Spuren der Macht — ein immer noch interessantes Projekt (heute in Oberhausen)

Es lebe die Wundertüte Internet. Gerade stoße ich per Zufall auf ein Projekt, das ich vor 15 Jahren schonmal vorstelle: In “Spuren der Macht — Die Verwandlung des Menschen durch das Amt” begleitet die Fotografin Herlinde Koelbl 15 Prominente über etwa acht Jahre.

Spuren der Macht an Joschka Fischer (Quelle: Screenshot / DHM)

Spuren der Macht an Joschka Fischer
(Quelle: Screenshot / DHM)

In Form von Portraits möchte sie aufzeigen, wie das (schwere) Amt die Menschen verändert. Gerade heute beginnt mit einer Vernissage in der Ludwiggalerie [leider ohne dauerhafte Verlinkung] in Oberhausen eine Werkschau.

Leider geht aus der Beschreibung nicht hervor, ob dieses Projekt weitergeführt wurde. Auch aktuelle Illustrationen fehlen. Zum Glück gibt es noch reichlich Informationen einer Ausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM), Berlin (12. Oktober bis 16. November 1999). Von den gelisteten 15 Personen werden allerdings gerade mal fünf über einen nennenswerten Zeitraum abgelichtet:

In dem erstaunlicherweise (noch) nicht depublizierten Panorama-Beitrag vom 1999 erfährt man nicht nur etwas mehr über das “making of”, sondern die damals übliche Art der Fotografie: flapratsch, Studioblitz und Mittelformatkamera, Dunkelkammer… Darüber hinaus gibt es ein mittlerweile mehr als zehn Jahre altes Taschenbuch zum damaligen Stand des Projektes. — Prima Idee, schade, daß sich so etwas immer schwerer umsetzen läßt (siehe auch Straßenfotografie…).

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