Stand der Dinge bei den CMS: WordPress, Joomla, Drupal.

Vordergründig kommt es bei Software auf den Funktionsumfang und leichte Installation an. Doch wenn man langfristig damit arbeitet, freut man sich über Softwarepflege: Sicherheitsupdates und neue Features. Wie ist denn so der Stand bei meinen Lieblings-CMS?

CMS Version Installationen .de (%)
WordPress

3.7.1

183.687 (21,60)

Joomla

3.1

149.367 (17,56)

Drupal

7.23

24.196 (2,84)

Versionsnummer und Verbreitung beliebter CMS.

Gerade erscheint das Update auf WordPress 3.7. Es bietet folgende größere Neuerungen:

  • in der neuen Version ist automatische Aktualisierung von Sicherheitsupdates im Hintergrund möglich; ob die Website dazu geeignet ist, wird nach dem Update auf 3.7 angezeigt
  • die Bewertung der Paßwortstärke ist nun noch ausgefuchster und erkennt — und warnt — vor “lazy tricks”
  • die interne Suche listet nun nicht mehr nur nach Datum, sondern auch nach Relevanz (womit meine Hinweise zu sauberem SEO noch besser zum Tragen kommen)

Darüber hinaus gibt es natürlich noch zahlreiche Verbesserungen im Detail sowie speziell für Entwickler.

Joomla verwirrt durch eine eigenwillige Zählung: 3.1 ist zwar die neueste Version, 2.5 wird besonders als stable für wichtige Seiten empfohlen (mit einer Update-Empfehlung bei Verfügbarkeit von 3.5 — die immer die mayor release ist…).

Bei Drupal geht es nur langsam voran, ich weiß gar nicht, wie lange schon die Version 8 angekündigt ist…

Die Verbreitung checke ich via CMSCrawler, wobei “Germany” sich lediglich auf die TLD “de” bezieht, deutsche Webseiten mit einer anderen TLD wie beispielsweise mein Fotografie-Magazin 7oom.net fallen dabei unter den Tisch.

In der Spitzengruppe findet sich übrigens auch Web2Date (26.051, 3,06 %), das von Data Becker vertrieben wird. Allerdings hat das Unternehmen angekündigt, im Frühjahr 2014 den Betrieb einzustellen. Wie es dann mit der Software weitergeht, ist bisher noch unklar.

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