Speicherkarten-Barometer [2015|05] — 128 Gigabyte für 25 Euro.

Ich kenne die Absatzzahlen von USB-Sticks nicht, aber möglicherweise sind sie rückläufig. Wieso halbieren sich die Preise nun fast schon monatlich?

USB-Stick mit 128 Gigabyte für 25 Euro (Quelle: Ebay / MediaMarkt, 17.5.2015)

USB-Stick mit 128 Gigabyte für 25 Euro
(Quelle: Ebay / MediaMarkt, 17.5.2015)

Im April entdecke ich bei “Real” eine 64-GB-Speicherkarte für knapp 25 Euro, gut einen Monat später gibts bei MediaMarkt (via Ebay) fürs gleiche Geld einen 128-GB-USB-Stick. Vor etwa einem Jahr liegt der Preis für 128 Gigabyte bei ca. 60 Euro.

Der Vergleichspreis bei Amazon liegt zur Zeit bei 35 Euro. Bei dem Schnäppchen handelt es sich allerdings um ein Modell mit USB-2-Schnittstelle. Das hat jetzt nichts mit Technikverliebtheit zu tun, sondern es spielt in der Praxis eine Rolle, was man damit vorhat: Möchte man damit umfangreiche Daten von einem Büro ins andere tragen und dabei die volle Kapazität nutzen, kann der Transfer auf den Stick durchaus Stunden dauern (genaue technische Daten zur Transferrate liegen mir leider nicht vor). Möchte man ihn als Streaming-Stick am Fernseher oder für MP3s am Autoradio nutzen, gibt es kaum Probleme.

Im Vergleich zum Amazon-Preis ist ein USB-Drive mit USB-3-Anschluß allerdings nicht wirklich teurer: Einen Intenso mit 128 Gigabyte bekommt man für rund 37 Euro, ein SanDisk-Modell mit 64 GB für 31 Euro. Mit diesen Speichergrößen werden dann bald die kleinen mobilen Festplatten überflüssig. Bei nicht allzu großen Datenbeständen — Buchmanuskript, Examensarbeit — kann man solch einen Speicherstick auch als Backup-Medium nutzen, bei dem man nicht mit Netzteil oder Kabeln rumfummeln muß und das auch bequem in ein Schließfach paßt.

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