Speicherkarten-Barometer: 8 Gigabyte fast geschenkt.

8 Gigabyte für deutlich unter 4 Euro (Quelle: Ebay, 6.3.2015)

8 Gigabyte für deutlich rund 3 Euro 50.
(Quelle: Ebay, 6.3.2015)

In meinem “Speicherkarten-Barometer [2015|03]” weise ich darauf hin, daß man weniger populäre Speicherkartengrößen inzwischen fast geschenkt bekommt — ich sehe mir deshalb nochmals gezielt 8 Gigabyte Mikro-SD-Karten inklusive Adapter bei Ebay an.


Stichprobe: 8 Gigabyte im Preisvergleich.

8 GB Vers. ges. Notiz
1)

2,37

1,19

3,56

2)

2,12

1,89

4,01

3)

4,46

-/-

4,46

Class 6

4)

4,61

-/-

4,61

Kingston 2er-Pack; Class 4; aus D.

5)

3,29

1,20

4,49

6)

3,42

2,58

6,00

Amazon

Stichprobe vom 6.3.2015, alle Angaben ohne Gewähr,
keine Händler- oder Produktempfehlung. — Die Links führen zu Ebay (sofern nicht anders benennt) und sind möglicherweise nur zeitlich begrenzt verfügbar.

Das Ergebnis meiner Stichprobe sieht folgendermaßen aus: Die meisten Karten sind “noname” und ohne Angabe einer Speichergeschwindigkeit, etwa als Transferrate. Immerhin gibt es zwei mit Angabe der “Class”.

Demnach ist die Nummer 1) mit insgesamt 3,56 Euro das preisgünstigste Angebot der Stichprobe für den Preis einer vermutlich eher “langsamen” Karte bei meist relativ langer Lieferzeit. Einen Versandrabatt für mehrere Karten gibt es in der Regel nicht, da einerseits so mit dem Produktpreis getrickst wird, andererseits der Versand mit der Post tatsächlich nach Ebay nennt fälschlicherweise ein Schnäppchen.Gewicht abgerechnet wird. So ergibt der günstigste Kartenpreis nicht unbedingt den besten Gesamtpreis.

Ebay nennt fälschlicherweise ein Schnäppchen.

Nur Angebot 4) ist ein Markenprodukt und gibt mit “Class 4” auch eine Geschwindigkeit an. Außerdem wird als Standort Deutschland genannt, was die Wartezeit in der Regel deutlich verkürzt — obwohl mancher gewiefter chinesischer Händler da nicht unbedingt ehrlich ist.

Zum Vergleich noch ein Angebot bei Amazon: Beim Preis der Karte kann man im Marketplace mithalten, aber der Versand ist unverhältnismäßig teuer, so daß der Endpreis von 6 Euro fast 1,80 Euro über dem Durchschnittspreis der Gesamtkosten bewegt.

Apropos: Ebay irrt sich beim der Schnäppchen-Alarm beobachteter Angebote: Wenn ein Händler auswählbare Varianten anbietet — zum Beispiel 4, 8 oder 16 GB in einer “Auktion” — schnappt sich das Tool den absolut niedrigsten Wert — ich spare also kein Geld, weil es den Preis von der 4-GB-Karte mit dem der 8er vergleicht.

Ich nutze solche “kleinen” Karten durchaus in einer “Pocket-Camera” (Schnappschußkamera), wo bei JPG Platz für Tausende von Bildern und einige Filmsequenzen ist. Auch bei (Android-) Smartfons reichen 4 oder 8 Gigabyte, wobei manche zwingend eine Karte sehen wollen, bevor die Kamera überhaupt aktiv wird. Da ich Bilder mit dem Dropbox Kamera-Upload regelmäßig überspiele, war meine 16er noch nie wirklich ausgelastet. Also nicht nervös machen lassen, nur wer viel Full HD filmt könnte mehr gebrauchen (und dann sind auch 32 GB wieder vergleichsweise wenig).

Tipp: Aus überzähligen Karten bastele ich mir mit einem Mini-Cardreader einen Reservespeicher fürs Portemonnaie oder Schlüsselbund. Der ist dann sogar noch ein bißchen flexibler als ein echter USB-Stick.

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