotografen bei relevanten Aufnahmen in die Tasche oder über die Schulter zu schauen. Der Fotograf Marco Grob hat seine Fotositzung mit Steve Jobs dokumentiert.

Nach eigenen Angaben ist dies das vermutlich letzte Portraitfoto von Jobs, das im April 2010 in der Apple Zentrale in Cupertino entsteht. Bemerkenswert ist nicht nur das improvisierte Studio in der “Pausenhalle” mit zwei Blitzgeräten und ein paar Reflektoren. Beeindruckend ist auch, daß der Fotograf schnell zur Sache kommt und nicht viel rumquatscht: Rund 3½ Minuten braucht er für eine handvoll Bilder, die für zwei Titelseiten und einen Artikel taugen (Video bei Vimeo).

Was mich am Rande wundert: Warum müssen Blitzgeräte immer so fürchterliche Signaltöne absondern, kann man das nicht mal etwas harmonischer gestalten?

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